Rechtliche Hinweise


4/2019 - Präsenz und Mitgefühl

4/2019 - Präsenz und Mitgefühl
Einfach nur da sein. Unser Schwerpunkt des letzten Heftes im Jahr 2019 wurde sehr bewusst dem Thema Präsenz und Mitgefühl gewidmet. Ist es uns in Anbetracht der vielfältigsten Herausforderungen der heutigen Zeit überhaupt noch möglich, wirklich präsent im Hier und Jetzt zu sein? Sind wir in unseren Gedanken nicht zumeist in der Vergangenheit oder der Zukunft unterwegs? Womit beschäftigen sich die zehntausende Gedanken, die wir so tagtäglich produzieren und derer wir uns gar nicht aller bewusst sein können? Halten wir oft genug im Alltag inne und nehmen einfach wahr? Eröffnen wir uns durch dieses Innehalten genügend Möglichkeit, dem Konzert der zahlreichen Gedanken kreativ zu begegnen?

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3/2019 - In Bewegung kommen

3/2019 - In Bewegung kommen
Individuell passende Bewegung. Die Welt bewegt sich immer schneller. Der Mensch kann mit dem Tempo manch einer Maschine nicht mithalten. Auch die Menschen selbst sind viel in Bewegung. Mit Erstaunen habe ich erfahren, dass in Europas Flughäfen im vergangenen Jahr etwa dreimal so viele Passagiere abgefertigt wurden wie Europa Einwohner hat. So hat auch Bewegung wie vieles im Leben zwei Seiten. Wenn heute Studien im Nationalen Tumorzentrum zur Auswirkung von Bewegung in der Brustkrebsnachsorge laufen, sehe ich das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Als Resultat erwartet man sich eine konkrete Empfehlung, wie häufig und wie lang z.B. Frauen im Anschluss oder während einer konventionellen Krebsbehandlung Sport treiben sollen.

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2/2019 - Gesundes Milieu

2/2019 - Gesundes Milieu
„Le milieu c‘est tout!“. Im Umgang mit dem Thema Krebs liegt das Hauptaugenmerk oft auf der Krankheit. Das Umfeld wird viel zu wenig beachtet oder gar vergessen. Auch wenn Teile von uns krank sind, so ist gleichzeitig auch immer viel Gesundes vorhanden. Zahlreiche Funktionen laufen im Stillen reibungslos ab, während unser Blick fast ausschließlich auf den Beschwerden ruht. Erweitern wir unsere Perspektive, dann nehmen wir wohl das Detail, aber auch den Gesamtzusammenhang wahr. Schauen wir uns das Milieu in unserem Organismus genauer an, dann erkennen wir, dass ein Bindegewebe alle Organe und Organellen durchzieht und umgibt. Wir wissen heute, dass von unserem Darm Signale ausgehen, die in den ganzen Körper geschickt werden. Sogar von einem „Bauchhirn“ ist die Rede, das mehr Informationen in den Kopf sendet, als in die umgekehrte Richtung laufen.

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1/2019 - Eigenkompetenzen stärken

1/2019 - Eigenkompetenzen stärken
„Ich bin und ich werde“. Die Krankheit Krebs bringt Menschen leider häufig sehr rasch in eine passive Opferrolle. Manche medizinische Maßnahme scheint ihnen aus dieser Sicht notwendig und unumgänglich. Doch die Wahrheit ist: Sie sind und bleiben verantwortlich für Ihren Körper und auch für Entscheidungen, die Ihre Gesundheit betreffen. Sie haben immer eine Wahl, und wenn es nur um die Freiheit der inneren Haltung geht. Vielleicht fragen Sie sich: Kann ich die Erkrankung mit all ihren komplexen Herausforderungen annehmen und dennoch für mich und mein Leben positive Perspektiven entwickeln? Ein Schlüssel zur Antwort liegt im Finden des eigenen Weges. Und das ist wirklich nicht immer leicht.

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4/2018 - Lösungen finden

4/2018 - Lösungen finden
Von Hauptstraßen und Seitengässchen. Auf der Suche nach einer guten Lösung ist es wichtig, nicht nur vorgefertigte Konzepte zu beachten. Wenn wir uns allzu sehr auf unsere Vorstellungen fixieren, sehen wir vielleicht keine Alternative zu der eingeschlagenen Richtung, und ein Gefühl der Ausweglosigkeit entsteht. Stattdessen sind offene Fragen hilfreich, die eng an der Problemstellung sein können, aber nicht müssen. Manchmal dient eine allgemeine Betrachtung, wie z.B.: „Was will ich lösen?“ Oder: „Wovon will ich mich lösen?

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3/2018 - Begleitend behandeln

3/2018 - Begleitend behandeln
Mehr begleiten, weniger behandeln? Wir sind in unserer Kultur handlungsorientiert geprägt und ziemlich gebunden in einem Denken von Ursache und Wirkung. Dieses Denken hat uns in vielerlei Hinsicht weitergeholfen und einiges für den Umgang mit Gesundheit und Krankheit bewegt. Bei hochakuten Krankheiten und in akuten Phasen einer Erkrankung kann unsere moderne Medizin viel Positives für die Menschen bewirken. Bei einem hochgradig komplexen Geschehen wie einer Krebserkrankung ist eine ganzheitliche Medizin notwendig, die alle Ebenen unseres Wesens anspricht: Körper, Geist und Seele.

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2/2018 - Innovationen

2/2018 - Innovationen
Innovation: eine Frage des Bewusstseins. Innovation ist als werbewirksames Schlagwort in aller Munde. Leider wird der Begriff oft missbraucht. Eine Erfindung ist nicht schon deswegen gut, weil sie neu ist. In der Medizin gab es in den vergangenen Jahrzehnten eine Flut von Neuerungen. Doch nicht alle dienen dem Wohl des Patienten. Wo die Not groß ist, neigt man dazu, nach Strohhalmen zu greifen – je neuer der Halm, desto hoffnungsvoller der Griff. Das kann durchaus zu wertvollen Alternativen führen. Innovationen sind aber kein Garant für Erfolg, wie uns die Medien oft suggerieren wollen.

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1/2018 - Mensch und Umwelt

1/2018 - Mensch und Umwelt
Hier der Mensch – dort die Umwelt? Der Umwelt- und Naturschutz hatte seinen großen Aufschwung in den 1980er-Jahren. Damals gab es wenige Institutionen, die sich dafür stark machten. Die breite Öffentlichkeit zog nach. Sich um die Umwelt zu kümmern, wurde Bestandteil sämtlicher Wahlprogramme. Heute gehört es in unserem Kulturkreis zur „political correctness“, den Müll zu trennen und Bio zu kaufen. Nach und nach kam den Menschen zu Bewusstsein, dass es ihnen nicht wohlergehen kann, wenn sie ihre Umwelt immer mehr verpesten. Wie sollte das auch gehen? Der Mensch ist bekanntlich ein Teil des Ganzen. Er bildet mit seiner Umwelt, mit allen Tieren, Pflanzen und Steinen, mit Meeren und Wäldern, mit der Landwirtschaft und der Industrie ein System. Und Systeme sind dadurch gekennzeichnet, dass ihre Teile in Wechselwirkung stehen. Das heißt, die sogenannte Umwelt wirkt fortwährend in uns fort, und wir sind ein Teil der Natur.

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4/2017 - Die Suche nach dem Sinn

4/2017 - Die Suche nach dem Sinn
Liebevoll und gnädig mit sich selbst. Einerseits leben die meisten von uns hierzulande in einem nie dagewesenen Wohlstand, andererseits ist unsere Zeit geprägt durch massive Gefühle der Unsicherheit. Viele Menschen fühlen sich bedroht und haben Angst um ihre Zukunft. Waren in früheren Generationen große Teile der Bevölkerung wenig genährt im Hinblick auf Materielles, so sind wir heute zwar mit Nahrung und Wohnung meistens gut versorgt, aber wenig genährt im spirituellen Sinne. Unbewusst versuchen wir vielleicht, die innere Leere mit oberflächlichen Vergnügungen, mit Konsum oder anderen Ablenkungen zu füllen. Uns mit unseren Emotionen zurechtzufinden, unterstützt das natürlich wenig.

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3/2017 - Gesundheit mit System

3/2017 - Gesundheit mit System
Warum Gesundheit System braucht. Ein System besteht aus verschiedenen Teilen, die zueinander in Wechselwirkung stehen. Sie existieren also nicht für sich allein, sondern sind miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig. Auf dem ganzen Globus haben sich im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende verschiedene Medizinsysteme etabliert. Sie sind geprägt durch die jeweilige Kultur und die natürlichen Gegebenheiten der Regionen. Natürlich unterscheiden sie sich entsprechend. Und es gibt auch Gemeinsamkeiten, die sich in beinah allen Medizinsystemen wiederfinden. Diese universellen Aspekte haben unsere besondere Aufmerksamkeit verdient.

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2/2017 - Kommunikation

2/2017 - Kommunikation
Mitteilen heißt teilen mit jemandem. Das Sichmitteilen in der Kommunikation ist wichtig. Wem teile ich etwas mit? Was teile ich ihm mit? Diese Entscheidung bewegt viele Menschen. Schnell wird klar, dass man nicht alles jedem mitteilen kann oder will. Krebspatienten stehen praktisch alle vor dieser Frage. Ihrer Krankheit zu begegnen, ist nicht einfach. Unsere Mitmenschen können das unterschiedlich gut. Daher ist es sicherlich sinnvoll, sich eher gegenüber Menschen zu öffnen, die zuhören, Mitgefühl für den anderen entwickeln und in einen persönlichen Gedankenaustausch gehen können.

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1/2017 - Ja, ich kann

1/2017 - Ja, ich kann
Werden Sie, wer Sie sind! Verschiedene Menschen haben unterschiedliche Fähigkeiten, um die Aufgaben zu bewältigen, die das Leben ihnen stellt. In Zusammenhang mit gesundheitlichen Herausforderungen spricht man von Patientenkompetenz. Ärzte und andere Therapeuten täten gut daran anzuerkennen, dass der Patient selbst wirkungsvoll etwas zu seiner Genesung beitragen kann. Ihre Aufgabe ist es, die Kompetenz ihrer Patienten zu fördern. Stattdessen erleben die Betroffenen in Kliniken und Praxen oft erheblichen Druck, die von den Fachleuten ersonnenen Behandlungen schnellstmöglich zu starten. In der ärztlichen Beratung der GfBK hören wir immer wieder, dass dieser Zeitdruck als außerordentlich belastend erlebt wird.

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4/2016 - Verbunden gesunden

4/2016 - Verbunden gesunden
Wirklich allein sind wir nie. Das natürliche Heilungspotenzial ist weitaus leistungsfähiger, als die konventionelle Medizin ihm zutraut. Dank unserer Selbstheilungskräfte verschwinden Krankheiten häufig von allein, manchmal gänzlich unbemerkt im Schlaf. In jedem gesunden Organismus entstehen Tag für Tag Krebszellen. Sie werden in der Regel vom Immunsystem erkannt und eliminiert. Das „Unternehmen Mensch“ beschäftigt 70 Billionen „Mitarbeiter“. So viele Zellen arbeiten in jedem von uns. Das sind 15.000-mal mehr als die komplette Weltbevölkerung der Spezies Mensch.

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3/2016 - Ich fühle, also bin ich

3/2016 - Ich fühle, also bin ich
Emotionen konstruktiv begegnen. Freude, Triumph, Glück und Liebe sind Gefühle, die wir alle meist mit offenen Armen willkommen heißen. Sie spenden Kraft und öffnen das Herz. Doch es gibt auch Emotionen, denen wir uns weniger begeistert zuwenden oder die wir gar versuchen auszublenden. Die gute Nachricht zuerst: Es ist vollkommen in Ordnung, Furcht, Reue, Wut oder Sorge nicht ständig im Fokus der Aufmerksamkeit zu halten. Diese Emotionen phasenweise verdrängen zu können, ist eine gesunde und wichtige Fähigkeit. Wenn wir sie zu einem späteren Zeitpunkt auch zulassen können. Solche Regungen dauerhaft zu unterdrücken, ist ein Nährboden für seelische und körperliche Beschwerden aller Art.

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2/2016 - Ernährung

2/2016 - Ernährung
Guten Appetit! Zur Ernährung bei Krebs gibt es unendlich viele und unüberschaubare Informationen. Kaum ein Thema wird so oft und so emotional diskutiert wie die Frage nach der „richtigen“ Kostform. Und ständig hören wir Neues über aktuelle Erkenntnisse der Ernährungswissenschaftler, eine Studie jagt die nächste, sodass es selbst die Fachleute in Atem hält, am Puls der Zeit zu bleiben. Das Wissen über sekundäre Pflanzenstoffe beispielsweise hat sich in kürzester Zeit vervielfacht. Wie kann der Einzelne im dichten Dschungel der Ernährungslehren für sich herausfinden, welche die für ihn persönlich passende und ratsame Ernährungsweise ist?

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1/2016 - Selbstheilung

1/2016 - Selbstheilung
Selbstheilung – das Potenzial in uns. Herzlich willkommen zur ersten Ausgabe unserer neuen Mitgliederzeitschrift momentum – gesund leben bei Krebs. Momentum ist das englische Wort für Impuls. Mit unserer Zeitschrift wollen wir Ihnen weiterhin Impulse für ein gesundes Leben anbieten. Dabei stehen Klarheit und Orientierung im Mittelpunkt. Wir leben in einer Zeit der Informationsfülle. Das betrifft nicht nur die Medizin, sondern auch die Gesellschaft als Ganzes und die Welt im Allgemeinen. Hier den Überblick über aktuelle Entwicklungen zu bewahren, ist selbst für den Fachmann nicht leicht. Für den medizinischen Laien ist es kaum möglich, in der Flut von Daten die Spreu vom Weizen zu trennen. Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. sieht es seit mehr als 30 Jahren als ihre zentrale Aufgabe, Ihnen im Dschungel der Informationen hilfreich zur Seite zu stehen.

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