momentum will Impulse für ein gesundes Leben geben. Selbstheilung ist Schwerpunkt des ersten Heftes.
Mit ihrer neuen Mitgliederzeitschrift momentum – gesund leben bei Krebs will die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) noch stärker Gewicht auf die Salutogenese legen. „Gesundheit ist dabei kein Zustand, sondern eine Richtung in die Menschen sich bewegen”, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK. Sinnvolle Etappenziele seien mehr Lebensqualität, ein mehr entspannter Umgang mit der Erkrankung Krebs und eine ausgewogene seelische Balance. momentum will wissenschaftliche und spirituelle Anregungen geben, wie Patienten ihren Weg meistern können.

GfBK-Mitgliederzeitschrift momentum-gesund leben bei Krebs„Mit momentum wollen wir zum Innehalten aufrufen”, so Dr. Irmey weiter. Oft werde bei der Diagnose Krebs ein Angst getriebener Aktionismus praktiziert. Und Angst ist natürlich kein guter Ratgeber. Innehalten bedeute, sich zu besinnen und mit innerer Überzeugung die individuell stimmigen Schritte einzuleiten. Programmatisch passend ist Selbstheilung der Schwerpunkt ersten Ausgabe. Prof. Dr. Dr. Harald Walach beschreibt im Leitartikel Selbstheilung als Denkmodell, das den Organismus als aktives, eigentätiges System betrachtet. „Unser Organismus ist in der Lage, alle Prozesse bereit zu stellen, die er braucht, um sich gesund zu erhalten und um zu genesen, wenn er krank geworden ist”, schreibt der Professor für Forschungsmethodik komplementärer Medizin und Heilkunde in Frankfurt/Oder. Therapeutische Interventionen sollten das Ziel haben, diese Fähigkeiten zu fördern.

Neben einer guten medizinischen Versorgung mit Augenmaß steht die Gesundheitsbildung im inhaltlichen Fokus der Zeitschrift. Zahlreiche ehemals an Krebserkrankte geben mit sehr persönlichen, bewegenden Heilungsberichten anderen Betroffenen Mut und Hoffnung. Ferner schreiben Mediziner, Gesundheitswissenschaftler, Psychologen sowie Sozial- und Geisteswissenschaftler regelmäßig in momentum. Wie die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr selbst ist die Zeitschrift unabhängig von medizinischen, sozialen oder politischen Richtungen.

Mit dem Verlag Systemische Medizin habe die GfBK einen Kooperationspartner gefunden, der die Ziele der Gesellschaft inhaltlich mitträgt, so Irmey weiter.
Die Mitgliederzeitschrift erscheint viermal im Jahr in einer Auflage von 10.000 Exemplaren.