Presseinformationen

Hier finden Sie alle GfBK-Presseinformationen aus 2016.

Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr warnt vor einseitigen „Krebsdiäten“. Sie empfiehlt eine hochwertige, leicht verdauliche Ernährung, die individuell abgestimmt ist.

Sie versprechen Heilung von Krebs, die sogenannten „Krebsdiäten”. Ihnen gemeinsam ist, dass sie auf einer mehr oder weniger starken Reduktion der Kalorien, einseitigen Ernährungsvorgaben und teilweise unsinnigen Einschränkungen beruhen. „Es gibt keine ‚allheilmachende Krebsdiät’, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK). Die GfBK hält einige Krebsdiäten bei gewissen Tumorstadien für bedenklich, etwa die Krebskur nach Breuss, die Gerson-Diät, die makrobiotische (ZEN) Diät nach G. Oshawa, die Instinktotherapie nach Burger oder die Coy-Diät. „Den Patienten werden dabei viele wertvolle Nährstoffe und Energie vorenthalten. Manche Diäten enthalten so wenig Nährstoffe und Kalorien, dass eine Mangelernährung droht”, so Dr. Irmey weiter. So schreibt die Breuss-Kur Patienten vor, 42 Tage lang nur Gemüsesäfte und Tees zu trinken. Dies könne die Tumorkachexie verstärken, einen Abbau von Fett- und Muskelmasse bei Krebskranken.

Für medizinisch unbedenklich hält die GfBK hingegen die Budwig-Quark-Öl-Diät oder eine Ernährung nach Konstitutionstypen, wie sie das Ayurveda oder die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) praktizieren. Die Budwig-Diät ist eine fettreiche Diät, vor allem mit Leinöl und Quark als Eiweißquelle. Daneben sollen die Patienten reichlich Obst und Gemüse verzehren und auf Fleisch und Butter verzichten. „Je nach Tumorstadium und persönlicher Situation des Patienten kann diese Fett-Eiweiß-Kost für Krebspatienten geeignet sein”, meint Dr. med. Irmey. Doch auch die Budwig-Diät sei nicht spezifisch wirksam gegen Krebs, wissenschaftliche Belege fehlten.

Prof. Dr. med. Jörg Spitz, Präsident der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e. V. referiert am 5. Juni über aktuelle Forschungen zur Epigenetik und was sie für das Verständnis von Krebser-krankungen bedeuten. Dr. med. Ebo Rau leitet ein Seminar zur Aktivierung von Selbstheilungskräften.

Ein interessantes inhaltliches Programm bietet die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e. V. zu ihrer Mitgliederversammlung am Sonntag, den 5. Juni 2016. Ein Seminar zu Selbstheilungskräften und einen Vortrag zum Forschungsfeld der Epigenetik.

Moderne integrative Krebstherapie
Mehr als 30 Jahre GfBK Wiesbaden

Am 16. April 2016 findet im Roncallihaus Wiesbaden das ganztägige 11. Patienten-Arzt-Forum für integrative immunbiologische Krebsmedizin der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. statt.
Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. ist ein gemeinnütziger Verein mit 20.000 Mitgliedern und Förderern. Sie ist die größte Beratungs-organisation für komplementäronkologische, ergänzende Therapieverfahren bei Krebs im deutschsprachigen Raum. Neben der Hauptgeschäftsstelle in Heidelberg ist die Beratungsstelle in Wiesbaden die älteste in Deutschland. Diese führt das 11. Patienten-Arzt-Forum durch.
Dr. med. Heinz Mastall, Mitbegründer und Vizepräsident der Gesellschaft gibt einen Überblick über bewährte und neue diagnostische und therapeutische komplementäronkologische Verfahren, wie molekularonkologische Diagnostik, Basics alt bewährter und neuer Therapiekonzepte wie Mistel, Thymus, Enzyme, Antioxidantien und regionale Tiefenhyperthermie.

Weitere Experten sprechen zu folgenden Themen:
- Prof. Dr. med. Hans Bojar: Zirkulierende Tumorzellen und Chemotestung in der Krebsdiagnostik
- Dr. rer. nat. Franz Enzmann: Mitochondrien Medizin bei Krebs
- Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK: Die Kraft der Psyche bei und nach Krebs.
- PD Dr. phil. nat. Dr. med. Eva Jüngel: Der Einfluss von Amygdalin (B17) auf urologi-sche Krebszellen (in vitro)
- Dr. med. Hüseyin Sahinbas: Regionale Tiefenhyperthermie (Wärmeverfahren)
- PD Dr. med. Attila Kovacs: Möglichkeiten minimalinvasiver Therapien von Tumoren und Metastasen (Galvano/TACE)
- Dr. rer. nat. Dipl.-Chem. Claudia Friese: Aktueller Stand der Methadontherapie in Kombination mit konventionellen Verfahren
- Jürgen Aschoff: Bioidentische Hormone – Risiko oder Schutz vor Krebs

momentum will Impulse für ein gesundes Leben geben. Selbstheilung ist Schwerpunkt des ersten Heftes.


2016 1 momentum Titel 150Mit ihrer neuen Mitgliederzeitschrift momentum – gesund leben bei Krebs will die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) noch stärker Gewicht auf die Salutogenese legen. „Gesundheit ist dabei kein Zustand, sondern eine Richtung in die Menschen sich bewegen”, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK. Sinnvolle Etappenziele seien mehr Lebensqualität, ein mehr entspannter Umgang mit der Erkrankung Krebs und eine ausgewogene seelische Balance. momentum will wissenschaftliche und spirituelle Anregungen geben, wie Patienten ihren Weg meistern können.

„Mit momentum wollen wir zum Innehalten aufrufen”, so Dr. Irmey weiter. Oft werde bei der Diagnose Krebs ein Angst getriebener Aktionismus praktiziert. Und Angst ist natürlich kein guter Ratgeber. Innehalten bedeute, sich zu besinnen und mit innerer Überzeugung die individuell stimmigen Schritte einzuleiten. Programmatisch passend ist Selbstheilung der Schwerpunkt ersten Ausgabe. Prof. Dr. Dr. Harald Walach beschreibt im Leitartikel Selbstheilung als Denkmodell, das den Organismus als aktives, eigentätiges System betrachtet. „Unser Organismus ist in der Lage, alle Prozesse bereit zu stellen, die er braucht, um sich gesund zu erhalten und um zu genesen, wenn er krank geworden ist”, schreibt der Professor für Forschungsmethodik komplementärer Medizin und Heilkunde in Frankfurt/Oder. Therapeutische Interventionen sollten das Ziel haben, diese Fähigkeiten zu fördern.

Krebspatienten und ihre Angehörigen können sich am 27. Februar bei einem Informationstag in München über biologisch-naturheilkundliche Krebstherapie informieren.

In Vorträgen und einem interaktiven Forum können sich Krebspatienten und ihre Angehörigen am Samstag, 27. Februar 2016 fundiert über die vielfältigen Möglichkeiten der naturheil-kundlichen Behandlung bei Krebs informieren. Veranstalter des Patienteninformationstages sind die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) in Kooperation mit dem Krankenhaus für Naturheilweisen und Quellen des Lebens e. V.

Die Mehrzahl der an Krebs erkrankten Menschen nutzt sowohl schulmedizinische als auch naturheilkundliche Verfahren. Oft sind sie sich nicht sicher, was wann sinnvoll und wirkungsvoll ist. Über die Möglichkeiten der Naturheilkunde in der Krebstherapie referiert Dr. med. Artur Wölfel, Chefarzt im Krankenhaus für Naturheilweisen in München und Facharzt für Innere Medizin, Naturheilverfahren und Homöopathie.

Krebs hat viele verschiedene Ursachen. Eine örtliche Therapie des betroffenen Organs reicht nach ganzheitlicher Auffassung nicht aus. Die Behandlung des ganzen Menschen als körperliche, seelische und geistige Einheit unterstützt langfristig den Genesungsprozess. Hier können sich biologische und schulmedizinische Behandlungswege sinnvoll ergänzen. Dazu gehört auch die psychoonkologische Begleitung von an Krebs Erkrankten, über die Dr. med. Hansjörg Ebell, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, berichtet.

„Wir können. Ich kann.” Unter diesem Motto steht der Weltkrebstag 2016. Selbstverantwortung, Vertrauen und Zuversicht unterstützen Krebspatienten beim Heilungsprozess, so die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V.

„Ja, ich kann”. Dieses Motto überrascht, wenn es um Krebs geht. Sind doch mit der Erkrankung Ängste und tiefe Verunsicherungen verbunden. Doch stellen sich alle Krebspatienten auch die Frage: Was kann ich selbst tun, um wieder gesund zu werden?

Ich kann meinen persönlichen Weg finden und gehen
Krebs wird in der Onkologie meist standardmäßig behandelt. Doch jeder Krebs ist anders, die Verläufe sind völlig unterschiedlich und die an Krebs Erkrankten sind ganz unterschiedlich. „Die Idee einer Standardbehandlung nur auf der Grundlage medizinischer Befunde ist nicht hilfreich. Für jeden Menschen gibt es einen eigenen, persönlichen Weg zur Gesundung”, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e. V. „Zentral ist die Frage: Muss ich – als passives Opfer – mein Schicksal ertragen – oder verfüge ich über eigene Kräfte und kann diese sinnvoll mobilisieren?”

Patienten setzen sich eigene Therapieziele wie Stärkung der Abwehr, Lebensqualität verbessern. Sie ändern Belastungen, achten stärker auf sich, verändern ihren Lebensstil, um einen stimmigen Weg zu finden, mit der Erkrankung umzugehen.