Patienten fragen

In einem bekannten deutschen Wochenmagazin habe ich unlängst einen sehr negativ gehaltenen Bericht über die alternative Zahnmedizin und über einige ihrer Opfer gelesen. Als Krebskranke bin ich nun sehr verunsichert, ob ich eine geplante Zahnsanierung mit Entfernen meiner zahlreichen Amalgamfüllungen überhaupt durchführen soll?

Kein Bereich der Medizin, auch nicht der sogenannten "alternativen" oder "biologischen" Zahnmedizin war und ist gegen negative Entwicklungen bzw. extreme Auswüchse gefeit. Innerhalb einer ganzheitlich orientierten Medizin gilt der Zahn-Kiefer-Apparat unstrittig als potentielles Herd- bzw. Störfeld, von dem negative Effekte auf einzelne Organe oder Organsysteme bzw. den Gesamtorganismus ausgehen können. Eine streng sachkundig betriebene und nicht an finanziellem Gewinnstreben ausgerichtete biologische Zahnmedizin bewertet z. B. Amalgamfüllungen, das gleichzeitige Vorhandensein verschiedener Metall-Legierungen, wurzeltote Zähne, aber auch Implantate als mögliche Belastungsfaktoren insbesondere für das körpereigene Immunsystem. Somit sollte nach Meinung der GfBK bei Tumorerkrankungen auch eine Abklärung auf mögliche Zahn-Kiefer-Störfelder vorgenommen werden. Zahnärztliche Sanierungsvorschläge, die offenkundig in Gebissverstümmelungen münden bzw. mit überhöhten finanziellen Forderungen einhergehen, bedürfen der kritischen Kontrolle einer kompetenten Zweitmeinung. Dabei kann die Internationale Gesellschaft für ganzheitliche Zahnmedizin (GZM) www.gzm.org, oder der Bundesverband der naturheilkundlich tätigen Zahnärzte (BNZ) www.bnz.de mit Adressen helfen. Weitere Informationen Sie in der GfBK-Info Ganzheitliche Zahnmedizin".