Pressearchiv

Hier finden Sie die GfBK-Presseinformationen aus dem Jahr 2017 bis zurück ins Jahr 2006.

Zahl der ärztlichen Beratungen der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) steigt 2012 um mehr als neun Prozent / Am 4. und 5. Mai veranstaltet die GfBK ihren 16. Internationalen Kongress.

Einen wachsenden Bedarf an Beratung verzeichnet die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK). Im Jahr 2012 suchten allein in der Zentralen Beratungsstelle in Heidelberg 5500 Personen telefonischen und persönlichen ärztlichen Rat, über neun Prozent mehr als im Jahr davor. „Viele Krebskranke sind über Medien wie das Internet mit Informationen und Heilungsversprechen nahezu überflutet", sagt Dr. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr. „Wir erleben die Patienten anfangs oft unsicher und orientierungslos. Welche Behandlung wähle ich? Welche Alternativen gibt es?"

Die GfBK unterstützt Patienten dabei, die für sie passende individuelle Therapie zu finden. „Wir bieten eine umfassende Orientierungshilfe, die unabhängig ist und sich nicht an kommerziellen Interessen orientiert", sagt Dr. Irmey. Die GfBK setzt dabei auf Augenhöhe in der ärztlichen Beratung und auf mündige Patienten.

Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. feiert das 30-jährige Jubiläum der Beratungsstelle Wiesbaden

Motto
Ganzheitlich gegen Krebs: Sinnvolle Kombination von konventionellen, innovativen und komplementären Therapieverfahren.

Untersuchungen und Erfahrungen aus der Praxis zeigen immer deutlicher, dass die Heilungschancen und die Lebensqualität des Krebspatienten durch die sinnvolle Kombination von konventionellen innovativen und komplementären Therapieverfahren verbessert werden.

Diese Thematik wird Schwerpunkt der Vorträge der Festveranstaltung sein.

Highlights sind die erstmalige Darstellung von Killerzellen in Echtzeitmikroskopie, wie sie im Gewebe Krebszellen aufspüren, angreifen und abtöten und mit welchen Möglichkeiten diese Killerzellen aktiviert werden können. (von Frau Dr. Weigelin, Nijmegen)

"Wir brauchen mehr Kooperation statt Konkurrenz in der Krebstherapie"
Ideen einer ganzheitlichen, integrativen Krebstherapie finden immer stärker Anerkennung" – Sinnvolle Kombination von konventionellen, innovativen Verfahren und komplementären Therapien steigert die Heilungschancen bei Krebs.

Einen großen Zuspruch in den Medien, bei Vorträgen, Veranstaltungen und bei Patienten hat die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) in Heidelberg in ihrem Jubiläumsjahr verzeichnet. Die wichtigste deutsche Beratungsorganisation für ganzheitliche, biologische Heilweisen gegen Krebs feierte 2012 ihr 30-jähriges Bestehen. „Die Ideen einer ganzheitlichen, integrativen Krebstherapie finden immer stärker Anerkennung", zieht Dr. med. György Irmey, der Ärztliche Direktor der GfBK ein positives Fazit. Sei früher die Lehrmeinung gewesen, es gebe keine körpereigene Abwehr gegen Krebs, gilt die Tumorimmuntherapie heute als 4. Säule der Krebsbehandlung. Biologische Heilweisen werden als Teil onkologischer Leitlinien diskutiert, Kliniken erproben in Modellprogrammen das Zusammenspiel von konventioneller und biologischer Krebstherapie.

„Wir brauchen mehr Kooperation statt Konkurrenz in der Krebstherapie", wünscht sich Dr. med. György Irmey für die Zukunft. „Eine sinnvolle Kombination von konventionellen, innovativen Verfahren und komplementären Krebstherapien steigert die Heilungschancen und verbessert die Lebensqualität von Krebskranken".

Bei Krebs ist der Blick meist auf die Krankheit und den Patienten gerichtet. Doch wie geht es den Angehörigen? Was brauchen sie, um gute Begleiter zu sein – und wie sorgen sie selbst gut für sich?

Plötzlich ist so vieles anders. Der Schock über die Krebsdiagnose eines nahen Menschen, die eigenen Ängste und Sorgen. Wie geht es weiter? Was kommt auf uns zu? Schaffe ich das? Doch bald ist die zentrale Frage: Wie kann ich dem Kranken am besten den Rücken stärken?

Angehörige sind sehr wichtig beim Heilungsprozess. Sie entlasten den Kranken, sind enge Gesprächspartner, geben Halt. „Sie sind Begleiter, doch jeder Erkrankte geht seinen eigenen Weg", sagt Renate Christensen, beratende Ärztin der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK). Das könne zu Konflikten führen, etwa wenn an Krebs Erkrankte anders entscheiden als ihre Angehörigen es getan hätten. Doch Drängen, Vorwürfe wie „Wieso hast Du nicht..." oder Enttäuschung, „das alles nimmt der Entscheidung die Kraft", so Renate Christensen.

Vollwertig, abwechslungsreich und frisch. Die passende Ernährung ist eine wichtige Säule der ergänzenden Krebstherapie. Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) hat ihre Broschüre „Ernährung und Krebs" neu aufgelegt

Als „Nebenwirkungsfreie Therapieoption" bezeichnet Professor Dr. Ingrid Gerhard eine gesunde Ernährung. Gesund heißt, so abwechslungsreich und frisch wie möglich vollwertige Nahrungsmittel zu essen, meint die Gründerin des „Netzwerk Frauengesundheit" und Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirates der GfBK. Das stärkt die Abwehrkräfte und stabilisiert das Immunsystem, mindert Nebenwirkungen der Chemo- oder Strahlentherapie. Für die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) in Heidelberg ist die Ernährungstherapie deshalb ein wesentlicher Teil einer ganzheitlichen Krebsbehandlung.

Gemeinsamer Bundesausschuss ignoriert Patientenwünsche – Fachliche Argumente weder beachtet noch geprüft

Nun ist es rechtsgültig. Laut Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) vom 19.4.12 dürfen anthroposophische Mistelpräparate nicht mehr auf Kassenrezept zur adjuvanten, unterstützenden Therapie nach einer Krebserkrankung verordnet werden. Am 20. Juni 2012 wurde diese Entscheidung im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist damit in Kraft.

„Menschen mit einer schwerwiegenden Erkrankung wird damit eine seit Jahrzehnten bewährte Hilfe verweigert", sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Ge-sellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK). Mistelpräparate gehören zu den am meisten verordneten onkologischen Arzneimitteln. „Viele Patienten haben bisher erfolgreich Mistelpräparate eingesetzt, um einem Rückfall vorzubeugen oder eine Ausbreitung des Tumors zu verhindern."

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hatte schon Mitte Dezember 2011 nach einem Urteil des Bundessozialgerichtes avisiert, dass die Misteltherapie in der adjuvanten, unterstützenden Therapie nicht mehr auf Kassenrezept verschrieben werden darf. Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr hat daraufhin Anfang dieses Jahres eine umfangreiche Protestaktion gestartet. Tausende Patienten und Ärzte forderten den G-BA auf, die geplante Entscheidung zu revidieren. Auf die vielen Protestschreiben reagierte der Gemeinsame Bundesausschuss gar nicht oder erst nach Monaten mit pauschalen ablehnenden Vordrucken. „Es fehlen qualitativ hochwertige, belastbare Studien, die einen kurativen Nutzen der Misteltherapie belegen", hieß es lapidar in den Musterschreiben.

Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. gibt neue Broschüre zu Brustkrebs heraus. Durch eine rechtzeitig eingeleitete biologisch-ganzheitliche Therapie lassen sich Heilungschancen deutlich verbessern.

Bei mehr als 55.000 Frauen wird jährlich Brustkrebs diagnostiziert. Die Entscheidung für oder gegen eine Behandlungsmethode ist immer sehr individuell. Sie ist abhängig vom Stadium der Erkrankung wie von der persönlichen Lebenssituation. Gleichzeitig wandelt sich das medizinische Wissen gerade bei der Brustkrebsforschung rasant. Pauschale Empfehlungen sind bei einer Brustkrebserkrankung praktisch unmöglich.

Die neue, 90-seitige Broschüre „Brustkrebs - ganzheitlich und individuell behandeln" der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. versteht sich deshalb als Leitfaden, mit dem sich Betroffene über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten informieren können. Mit der Broschüre will die GfBK Frauen bei der Entscheidungsfindung über die persönlichen Therapiewege unterstützen. „Uns ist eine ganzheitliche Betrachtungsweise des sensiblen Themas Brustkrebs wichtig, in dem das Individuum im Zentrum der Entscheidungen steht", sagt Dr. med. Nicole Weis, Vorstandsmitglied der GfBK und Autorin der Broschüre. Dabei helfen auch aktuelle Forschungsergebnisse, die das „Bauchgefühl" mit Fakten stärken können.

Die Broschüre bietet aktuelle Informationen zu Vorbeugung und Diagnose sowie den verschiedenen Therapiemethoden – sowohl schulmedizinisch wie ganzheitlich biologisch. Ein eigenes Kapitel widmet sich dem Thema Nachsorge.

Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr feierte am Sonntag Jubiäum -
Wegbereiter einer ganzheitlichen Krebsmedizin

Mehr als 300 Personen feierten am gestrigen Sonntag in Heidelberg das 30-jährige Jubiläum der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr. „Die Idee einer ganzheitlichen biologischen Behandlung mit den vier Säulen Psyche, Körper, Stoffwechsel und Immunsystem hat sich als zukunftsweisend gezeigt", sagte Dr. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr. Die Gesellschaft stehe seit ihrer Gründung vor 30 Jahren für ein erweitertes Denken in der Medizin, „weg von der verengten Perspektive auf das lokale Symptom des Krebses hin zu einem Blick auf den ganzen Menschen", so Irmey weiter. „Doch von einer wirklich auf den einzelnen Menschen abgestimmten Therapie sind wir in der Onkologie noch weit entfernt."

Der Gesellschaft geht es nicht um ein „entweder – oder" in der Krebstherapie, sondern um ein „sowohl als auch". „Eine sinnvolle Symbiose von konventionellen, innovativen Verfahren und komplementären Krebstherapien steigert die Heilungschancen, senkt das Rückfallrisiko und verbessert die Lebensqualität von Krebskranken", sagte Dr. med. Heinz Mastall, Gründungsmitglied und Vizepräsident der GfBK.

„Können wir uns gegen die etablierte Onkologie durchsetzen", hätten sich die Gründer der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr vor 30 Jahren gefragt", so Gründungsmitglied Dr. Heinz Mastall weiter. „Wir haben uns durchgesetzt, können wir heute sagen. Wir werden gehört, wenn es um die integrative Krebstherapie geht."