Forschung / Studien

Um freie Radikale im Organismus unschädlich zu machen, werden Antioxidantien benötigt. Forscher untersuchten hierzu an 10 Probanden die Wirkung von grünem Tee (Sung et al. / European J Clin Nutrition 54, 2000) auf die antioxidative Kapazität im Blut. Es konnte gezeigt werden, dass ab täglichem Konsum von zwei Tassen grünem Tee die antioxidative Kapazität deutlich anstieg, wobei durch Konsum von drei Tassen grünen Tees die stärkste antioxidative Kapazität erzielt werden konnte.

GfBK-Kommentar: Diese Studie unterstreicht die ausgeprägte antioxidative Wirkung grünen Tees. Darüber hinaus ist bekannt, dass bestimmte Catechine im grünen Tee (ECGC) sogar eine Förderung des natürlichen Zelltodes (=Apoptose) bewirken. Ein Mechanismus, der bei der primären und sekundären Prävention von Krebserkrankungen eine wichtige Rolle spielt. Dies bestätigen auch zwei aktuelle Studien zur Prävention von Brust- und Prostatakrebs bei über 1000 Patienten (Wu et al. / Int J Cancer 106, 2003) (Jian et al. / Int J Cancer 108, 2004), wobei schwarzer Tee keinen krebsvorbeugenden Effekt zeigte. Bevorzugen sollte man beim Einkauf rückstandskontrollierten grünen Tee, um eine Belastung mit Umweltgiften zu vermeiden.