Gerhard Ingrid klÜber 20 Jahre hat sich Prof. Dr. Ingrid Gerhard erfolgreich für die Integration komplementärer Heilverfahren gerade auch im Zusammenhang mit Krebserkrankungen an der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg eingesetzt und leitete knapp 10 Jahre erfolgreich die erste Ambulanz für Naturheilverfahren an einer Universitäts-Frauenklinik in Deutschland. Für ihr vielseitiges und engagiertes Wirken für die Natur- und Erfahrungsheilkunde bekam sie 1995 vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog persönlich im Schloss Bellevue den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Von 1989 bis 2001 wurde auf ihre Initiative hin in Zusammenarbeit mit dem Förderkreis Ganzheit in der Medizin, GANIMED e.V., eine Ringvorlesung über ganzheitliche Methoden in der Frauenheilkunde angeboten. 1993 konnte dank der finanziellen Unterstützung der Karl und Veronika Carstens Stiftung die Ambulanz für Naturheilverfahren unter Leitung Ingrid Gerhards als Institution an der Universitäts-Frauenklinik ins Leben gerufen werden. Das von der Stiftung geförderte Forschungsprogramm umfasste auch die Erforschung komplementärer Maßnahmen in der Onkologie. Die Gründung der NATUM (Arbeitsgemeinschaft für Naturheilkunde und Umweltmedizin e.V. in der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe) vor über 15 Jahren war, was die Kooperation mit Fachgesellschaften und Arbeitsgemeinschaften anbelangt, eine Sensation, denn der Gründerin und damaligen ersten Vorsitzenden Ingrid Gerhard ist es erstmals gelungen, dass eine Gesellschaft für Naturheilkunde als Arbeitsgemeinschaft einer konventionellen Fachgesellschaft anerkannt wurde.

Ingrid Gerhard wirkt heute als anerkannte Autorin wissenschaftlicher Publikationen, Buchautorin, Kuratoriumsmitglied der Eden-Stiftung, 2. Vorsitzende des Förderkreises Ganzheit in der Medizin, GANIMED e.V., und Referentin zahlreicher Vortragstagungen wie beispielsweise der Medizinischen Woche Baden-Baden und den internationalen Kongressen der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V.. Seit 2009 betreut sie im Internet das sehr erfolgreiche Netzwerk Frauengesundheit www.netzwerk-frauengesundheit.com

Dem wissenschaftlichen Beitrat der GFBK gehört sie seit 2004 an, die Leitung des Beirates hat sie im Jahr 2010 übernommen.