Organisation der GfBK
Zielsetzung
- Unabhängige Information und Beratung von Patient:innen, Angehörigen und Therapeut:innen über Möglichkeiten komplementärer, biologischer Krebstherapien
- Förderung einer individuellen, menschlichen Krebstherapie unter besonderer Berücksichtigung naturheilkundlicher Methoden
- Begleitung von Krebspatient:innen beim Finden ihres persönlichen, ganzheitlichen Heilungsweges und Stärkung der Patientenkompetenz
- Unterstützung von Betroffenen und Angehörigen bei Kostenerstattungsfragen naturheilkundlicher Verfahren bei Krebs
- Finanzielle Unterstützung von Forschungsprojekten zu komplementären Krebstherapien
Vorstand
Der Vorstand der Gesellschaft für Biologische Krebsheilkunde e. V. wird alle vier Jahre von der Mitgliederversammlung für vier Jahre gewählt und setzt sich aus Personen zusammen, die von verschiedenen Blickwinkeln mit Fragen der naturheilkundlichen Krebsbehandlung befasst sind. Der Vorstand zeichnet gesamtverantwortlich für alle Angelegenheiten des eingetragenen Vereins. Er plant und verwirklicht die Vereinsziele, erstellt den Haushaltsplan, die jährliche Bilanz und den Jahresbericht. Alle Mitglieder des Vorstandes stellen ohne Entgelt ihr Wissen und ihre Freizeit in den Dienst der gemeinsamen Sache.
Aktueller Vorstand (Wahl Oktober 2025):
- Präsident: Dr. med. Heinz Mastall
- Vizepräsidentin: Dr. med. Nicole Weis
- Schatzmeister: Martin Rösch
- Schriftführer: RA Arndt Schnurr
- weitere Vorstandsmitglieder: Dr. med. Petra Barron, Dipl.-Oectrophologin (FH) Kerstin Flöttmann
- Ärztlicher Direktor der GfBK: Dr. med. György Irmey, Heidelberg. Dr. Irmey ist in seiner Funktion als Geschäftsführer der GfBK ebenfalls Mitglied des Vorstandes.
Kassenprüfer ist Dr. rer. nat. Charles Fernando
Geschichte der GfBK
Im Oktober 1982 wurde die Gesellschaft für Biologische Krebsheilkunde e. V. in Heidelberg von dem Medizinjournalisten Dietrich Beyersdorff (1922–2002) mit einigen engagierten Ärzten und Wissenschaftlern gegründet. Anfangs standen wir vor großen Herausforderungen im Spannungsfeld zwischen alternativen Heilmethoden und schulmedizinischer Behandlung. Viele Experten erwarteten, dass unsere Gesellschaft nur kurze Zeit bestehen würde.
Doch seit unserer Gründung ist unsere Gemeinschaft stetig gewachsen, so dass wir heute rund 14.000 Mitglieder und Unterstützer zählen. Dieser Zuwachs ist maßgeblich unseren Patienten-Informationsveranstaltungen und Kongressen zu verdanken, die in verschiedenen Städten stattfanden und bis zu 2.000 Teilnehmende anzogen.
Die GfBK hat sich im Laufe der Jahre zur wichtigsten unabhängigen deutschen Beratungsorganisation für Krebspatienten, deren Angehörige und Therapeuten im Bereich ganzheitlicher Therapieansätze entwickelt. Viele Konzepte, die zu Beginn als exotisch galten, sind heute fester Bestandteil der Schulmedizin. Dazu gehören Krebsprävention, begleitende komplementäre Maßnahmen zur Reduzierung von Nebenwirkungen aggressiver Therapien wie Chemo- und Strahlentherapie, psychoonkologische Unterstützung bei Krebserkrankungen und die Erforschung der Zusammenhänge zwischen Ernährung und Krebs.
Was einst als kleine engagierte Gemeinschaft von 26 Wissenschaftlern und Ärzten zur Förderung wissenschaftlicher Studien im Bereich komplementärer Onkologie begann, ist heute eine respektable Organisation, die seit über 40 Jahren Krebspatienten in mehreren deutschen Städten auf ihrem Weg begleitet. Unsere 40-jährige Geschichte wurde in verschiedenen Perspektiven im Mitgliedermagazin momentum - gesund leben bei Krebs gewürdigt, und im 3. Quartal 2022 haben wir eine Sonderausgabe veröffentlicht, um diesen Meilenstein zu feiern.
Im Jahr 2026 haben wir einen weiteren Entwicklungsschritt vollzogen: Seit dem 16.02.2026 tragen wir offiziell den Namen Gesellschaft für Biologische Krebsheilkunde e. V.
Mit dem Wechsel von „Krebsabwehr“ zu „Krebsheilkunde“ bringen wir die inhaltliche Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte zum Ausdruck. Während in den Anfangsjahren vor allem die Stärkung körpereigener Abwehrmechanismen im Mittelpunkt stand, beschreibt „Heilkunde“ umfassender unseren integrativen Ansatz: die verantwortungsvolle Ergänzung schulmedizinischer Therapien, die Förderung von Lebensqualität und die ganzheitliche Begleitung von Menschen mit Krebs.
Unsere Haltung bleibt dabei unverändert. Die etablierte Abkürzung GfBK besteht weiterhin und steht auch künftig für unabhängige Information, verantwortungsvolle Beratung und die Förderung naturheilkundlich-biologischer Ansätze in der Krebsbegleitung.
Satzung
Die Satzung der Biologischen Krebsheilkunde e. V. ist als PDF-Dokument hinterlegt.
Jahresberichte
Im Jahresbericht gibt die GfBK Auskunft darüber, für welche Zwecke Spenden und Beiträge im vergangenen Geschäftsjahr verwendet wurden. Ebenso werden hier die Aktivitäten der Gesellschaft dargestellt.
Die früheren Jahresberichte können von Mitgliedern der GfBK in der Zentralen Beratungsstelle Heidelberg angefordert werden.