Zum Hauptinhalt springen

Mein Weg mit Krebs

Berichte von anderen Patient:innen machen Mut,
den eigenen Weg zu suchen und zu finden.

Die Geschichten, die wir Ihnen hier vorstellen sind individuelle Einzelfälle.

©iStock, 1326417937, Ridofranz
©iStock, 1326417937, Ridofranz

Betroffene berichten über ihren persönlichen Heilungsweg

Jeder der hier vorgestellten Patient:innen hat einen für sich stimmigen und richtigen Weg gefunden, mit ihrer Erkrankung umzugehen. Die Heilungswege beruhen auf individuellen Voraussetzungen und sind nicht übertragbar. Unsere Patient:innen wollen Ihnen Mut machen, den eigenen Weg zu finden. Die vorgestellten Heilungswege machen klar, dass viele unterschiedliche Ansätze zur Heilung führen können.

Möchten auch Sie anderen Patient:innen mit Ihrem Bericht Mut machen, mailen Sie uns unbedingt Ihre Geschichte. Senden Sie Ihre Mail an Julia Malcherek: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Vor der Veröffentlichung nehmen wir Kontakt mit Ihnen auf.

Bettina Flossmann

Dem Leben vertrauen

Bettina Flossmann war viele Jahre in der Welt unterwegs und ist dabei auch ihren geistigen und spirituellen Interessen gefolgt, bis die Geburt ihrer Tochter sie nach Deutschland zurückgeführt hat. Die Diagnose Brustkrebs hat sie nicht unerwartet getroffen, und auch die geistige Dimension von Heilung war ihr bereits bekannt. Doch den Weg selbst zu gehen, ist ein eigenes Abenteuer mit Höhen und Tiefen, das sie zur Heilung geführt hat. Als Betroffene hat sie mit Dr. Alexandra Kleeberg und Dietrich Busacker den Campus „cancer & co.“ ins Leben gerufen, der in diesem Jahr online gestartet ist.

Merle Zirk

Wie das Leben so spult ...

Merle Zirk ist mit ihrem Traumjob unterwegs in der Welt – plötzlich macht sich ihr Körper bemerkbar: fortgeschrittener Gebärmutterhalskrebs. Gebärmutter und Eierstöcke werden entfernt, ebenso 70 Lymphknoten. Nach der Operation ist nichts mehr wie vorher. Während der anschließenden Chemotherapie meldet sich der Körper wieder zu Wort, und Schritt für Schritt macht sich die damals 30-jährige Merle auf den Weg Richtung Gesundheit.

B. Teichmann-Wirth

Mein Krebsweg – von der Seele begrüßt

Dr. Beatrix Teichmann-Wirth ist Anfang 40, als die Diagnose Krebs in ihre Lebensrealität einbricht. Sie kommt durch die Diagnose mit einem aus dem Organismus stammenden Fühlen in Kontakt und lässt sich in der Folge davon leiten.

Isabelle Fischer

Aus scheinbar heiterem Himmel

Im Alter von 38 Jahren erkrankt Isabella Fischer wie aus heiterem Himmel an Chronisch Lymphatischer Leukämie (CLL). Dank des unerschütterlichen Glaubens an ihre Selbstheilungskräfte und dank teil massiven Änderungen der Ernährung kombiniert mit individuellen Maßnahmen aus dem Bereich der biologischen Medizin gelingt es ihr, die Erkrankung über 20 Jahre hinweg unter Kontrolle zu halten.

Heike Seeberger

Bericht über den Umgang mit meinem Brustkrebs

Mutig und intuitiv reagiert Heike Seeberger auf ihre plötzliche Erkrankung. Nachdem sie zuerst den Vorschlägen der Ärzte folgt, wagt sie es mehr und mehr, ihren eigenen Entscheidungen zu vertrauen und ihren individuellen Weg für sich zu finden.

Sandra Dekorsy

Mein Weg durch die Krebstherapie in ein neues Leben

Harmlos schien es zunächst. Ein stecknadelgroßes Knötchen im Dammbereich. Sandra Dekorsy entdeckte es 2010 und suchte ärztlichen Rat. Schließlich entpuppte es sich als Zeichen eines Tumors im Enddarm. Ein langer Leidensweg begann, der in einen Heilungsweg mündete. Heute berät Sandra Dekorsy an Krebs erkrankte Menschen und schenkt Mut und Hoffnung.

Käthe Golücke

Mein alternativer Weg

Als Käthe Golücke (Jahrgang 1981) im Juni 2014 die Diagnose eines Hodgkin-Lymphoms erhält, hat sie bereits eine Odyssee hinter sich. Schon über ein Jahr zuvor sendet ihr Körper ihr eine Vielzahl an Symptomen, die sie zahlreichen Ärzten schildert, ohne dass ein eindeutiger Befund erhoben werden konnte. Fast mit Erleichterung nimmt sie die Diagnose auf. Und mit festem Willen gestaltet sie selbst ihren dann folgenden Genesungsweg.   

Silke Kugler

Lebensrucksack

Im Alter von 35 Jahren erhält Silke Kugler die Diagnose Brustkrebs. Zu diesem Zeitpunkt ist sie schwanger. Erst zwei Monate zuvor war ihre Schwester an Krebs verstorben. Nun ist sie selbst betroffen. Es fühlt sich an, als trage sie einen Rucksack, gefüllt mit schwerer Last: Steinen der Hoffnungslosigkeit und Angst. Wie es ihr gelingt, wieder ein Maß an Leichtigkeit in ihr Leben einzuladen, berichtet sie im Folgenden.

Claudia Graszek

Was? Ich?? Blasenkrebs???

Ein halber Urlaub mit Horrorende… Im Juli 2016 erfährt Claudia Graszek, dass sie an Blasenkrebs erkrankt ist. Mehr noch: Nach der ersten Operation wird deutlich, dass im zweiten Schritt die ganze Blase entfernt werden soll. Doch dazu kann sich Frau Graszek nicht entschließen. Sie berichtet, welchen Weg sie für sich selbst gefunden hat.

Inge Wuthe

Und plötzlich eine Biegung im Weg …

Im Jahr 2009, im Alter von 59 Jahren, erkrankt Inge Wuthe zum dritten Mal an Brustkrebs. Sie verliert eine Brust. Bewusst und mutig geht sie ihren Weg zu sich selbst. Die jährliche Untersuchung: kalte Einsamkeit in der Umkleidekabine. Herzklopfen. Feuchte Hände. Ich schau in den Spiegel. Hab angstvolle Kinderaugen. Warum fällt mir der Begriff „tapfer” ein? Dann die Mammografie. Es tut weh, hab so viele Narben in meinen Brüsten. Ich beiße fest die Zähne zusammen.

Arno Ferchow

Wer hat die Stinkbombe geworfen?

Bauchspeicheldrüsenkrebs mit 58, Operationen, Bestrahlungen, Chemotherapien. Fünf Jahre nach der Diagnose gehört Arno Ferchow zu den 5 % der Menschen, die bei dieser Art von Tumor noch leben.Hier beschreibt er seinen Umgang mit der Krankheit.

Eva Tjaden-Neetz

Statt Perfektionismus und Erschöpfung ...lieber Selbstfürsorge und Gelassenheit

Als Eva Tjaden-Neetz im Alter von 36 Jahren an Krebs erkrankt, steht sie mitten im Leben. Sie ist Mutter vier kleiner Kinder – das jüngste noch kein Jahr alt. Plötzlich ist sie mit ihrer Endlichkeit konfrontiert. Viele Fragen tauchen auf: Warum ist das geschehen? Was könnte ich „falsch” gemacht haben, dass das passieren konnte? Werde ich für etwas bestraft? Was soll ich lernen? Aber auch: Was trägt mich eigentlich? Bin ich allein auf der Welt? Wie kann ich aus meinem Dasein als Opfer in einen eigenen Weg der Heilung finden? Wie kann ich durch meine Gedanken und Gefühle meinen Heilungsweg positiv beeinflussen? Wie und wo finde ich Führung?

Gabriele Freytag

„Verkehr können Sie vergessen” - Bericht über einen ungewöhnlichen Heilungsweg bei Gebärmutterhalskrebs

Meinen Unterleib in eine verkehrsberuhigte Zone zu verwandeln, war nicht die einzige Drohung, die GynäkologInnen mir entgegenschleuderten für den Fall, dass ich nicht schnellstmöglich ihren Vorschlägen Folge leisten würde. Wieso habe ich trotzdem von Anfang an ausschließlich auf alternative Mittel zur Behandlung gesetzt und keinerlei Eingriff zugelassen?

Timm Ohrt

Die Gesundheit selbst in die Hand nehmen

Rückblickend würde Timm Ohrt sagen, dass er durch seine Erkrankung viel über sich gelernt habe. Es ist ihm gelungen, die Krebserkrankung als Teil seines Lebens zu sehen. Sie hat ihm geholfen, zu sich zu finden, sich zu akzeptieren und zu würdigen. Zuvor aber galt es, viel Mut und Vertrauen zu beweisen.

Angela Keller

Ganz schön auf den Hund gekommen

„Geh du vor”, sagt die Seele zum Körper, „auf mich hört Angela nicht, vielleicht hört sie auf dich”.–„Ich werde krank werden, dann wird sie Zeit für dich haben”, verspricht der Körper der Seele. (frei nach Ulrich Schaffer)
Erwarten Sie im Flur einer chirurgischen Praxis, dass Ihnen der Arzt beiläufig im Vorbeigehen die Diagnose Krebs mitteilt?

Heide Fritsch

Alternative Heilmethoden und Vollwertkost

Von meiner Brustkrebserkrankung erfuhr ich im Mai 1983. Schon in den Jahren zuvor wurden mir mindestens fünfmal gutartige Knoten aus der Brust entfernt. Nach der Totaloperation sollte ich eine Chemotherapie und Bestrahlungen bekommen, weil in der Achselhöhle auch Lymphknoten befallen waren. Nach der ersten Chemo-Spritze beschloss ich, die Therapie sofort abzubrechen.

Martin Weingart

Mein Heilungsweg

Fast 55 Jahre lang war ich allgemein bei guter Gesundheit. Bei alltäglichen Beschwerden half mir mein Hausarzt und auch die Unterstützung von Heilpraktikern war mir mehrfach hilfreich gewesen. Im Laufe des Jahres 2012 schlichen sich dann diffuse, zeitweilig auftretende Beschwerden ein: eigenartige Hautausschläge, unerklärliche Sehstörungen, Leistungsverlust mit Müdigkeit und Erschöpfung, Blähungen und Darmgrummeln.

Gabriele Schmid

Der himmlische Begleiter

Wie heißt es immer so schön? »Alles begann eigentlich viel früher.« Auch meine Erlebnisse haben eine Vorgeschichte: Meine Mutter bekam mit 52 Jahren Brustkrebs. Viereinhalb Jahre später hatte sie Gebärmutterkrebs, zwei Jahre danach einen Tumor im Bauchraum und zu guter Letzt auch noch ein Darmkarzinom. Mittlerweile ist sie 77 Jahre alt und lebt immer noch! Obwohl ich ein unverbesserlicher Optimist bin, hatte ich insgeheim erwartet, dass auch ich diese Krankheit irgendwann bekommen würde.

Stefanie Gleising

Das Befinden nicht dem Befund anpassen

„Wenn Patienten in scheinbar aussichtslosen Situationen Heilung erfahren, nennen wir das eine Totalremission oder eine Spontanheilung. Früher sagte man Wunderheilung. Und in der Tat ist das ein Wunder.” So begann der Newsletter der GfBK vom September 2014. Meine Geschichte ist wirklich ein Wunder. Mit den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen ist sie jedenfalls nicht zu erklären.

Barbara Kunze

Freude und Liebe in die Welt bringen

2010 war ich 53 Jahre alt. Damals arbeitete ich als Medienberaterin bei einem Zeitungsverlag. Diese Tätigkeit erdrückte mich schon seit einigen Jahren. Angstattacken legten mich während der Arbeit lahm. Der zunehmende Arbeitsdruck schlug wie Wellen über meinem Kopf zusammen. Die Anforderungen wuchsen in immer kürzerer Zeit und mit ihnen der Stress. Damit konnte ich nicht mehr umgehen. Bereits seit vier Jahren nahm ich ein Mentaltraining in Anspruch. Wegen Darmproblemen musste ich 2009 zweimal ins Krankenhaus. Das war wohl die Folge der Dauerbelastung.

Ute Brauner

Genesungsfaktor REIKI - Energiearbeit für Körper, Geist und Seele

Weihnachten 2012 litt meine ganze Familie an einem Magen-Darm-Infekt. Während es meinen Männern schnell wieder gut ging, blieb bei mir ein ständiges Unwohlsein zurück. Ich konnte nur noch wenig essen und fühlte mich immer wie aufgebläht. Zudem hatte ich Atemnot, fühlte mich schlapp, bekam Magenprobleme und Husten. Meine bewährten naturheilkundlichen Mittel halfen nicht nachhaltig. Ende Januar stellte mein Hausarzt bei mir im Zuge einer Ultraschalluntersuchung Wasser im Bauch und eine zystische Raumverdrängung im Unterleib fest. Im Krankenhaus erhielt ich die Diagnose »kindskopfgroßer Tumor«. Es war Freitagnachmittag und ich wurde wieder nach Hause geschickt.

Jutta Heinze

Nun seien Sie doch mal ehrlich...

Ende 2007 ließ ich eine juckende Stelle auf der Kopfhaut untersuchen. Die Diagnose nach einem langen Ärzte-und Klinikmarathon lautete: Mikrozystisches Karzinom der Hautadnexe, eine selten auftretende krebsartige Veränderung der Haut. Eine zweite Gewebeuntersuchung ergab, dass es sich um eine „kutane Karzinom-Metastase″ handelte. Mit Mammographie, MRT (Magnet-Resonanz-Tomographie) und PET (Positronen-Emissions-Tomographie) machten sich die Ärzte auf die Suche nach dem Primärtumor. Auf den Mammographie-Bildern war nichts Auffälliges zu sehen, PET und MRT zeigten ein Karzinom von 1,1 cm Größe in der linken Brust.

Sybille Urban

Die innere Stimme

Seit über fünfzehn Jahren betreute ich Patienten in der Onkologie. Daher war es für mich einfach, einen Arzt meines Vertrauens zu finden, als ich im Mai 2011 eine Schwellung in meiner Achselhöhle ertastete. Ich wandte mich an unseren leitenden Oberarzt. Er wusste sofort, was zu tun war und leitete alle notwendigen Schritte zur Abklärung in die Wege. Ein paar Tage später sagte er mit ernster Miene und besorgter Stimme: »Liebe Frau Urban, ich fürchte, jetzt hat es Sie selbst erwischt. Die Befunde weisen auf eine Tumorerkrankung hin. Nun müssen wir klären, ob es bösartig ist.«

Werner Huber

Glaube und Hoffnung: Die Kräfte der Heilung

Ab Mitte fünfzig ging ich halbjährlich zur Krebsvorsorge. Mein Urologe empfahl es mir dringend, weil bei meinem älteren Bruder bei einer Vorsorgeuntersuchung ein Prostatakarzinom rechtzeitig erkannt und erfolgreich behandelt werden konnte. Später habe ich gelesen, dass die Wahrscheinlichkeit bei 90 Prozent liegt, an Prostatakrebs zu erkranken, wenn ein Familienmitglied schon vorher daran erkrankt ist.

Ute Roy

Meine Auflehnung hat sich gelohnt

 Februar 2012: Reglos wie eine Mumie liege ich nun schon ewig lange auf einer eiskalten Pritsche und muss mich wie vor exakt acht Jahren einem Knochenszintigramm unterziehen. Es ist Montagvormittag und die Untersuchungsräume wurden übers Wochenende nicht beheizt. Nicht gerade eine kuschelige Atmosphäre und dazu noch Nervosität, Ängste und ungute Erinnerungen.