Aktuelle Meldungen der GfBK

Aktuelle Meldungen

Ein Rückblick von PetRa Weiß, Redakteurin unserer Mitgliederzeitschrift "momentum-gesund leben bei Krebs" mit Rückmeldungen der Teilnehmer

Irmey Roth 300Seit zehn Jahren besuche ich die Kongresse der GfBK. Und jedes Mal wieder bin ich fasziniert von der freundlichen und friedvollen Atmosphäre, vom achtsamen Miteinander und vom fließenden Charakter der Veranstaltung. Das ist alles andere als selbstverständlich. Rund tausend Menschen treffen sich alle zwei Jahre beim Kongress. Neben Therapeuten, Referenten und Ausstellern nehmen vorwiegend Patienten und Angehörige teil, die aktuell von Krebs betroffen sind oder es früher einmal waren. Viel schweres Schicksal steht im Raum. Doch trotz all dem Anstrengenden und Bewegenden ist niemand genervt. Wir sind getragen von einem tiefen Gefühl der Verbundenheit, einer gemeinsamen Hoffnung und dem Bewusstsein, dass der Mensch weit mehr ist als sein Befund.

Zwei Tage prall voll mit einem bunten Programm stehen mir am Samstag früh bevor. Die GfBK-Kolleginnen am Empfang begegnen mir mit freudiger Erwartung. Sie haben wochen- und monatelang auf diesen Tag hingearbeitet. Jetzt ist es endlich soweit. 40 Vorträge und über 30 Kurse/Seminare sind sauber getaktet und auf viele Räume über vier Stockwerke verteilt. Teilnehmerlisten, Feedbackbögen und Namensschilder liegen parat. Die komplette Organisation bewältigt das Kongressteam alle zwei Jahre ohne externes Messeunternehmen. Die Kollegen arbeiten Hand in Hand. Die meisten haben schon an mehreren unserer Großveranstaltungen mitgewirkt. Daher sind die Abläufe zunehmend vertraut und wurden im Laufe der Jahre immer effektiver gestaltet. Mehrere studentische und ehrenamtliche Aushilfskräfte unterstützen uns beim Einrichten der Räume, beim Einlass zu den einzelnen Veranstaltungen, packen zu, wo es nötig ist. 29 Aussteller haben einen Standplatz erhalten und freuen sich darauf, die Besucher über ihre Produkte und Dienstleistungen zu informieren. Da treffen vielerlei Bedürfnisse aufeinander. Das alles zu koordinieren, gleicht einer Jonglage mit vielen Bällen.Letztlich hat die ganze GfBK-Mannschaft etwas Besonderes geleistet, um diese beiden Tage zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.

Irmey 150Ein wesentlicher Anteil der Kongressorganisation lag wie immer bei unserem Ärztlichen Direktor, Dr. med. György Irmey. Er wurde engagiert unterstützt von allen Mitarbeiterinnen der zentralen Beratungsstelle in Heidelberg. Viele weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der GfBK haben direkt oder indirekt zu dem Erfolg beigetragen: Sie bereiteten Kurse und Vorträge vor, pflegten Kontakt zu Referenten und Ausstellern, brachten ihre Ideen ein und manche fingen auch etwas von dem ab, was wegen der Vorbereitungen bei den Hauptakteuren in den letzten Wochen auf der Prioritätenliste nach hinten gerutscht war. Es erfüllt mich mit Freude und Stolz, Teil dieses wundervollen Teams zu sein!
Viele Teilnehmer haben sich schon im Vorfeld angemeldet und eingetragen. Weitere werden spontan anreisen oder sich erst vor Ort entscheiden, was genau sie hier erleben wollen. Ich habe mich für eine Mischung aus beiden Strategien entschieden: Einen Kurs habe ich verbindlich gebucht. Weitere Eindrücke will ich intuitiv finden.

Selbstheilung im Fokus
Hurtig sause ich ins Vortragsprogramm. Nach dem Grußwort unseres Präsidenten, Prof. Dr. med. Jörg Spitz, und den einleitenden Worten von Dr. György Irmey spricht Prof. Dr. Annelie Keil „über die Kunst, mitten in der Krankheit auch gesund zu sein”. Ihr Vortrag ist schwungvoll und mitreißend. Tiefgründige Heilimpulse und Lebensweisheiten verpackt sie humorvoll und bringt auch ihre persönlichen Erfahrungen mit der Krebserkrankung ein. Mein Stift fliegt nur so übers Papier. Eine derart kraftvolle Ausstrahlung hätte ich von einer Dame, die stramm auf die 80 zugeht, nicht erwartet. Chapeau! Am besten gefällt mir ihr Satz „Es gibt gar nichts anderes als Selbstheilung – auch der Arzt muss den inneren Arzt abrufen.” Schon jetzt freue ich mich auf das Interview, das ich für eine der kommenden momentum-Ausgaben mit ihr führen darf. Die Stimmung im Saal ist gut vorbereitet für Monika Roth. Sie bringt dem Menschen das „Lachen ohne besonderen Grund” näher und leitet ein paar einfache Lach-Yoga-Übungen an.
In der kleinen Pause labe ich mich an einem frisch gepressten Möhren-Apfel-Saft und freue mich über das gesunde und leckere Catering-Angebot. Ich begrüße ein paar Menschen, die ich schon länger nicht mehr gesehen habe. Ebo Rau läuft mir direkt in die Arme. Unglaublich, was für eine Lebensfreude der Mann heute wieder ausstrahlt! Beatrice Anderegg schwebt lächelnd auf der Rolltreppe an mir vorbei. Küsschen rechts, Küsschen links. Es fühlt sich ein bisschen so an, wie bei einem Familientreffen. Clemens G. Arvay fragt mich nach der Uhrzeit. Beinah hätten wir beide seinen Vortrag verpasst! Husch, husch zurück ins Auditorium! Der junge Mann wirkt auch auf der Bühne so unkompliziert und natürlich, als wäre er gerade eben von einem Waldspaziergang zurückgekehrt. Er berichtet über aktuelle Forschungsergebnisse mit so wenig Fachchinesisch, dass man ihm problemlos folgen kann, und überdies wirft er ganz unvermittelt seine Liebe zur Natur spürbar in den Raum. Als nächster Referent lässt David Crean uns an seinen Einsichten zu den heilenden Kräften des Bewusstseins teilhaben. Seine Rede wird ganz flüssig ins Deutsche übersetzt. Wer ein bisschen Englisch versteht, kann sich die Inhalte gleich doppelt zu Gemüte führen. Er beendet das erste Vortragsprogramm mit einer geführten Meditation, die mich mit herrlich entspanntem Gefühl in die Pause entlässt.

Impulse, die Früchte tragen
Bei köstlicher Vollkorn-Pasta mit Tomatensauce und Parmesan sinniere ich gemeinsam mit Jutta Trautmann über einen gesunden Umgang mit der Ernährung. Es ist schön, hier die Kolleginnen der Beratungsstellen aus ganz Deutschland zu treffen, die man ja sonst nicht alle Tage zu sehen bekommt. Auch mit meiner Jin-Shin-Jyutsu-Kollegin Elisabeth Dietmair plaudere ich kurz. Sie hat die japanische Heilkunst vor ein paar Jahren in meinem Kurs erlebt und hält nun selbst einen solchen. Ich freue mich, dass mein Impuls Früchte trägt.
Nach dem Essen streife ich ein wenig durch die Ausstellung. Ich entdecke bekannte Gesichter und auch Neuzugänge. Erstmals dabei ist Rainer Krüger. Der Imkermeister hatte erst kürzlich einen Vortrag über die heilsame Wirkung von Honig und anderen Bienenprodukten in Heidelberg gehalten. Jetzt können unsere Kongressbesucher verschiedene Honigsorten probieren und auch das „Kraftfutter“ Hercules, eine Mischung aus dem Besten, was Bienen zu bieten haben. Ein anderes und ebenfalls neues Geschmackserlebnis bietet ein Stand mit leckeren Kokosprodukten. Natürlich kommt auch der Kopf in den Genuss neuer Eindrücke: Basierend auf dem Enneagramm bietet man an einem Stand eine prozessorientierte Weiterentwicklung diese Typologie als Fortbildung an.
Ein neues Gesicht beim GfBK-Kongress ist das der Forscherin Dr. Claudia Friesen. Ihre vielversprechenden Studienergebnisse zu Methadon bei Krebs locken viele Besucher an. Der große Saal ist proppenvoll. Spontan bietet Dr. Claudia Friesen nach ihrem Vortrag persönliche Beratungen an, die auch gerne in Anspruch genommen werden. Leider ist das Interesse der Fachwelt am Thema Methadon eher bescheiden. Dr. György Irmey ist enttäuscht über die fehlende Resonanz: „In einem Zentrum der Krebsforschung wie Heidelberg ist das für mich unverständlich.”
Neuheiten stehen auch bei den Kursen auf dem Plan. Antje Gäbelein-Reuter frage ich, ob ich spontan an ihrem Kurs über wertschätzende Kommunikation teilnehmen darf, auch wenn ich nicht die ganze Zeit dabei sein kann. Mit überschäumender Freude vermittelt sie den Teilnehmern die Grundsätze einer „Giraffischen Kommunikation”. Einen Platz im Kurs von Annette Petra Breithaupt zum Körperenergiesystem hatte ich mir beizeiten gesichert. Ihr Raum ist noch von Wolfgang Friederich belegt. Seine begeisterten Teilnehmer sind am Chanten und haben offensichtlich ein wenig die Zeit vergessen. Annett Breithaupt bleibt entspannt. Flugs stellen ein paar kräftige junge Männer die Stühle in Reihen und schon kommen die ersten Neugierigen. Ich begrüße alle Teilnehmer am Eingang und freue mich über den regen Zulauf. 35 Personen lauschen den Ausführungen über die verschiedenen Energiekörper und lernen, welchem Chakra welche Farbe guttut. Sie stellen viele kluge Fragen und erhalten ausführliche Antworten. Auch ich kann noch einige interessante Informationen für mich persönlich und für meine Arbeit in der Praxis mitnehmen. Mit zwei praktischen Meditationsübungen macht sich ein Gefühl der Harmonie im ganzen Raum breit. Und das obwohl draußen ein heftiges Gewitter den Himmel verdunkelt und es wie aus Kübeln schüttet. Der erste Tag war schon erfüllend.

Bewegende Begegnungen
Am Sonntag nutze ich den Vormittag, um alte Bekannte im Raum der Begegnung zu treffen. Diese Einrichtung ist neu: Ehemals von Krebs Betroffene stellen sich zum persönlichen Austausch zur Verfügung. Man kann einfach in den Raum gehen und jemanden ansprechen. Wer wann da sein wird, erfährt man aus einer Liste, die am Eingang aushängt. Auch Steckbriefe der Gesprächspartner mit Fotos und Auszügen aus ihren Genesungsgeschichten sind hier veröffentlicht. Parallel laufen spannende Vorträge und Kurse. Daher sind nicht immer alle Gesprächspartner mit Kongressbesuchern beschäftigt. Wir unterhalten uns teilweise einfach miteinander. Auf diese Weise kommen auch sehr schöne und inspirierende Begegnungen zustande. Eine Frau betritt den Raum und wirkt etwas schüchtern. Also winke ich ihr aufmunternd zu. Wir fragen sie, mit wem sie sprechen will. Ihre Antwort verblüfft und berührt uns „Mit gar niemandem speziell. Sie sind alle Hoffnungsträger für mich. Einige von Ihnen habe ich schon vor zwei Jahren hier gesehen. Und Sie sind immer noch da. Das gibt mir Hoffnung.” Immer wieder eilt jemand zum Interview. Während dem Kongress werden Filmaufzeichnungen gemacht, die man schon wenig später auf unserer Homepage finden kann.
Auf den Vortrag von Dr. Frank Breitkreutz habe ich mich schon im Vorfeld gefreut. Der Jurist spricht so herzerfrischend frei von der Leber weg und bringt seine persönlichen Erfahrungen auf amüsante Weise ein, wie man es nicht von allen Vertretern seiner Zunft gewohnt ist. Anschließend erlebe ich, wie Dr. György Irmey mit viel Einfühlungsvermögen und in seiner gewohnt bescheidenen Weise vier ehemals von Krebs Betroffene im Plenum zu ihrem Heilungsweg befragt. Angela Keller, Dr. Gabriele Freytag, Martin Weingart und Stefanie Gleising sitzen direkt vor mir. Vier ganz unterschiedliche Persönlichkeiten und ihre Schicksale kann man hier hautnah erleben. Die Geschichten bewegen mich sehr. Als Martin Weingart in seiner wunderbar unaufgeregten und sympathischen Art betont, dass er als Beispiel dafür dienen will, dass Heilung möglich ist und auch rasch gehen kann, ergreift mich endgültig eine Woge des Mitgefühls. Tränen kullern aus meinen Augen. Da muss ich auch nichts mehr aufschreiben. Alles Wesentliche ist gesagt. Unser Vorstandsmitglied Renate Christensen zeigt fürsorgliche Anteilnahme an meiner Verfassung. Ich nehme Angela Kellers Tipp, dass man gut für seine körperlichen und emotionalen Bedürfnisse sorgen soll, zum Anlass, den Saal zu verlassen. Puh, das ging mir nah. Bei einem Mittagessen erhole ich mich von der Gemütsbewegung und sorge in jeder Hinsicht gut für mich.

Hochkarätiges
Ein kleiner Spaziergang Richtung Neckar bringt mich wieder in Balance. Ich muss mir nicht alle Vorträge anhören, die mich interessiert hätten. Manchmal ist auch hier weniger mehr. Die Seele braucht auch Zeit zum Verarbeiten. Also ziehe ich umher und lasse mich ein bisschen treiben. Am Stand der BioMed-Klinik bekomme ich einen knackigen Apfel und ein paar Minuten des Ausruhens sowie ein nettes Gespräch mit vertrauten Menschen. Der Büchertisch im Foyer erinnert mich daran, wie hochkarätig das Informationsangebot beim Kongress ist. Hier finde ich viele unserer Referenten als Autoren wieder.
Spitz 150Mein Highlight am Sonntagnachmittag ist der Vortrag „Vitamin D – Update 2017”. Prof. Jörg Spitz lässt uns an den neuesten Erkenntnissen der Forschung teilhaben. Aha, das Sonnenvitamin soll man lieber täglich einnehmen, statt in einer wöchentlichen Vitaminbombe. Und wir erfahren auch, warum bzw. wann es sinnvoll ist, Magnesium und Omega 3 parallel einzusetzen. Ich mag den spritzigen Vortragsstil unseres Präsidenten und freue mich über den kompakten und praxisrelevanten Input. Für mich ist es jetzt wirklich genug. Mein Gehirn meldet „Speicher voll” und mein körperlicher Akku läuft auf Reserve. Also helfe ich noch kurz meiner Kollegin am Infostand aus und mache mich dann mit einem letzten Frischsaft-Doping voller neuer Eindrücke für Kopf, Herz und Bauch auf die Heimreise.

Nach dem Kongress sichten wir die Kommentare unserer Besucher und geben auch mündliches Feedback weiter. Von den vielen schönen Rückmeldungen möchte ich an dieser Stelle jemanden zitieren, der inhaltlich mit unseren Themen wenig zu tun hat, nämlich den Caterer der PrintMediaAcademy, der uns während der beiden Tage die gesunden Köstlichkeiten beschert hat: „Ich habe schon viele Veranstaltungen, insbesondere auch Ärztekongresse begleitet. In diesem Haus habe ich noch nie eine Veranstaltung gesehen, bei der so viele Menschen gelächelt haben.” Das erfreut unseren Kongressleiter auch, und besonders in Anbetracht der Tatsache, dass mehr als die Hälfte aller Teilnehmer akut von der Krebserkrankung Betroffene waren: „Die Herzen haben wir auf jeden Fall angesprochen – und das erfüllt mein Herz mit großer Freude!”, resümiert Dr. György Irmey zufrieden nach der Veranstaltung.

Ein Video zum Kongress finden Sie hier.

Lesen Sie den Pressebericht der GfBK: "Krebskongress: Die Kraft der Selbstheilung"

Viele Vorträge aus den Seminaren und Vortragsveranstaltungen wurden in Bild und Ton aufgezeichnet. Die DVDs können Sie hier bestellen.

Rückmeldungen von begeisterten Teilnehmern:

„Danke für diese wundervolle Tagung und dass Sie und alle Beteiligten diese gute und heilsame Atmosphäre schaffen. Mit herzlichem Dank an Sie alle!”
„Bin seit der Gründung Mitglied und freue mich auf jede Veranstaltung. Machen Sie weiter so!”

„Mir gefällt die Ganzheit, der Mensch mit Körper, Geist, u. Seele, jeder ist willkommen! Weiterhin gefällt mir die Sprechstunde der Ärzte. Es gibt mir Sicherheit, dass ich mir auf dem Wege eine weitere Meinung/Sichtweise einholen darf! Danke für Ihre Arbeit, Ihre Unterstützung!”
„An die MitarbeiterInnen der GfBK, die den Kongress so toll organisiert haben, ganz herzlichen Dank”
„Viel Freude hat mir neben den interessanten Vorträgen und den berührenden Kontakten mit so manchem Anbieter im offenen Raum der Begegnung, auch das gemeinsame Lachen, Singen und Bewegen im Plenum gemacht. Auch Dr. Irmey dabei auf der Rednerbühne da so lebendig mittun zu sehen, hat einen schönen Eindruck hinterlassen.... Mit allen Sinnen heilen eben, eine gute Arbeit!”
„Komplementäre und klassische kombinierte Therapie von Beginn an! Aufklärung! Echte Zusammenarbeit!”
„Sehr große Auswahl an guten, interessanten Themen; es fiel schwer, sich bei der Fülle zu entscheiden”
„Liebe Mitmenschen der GfBK,
ein herzliches Dankeschön an Sie für diesen wirklich einmalig wunderbaren Kongress 2017! Das Wissen, das vermittelt wurde habe ich sehr fundiert hilfreich und als sehr herzlich weitergegeben von den Referenten empfunden. Sie leisten für mich wesentliche Arbeit für das Leben! Ich freue mich auf ein Wiedersehen!”
„Macht weiter so - schön, dass es euch gibt”
„sehr fachlich kompetente telefonische + persönliche Beratung +viele gute + interessante Seminare, Kurse, etc., sehr gute Zeitung (Momentum)”
„Eine Veranstaltung der besonderen Art. Ansprechend und vielfältig.”
„Der Kongress war für mich wieder sehr gut. Eine tolle, freundschaftliche Atmosphäre und Gemeinschaft. Danke für alles! Sehr an- und berührend”

Selbstheilung und Salutogenese sind die Schwerpunkte des 18. Patienten-Arzt-Kongresses der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) am 13. und 14. Mai 2017 in Heidelberg - Menschen verfügen über großes Potential, Krisen wie eine Krebserkrankung zu meistern.

Stefanie Gleising kam mit einer Lebenserwartung von wenigen Tagen zum Sterben in ein Hospiz. „Doch anstatt zu sterben – ging es mir jeden Tag besser. Nach etwa sechs Wochen konnte ich aufrecht gehend das Hospiz wieder verlassen”, sagt Stefanie Gleising. Heute, drei Jahre später, sagt sie. „Ich genieße in vollen Zügen, was das Leben mir bietet.” Stefanie Gleising selbst spricht in ihrem Buch „Mein wunderbare Heilung vom Krebs” von einem Wunder, das sie erlebt hat.

„Es ist Ausdruck der immensen Heil- und Regulationskräfte des Körpers, wenn in medizinisch aussichtslosen Situationen Heilungsprozesse in Gang gesetzt werden können”, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e. V. Spontanremissionen seien ein kaum beachtetes Thema in der Medizin, dabei sei die Frage höchstspannend: Warum bildet sich ein Krebs zurück?

Es ist daher kein Wunder, dass die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) Selbstheilung und Salutogenese zum Schwerpunkt des 18. Patienten-Arzt-Kongresses am 13. und 14. Mai 2017 in Heidelberg gemacht hat. Der Patienten-Arzt-Kongress will an Krebs Erkrankte dazu motivieren, ihr großes Potential an Selbstheilungskräften zu nutzen und gibt ihnen in Vorträgen, Kursen und Seminaren dazu Impulse und Methoden an die Hand. Jeder an Krebs erkrankte Mensch stellt sich die drängenden Fragen: Was kann ich selbst für mich tun? Bin ich passives Opfer oder verfüge ich über eigene Kräfte? Und was kann ich für mich selbst tun?

Methadon hemmt in der Kombination mit Chemotherapeutika das Wachstum von Krebszellen. Das hat die Krebsforscherin Dr. rer. nat. Claudia Friesen im Labor erforscht. Zudem gibt es Erfolge bei schwerstkranken Patienten.

Schrumpfende Tumore beim kaum heilbaren Hirntumor Glioblastom, signifikant höhere Therapieerfolge bei der Kombination mit Chemotherapie, eine höhere Lebensqualität. Die Erfolgsmeldungen in Zusammenhang mit dem Opioid Methadon sind zahlreich. Es gebe bis heute keinen Nachweis für die Wirksamkeit der Methadontherapie bei menschlichen Gliomen kontern die Kritiker, etwa der Neuroonkologische Arbeitsgemeinschaft in der Deutschen Krebsgesellschaft.

„Die bisherigen Ergebnisse der Forschung und die Erfahrungen von Patienten sind bemerkenswert. Es ist äußerst bedauerlich, dass nicht wesentlich mehr Patientenstudien in den Kliniken Deutschlands laufen”, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V.  (GfBK) in Heidelberg.

Dass Methadon als mögliches Krebsmedikament so in die Diskussion gekommen ist, liegt stark an den Forschungen von Dr. rer. nat. Claudia Friesen. 2007 entdeckte ihre Arbeitsgruppe am Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Ulm zufällig die wachstumshemmende Wirkung von Methadon auf Krebszellen. Als sie Leukämiezellen mit D, L-Methadon behandelte, starben diese in kurzer Zeit. Bei weiteren Tests an anderen Krebsarten stellte die Wissenschaftlerin fest, dass die Wirkung von Methadon von den Opioidrezeptoren auf der Oberfläche von Tumorzellen abhängt. Besitzen Tumorzellen viele Opioidrezeptoren auf ihrer Zelloberfläche, kann Methadon diese Krebszellen zerstören. Gesunde Zellen werden hingegen nicht zerstört, weil sie eine geringe Dichte an Opioidrezeptoren aufweisen. 2014 konnte die Ulmer Wissenschaftlerin in Laborexperimenten zeigen, dass Methadon in Kombination mit einer Chemotherapie zu einem Sterben von Glioblastomzellen führt. Das Glioblastom ist ein bösartiger Hirntumor mit einer schlechten Heilungschance.

2013 Biokrebs Internationaler Kongress Plenum klein 10die Homepage zum 18. Patienten-Arzt-Kongress der GfBK am 13./14. Mai 2017 in Heidelberg ist freigeschaltet.
Hier können Sie sich online anmelden. Eine verbindliche Anmeldung zur Veranstaltung ist notwendig, die Teilnehmerzahl ist je nach Veranstaltungsart und Raumgröße auf 12 bis 200 Personen begrenzt.
Mit der beliebten und renommierten Veranstaltung möchte die GfBK ein Zeichen setzen für mehr Menschlichkeit und hoffnungsvolle Empathie in der Medizin. Erst die Begegnung mit dem kranken Menschen und nicht nur mit der Krankheit macht eine sinnvolle Wegbegleitung möglich. Integrative Medizin im Sinne der Einheit von Körper, Seele und Geist ist traditionell ein Schwerpunkt beim GfBK-Kongress. Hier haben natürlich auch unkonventionelle Ansätze Platz.
Patienten und Angehörige stehen im Mittelpunkt. Sie können Fragen stellen, sich in Diskussionen einbringen und mit anderen Teilnehmern austauschen. Ehemalige Krebspatienten informieren Sie persönlich über ihre ungewöhnlichen Heilungsverläufe. Patienten, Ärzte, Heilpraktiker und Psychologen begegnen sich in Heidelberg auf Augenhöhe.
Neben dem bewährten Heil- und Entspannungsangebot kann auch dieses Jahr wieder eine persönliche Patientensprechstunde für individuelle Beratungen gebucht werden.
Neu beim GfBK-Kongress ist der offene Raum der heilsamen Begegnungen. In diesem Raum begegnen sich ehemals und aktuell von Krebs Betroffene. Sie tauschen sich unter vier Augen oder in Kleingruppen aus. Diese Einrichtung will Ihnen Gelegenheit geben, heilsame Impulse von Mensch zu Mensch zu erfahren. Fünf bis 15 Personen werden hier teilweise parallel aktiv sein. Sie stellen ihre Zeit anderen Menschen zur Verfügung. Die Begegnungszeiten sind individuell unterschiedlich geregelt. Über die Mitwirkenden können Sie sich im Vorfeld informieren.
Zusammen mit dem GfBK-Vorstand und den Mitarbeiterinnen aus allen GfBK-Beratungsstellen freue ich mich auf zahlreiche Anmeldungen und Ihren Besuch.
Herzliche Grüße aus Heidelberg
Ihr
Dr. med. György Irmey
Ärztlicher Direktor der GfBK

„Ich kann.” Das Motto des Weltkrebstages 2017 stellt Patientenkompetenz, Verantwortung und Vertrauen in den Vordergrund.

„Ich bin krank geworden, weil ich zu viel gearbeitet habe, nicht gesund gelebt habe...″. Krebspatienten machen sich oft selbst verantwortlich für ihre Krankheit oder hören dies von anderen. Doch Selbstvorwürfe und Schuldgefühle lähmen. „Fragen Sie sich nicht: Warum bin ich krank geworden?″ sagt Dr. med. Nicole Weis, beratende Ärztin der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK). „Fragen sie: Warum will ich gesund werden?″ Wer sich positive eigene Ziele setzt – zum Beispiel die Abwehr stärken, die Lebensqualität verbessern, stärker auf sich achten – kann selbst Einfluss auf das Krankheitsgeschehen nehmen. „Ich habe meinen Gesundungsweg als mein bisheriges größtes Lebensprojekt verstanden″, sagt der ehemalige Patient Martin Weingart.

Selbstwirksam werden
„Zur ärztlichen Aufgabe gehört nicht nur die ‘Bekämpfung des Krebses’, sondern die Förderung der Selbstwirksamkeit”, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK). Die Krankheit Krebs bringt Menschen schnell in die passive Opferrolle. Das erschwere den Zugang zu den eigenen inneren Heilkräften. Diese tragen – zusammen mit den therapeutisch medizinischen Maßnahmen entscheidend zur Gesundung bei. „Ich habe mich für ein individuelles und selbstbestimmtes Dasein entschieden, weil das Gegenteil nicht wirklich verlockend ist″, sagt Angela Keller, die ein Mammakarzinom hatte.

Erkrankt einer der Eltern an Krebs, belastet das die Kinder stark. Offenheit ist wichtig, damit Kinder mit ihren Sorgen und Ängsten nicht allein bleiben.

Wenn Eltern die Krebserkrankung eines der Elternteile verschweigen, tun sie das mit guten Absichten. Sie wollen ihre Kinder schonen und vor Belastung schützen. Was Eltern dabei unterschätzen: Die Kinder spüren sehr genau, wenn es der Mutter oder dem Vater schlecht geht. Und sie erleben die Veränderungen im Alltag. Wird nicht darüber gesprochen, malen sich Kindern in ihrer Fantasie schlimme Dinge aus. „Eltern sollten so früh wie möglich über die Krebs-erkrankung eines Elternteils sprechen, auch mit kleinen Kindern”, empfiehlt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) in Heidelberg.

Hohe emotionale Belastung
Schätzungsweise 200.000 Kinder und Jugendliche erleben jährlich in Deutschland, dass Vater oder Mutter an Krebs erkranken. Die Kinder belastet die Erkrankung stark. Manche ziehen sich zurück, andere verhalten sich aggressiv, werden in der Schule schlechter, zeigen körperliche Symptome. Etwa ein Drittel der Kinder mit einem ernsthaft kranken Elternteil zeigt psychische Auffälligkeiten. Das ermittelte die COSIP-Studie („Children of Somatically Ill Parents”), an der zwischen 2002 und 2005 Wissenschaftler aus acht europäischen Ländern beteiligt waren. Laut Hamburger COSIP-Studie waren ängstlich-depressive Zustände und somatisierende Beschwerden in allen Alters-gruppen (vier bis 17 Jahre) die häufigsten Störungen.

Offenheit stärkt das Vertrauen
Spüren Kinder, dass „etwas in der Familie nicht stimmt“ – und verheimlichen Eltern dies, verunsichert das Kinder. Kann ich dem trauen, was ich wahrnehme? Kann ich den Eltern trauen, wenn sie mir etwas verheimlichen? Offenheit hingegen schafft Vertrauen. Kinder können sich auch während der Krankheit auf ihre Eltern verlassen - die eigene Wahrnehmung wird gestärkt. In einer qualitativen Studie im Rahmen des dänischen COSIP-Projektes betonten die befragten Kinder, dass es ihnen wichtig war, gut über die Krankheit von Vater oder Mutter Bescheid zu wissen. Sie wollten auch in schwierigen Zeiten miterleben, wie es den Eltern geht.

Ärzte, die auf leitliniengerechte Behandlung pochen, Patienten, die bei der Wahl der Therapie ihrer Erkrankung mitentscheiden möchten. Die Konstellation ist konfliktreich. Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. plädiert für eine integrative Medizin: Ärzte und Patienten entscheiden gemeinsam.

Häufig sind die Leitlinien von Fachgesellschaften Grundlage für Therapieentscheidungen bei Krebs. „Konflikte zwischen Arzt und mündigen Patienten sind vorprogrammiert, wenn diese Leitlinien nicht als Empfehlung, sondern als notwendiger Behandlungskatalog gesehen werden, an den sich die Patienten halten sollen”, sagt Dr. med. Nicole Weis von der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) in Heidelberg.

Beispiel Brustkrebs: Zwei Drittel der Patientinnen möchten aktiv in die Therapieentscheidungen einbezogen werden. Besonders Brustkrebspatientinnen haben den Wunsch, auch komplementär-medizinisch beraten zu werden, so die langjährige Erfahrung der Krebsabwehr (GfBK), eine wachsende Zahl von Frauen ist kritisch gegenüber Chemo- und Strahlentherapien eingestellt.

Für 70 Prozent der Krebspatienten ist das persönliche Gespräch mit dem Arzt die wichtigste Informationsquelle, so das Ergebnis einer Studie der Universität Frankfurt/Main. Patienten suchen eine individuelle Beratung, die sie bei ihrem persönlichen Umgang mit der Krankheit Krebs unterstützt. Diesem Wunsch steht der Zeitmangel in Kliniken und Praxen gegenüber. „Den erleben die Patientinnen spätestens dann, wenn sie individuelle Fragen stellen oder Therapievorschläge kritisch hinterfragen”, so Weis weiter.

Viele Frauen machen dann die Erfahrung, dass im zu kurzen Arztgespräch Zeitdruck und Angst aufgebaut werden. Patientinnen würden dazu gedrängt, die Operation oder Chemotherapie innerhalb kürzester Zeit durchführen zu lassen. Angst werde zum Hauptgrund für die Therapieentscheidung. „Dabei ist Brustkrebs kein Notfall.” So zeigte eine dänische Studie mit 750 Frauen, dass ein früher Beginn einer Chemotherapie innerhalb der ersten drei Wochen nach Operation keinen Überlebensvorteil bedeutet.

Im Klinikalltag werde die gemeinsame Entscheidungsfindung häufig verwechselt mit dem Konstrukt des „informed consent”, der informierten Entscheidung. Der Patient wird aufgeklärt und stimmt den vorgeschlagenen „leitliniengerechten” Therapieoption der ärztlichen Experten zu.

Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. setzt sich für das „Shared Decision Making”, also die gemeinschaftliche Entscheidungsfindung ein. Ausgangsthese hier ist: Es gibt nicht die eine optimale Therapie für den einzelnen Patienten, die von Experten bestimmt wird. Die aktive Mitarbeit der Patienten und die Einbeziehung der persönlichen, körperlichen und seelischen Gegebenheiten ist notwendig, um die optimale Therapie in einer gemeinsamen Entscheidung festzulegen.

Therapiefreiheit der Ärzte und Selbstbestimmungsrecht der Patienten
Leitlinien bzw. Empfehlungen der jeweiligen Fachgesellschaften beinhalten keine rechtliche Verpflichtung. Werden Patienten über mögliche Risiken aufgeklärt, darf der behandelnde Arzt im Interesse des Patienten und der Weiterentwicklung der medizinischen Wissenschaft von den Leitlinien abweichen und neue bzw. unkonventionelle Behandlungsmethoden einsetzen. Rechtlich gesehen ist die Basis der heilberuflichen Profession die sogenannte Therapiefreiheit.

Patienten wiederum haben aufgrund des verfassungsrechtlich garantierten Selbstbestimmungs-rechtes die Wahl, von welchem Arzt und mit welchen Therapien sie sich behandeln lassen wollen. Das beinhaltet auch das Recht auf eine (vermeintlich) medizinisch unvernünftige Entscheidung. Jede in den Leitlinien fixierte Therapie darf abgelehnt werden.

Dr. med. Nicole Weis fordert eine neue Kultur der Integration in der heutigen Medizin. „Neu im Sinne davon, dass die Medizin wieder als Dienstleistung am Patienten verstanden wird.” Auch wenn die am Patienten orientierte, individualisierte, ganzheitliche Beratung mehr Zeit erfordert. „Sie lohnt sich, da die Patienten besser in der Lage sind, die für sie stimmige Entscheidung und deren Konsequenzen mitzutragen.”

Dr. med. Nicole Weis Patientenkompetenz und Leitlinien-orientierte Medizin – ein Plädoyer Dr. med. Nicole Weis, „Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Patientenkompetenz und Leitlinien-orientierte Medizin – ein Plädoyer”, Deutsche Zeitschrift für Onkologie 2016; 2/2016, Band 48: S. 48–54

Hier finden Sie einen stimmungsvollen Rückblick auf die Veranstaltung. Die slideshow wird uns zur Verfügung gestellt von Joanna Brügmann und Marleen Schenk

Am 23.9.2016 lud die GfBK-Beratungsstelle Hamburg zum Patienteninformationstag ein
Die Beratungsstelle ist seit 33 Jahren in Hamburg Ansprechpartnerin für KrebspatientInnen. Unter dem Motto "Selbstheilung - das Potenzial in uns" feierten die TeilnehmerInnen und ReferentInnen das 10jährige Jubiläum in der VHS West.
Jutta Trautmann, Leiterin der Beratungsstelle berichtete über das Projekt "ÜberLebensKunst", Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK kam aus Heidelberg und hielt einen inspirierenden Vortrag zum Thema Selbstheilung - Das Potential in uns.
Angela Keller, Beraterin in der Hamburger GfBK, sorgte für eine Bewegungspause mit wunderbar auflockernden Übungen und nach dem Auftritt des Improvisationstheaters "hidden shakespeare" freuten sich alle Teilnehmer über die Gelegenheit zum Austausch und Beisammensein.

Dr. Ebo Rau, GfBK-Vorstand von 2006 bis 2016Mit einem besonderen Dankeschön wurde Dr. med. Ebo Rau aus der bisherigen aktiven Vorstandsarbeit verabschiedet.
Seit 2006 war er Vorstandsmitglied und hat sich in dieser Funktion in besonderem Maße um die Belange der GfBK gekümmert. Die vielfältigen Benefizprodukte der GfBK sind unter seiner Federführung und durch sein großes Engagement entstanden. Sein Wunsch war und ist es immer noch, dass es eine noch intensivere Zusammenarbeit zwischen der Schulmedizin und der biologischen Medizin bzw. der GfBK gibt, die geprägt ist durch gegenseitigen Respekt und der Anerkennung der ergänzenden Heilmethoden zum Wohle des Patienten.
Seinen außergewöhnlichen Weg (vom früher praktizierenden Allgemeinmediziner zum Bauchspeicheldrüsenkrebspatienten) und seinen nachfolgenden Gesundungsweg beschreibt er immer wieder eindrucksvoll in seinen Vorträgen und Seminaren. Unterstützende Methoden, die er für sich dabei gefunden hat, möchte er an andere Betroffene weitergeben. Sein Weg steht in besonderem Maße dafür, Hoffnung zu geben auch in einer vermeintlich aussichtslosen Situation mit schwerer Erkrankung oder schlechter Prognose.
GfBK-Vorstand, Mitarbeiter/-innen und die Mitgliederversammlung wünschen Dr. Ebo Rau alles Gute und tägliche Freude in seinem weiteren „Un-Ruhestand”.

GfBK-Mitgliederzeitschrift momentum-gesund leben bei Krebsmomentum will Impulse für ein gesundes Leben geben. Selbstheilung ist Schwerpunkt des ersten Heftes.
Mit ihrer neuen Mitgliederzeitschrift momentum – gesund leben bei Krebs will die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) noch stärker Gewicht auf die Salutogenese legen. „Gesundheit ist dabei kein Zustand, sondern eine Richtung in die Menschen sich bewegen”, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK. Sinnvolle Etappenziele seien mehr Lebensqualität, ein mehr entspannter Umgang mit der Erkrankung Krebs und eine ausgewogene seelische Balance. momentum will wissenschaftliche und spirituelle Anregungen geben, wie Patienten ihren Weg meistern können.