Die Erkrankung Krebs wird zumindest zeitweise viele negative Gefühle bei Ihnen auslösen. Verzweiflung, Panik, Depression, Wut, Sorgen, Teilnahme- oder Interesselosigkeit sind Gefühle, mit denen Krebskranke häufig zu kämpfen haben. Die wichtigste und schwierigste Emotion ist wohl die Angst: Angst vor dem Tod, aber auch Angst vor dem, was diese Erkrankung an Unwägbarem mit sich bringt. Machen Sie sich klar, dass jeder Mensch auf eine solche existenzielle Bedrohung mit Angst reagiert.

  • Stellen Sie sich ehrlich der Angst, denn sie ist eine normale seelische Reaktion.
  • Versuchen Sie Ihre Ängste zu konkretisieren. Wovor genau haben Sie Angst? Indem Sie Ihre Ängste benennen und sie beispielsweise aufschreiben, können Sie zwischen ihren persönlichen Ängsten, den Ängsten der familiären Umgebung und den subjektiven Ängsten der behandelnden Ärzte unterscheiden. 
  • Aktivität nicht Aktionismus vermindert Angst. Indem Sie sich über Ihre Krankheit informieren, tragen Sie schon viel dazu bei, aktiv Ihrer Angst zu begegnen. 
  • Sinnvolle Aktivitäten, wie Gespräche, Entspannungsverfahren, Einnahme pflanzlicher Präparate oder Entspannungsübungen, können Sie ebenfalls unterstützen.
  • Holen Sie sich Hilfe. Ehepartner, Freunde und vertraute Menschen möchten Ihnen helfen, wissen aber oft nicht, wie. Formulieren Sie genau Ihre Bedürfnisse, damit die anderen wissen, wie Sie Ihnen helfen können.

Hier finden Sie einige kurze Videos, in denen ehemalige Krebspatienten berichten, was wirklich wichtig war.

Ellen Volkhardt hat "Krebs sei Dank!" ihr Leben umgekrempelt, mit vielen, auch beruflichen Konsequenzen.

Für Traudel Beickler gehört es zu ihrer Geschichte mit Krankheit und Gesundheit, Veränderungen immer wieder zuzulassen.

Stefanie Gleising, Psychotherapeutin, wurde im Hospiz eine Lebenserwartung von nur noch zwei Tagen prognostiziert. Wenige Wochen später konnte sie das Krankenhaus auf eigenen Beinen verlassen und ist ein halbes Jahr später wieder voll im Alltag angekommen.

Dr. med. Ebo Rau, ehemaliger Patient, heute Vorstandsmitglied der GfBK, berichtet von seiner Heilung und der Bedeutung der Eigenaktivität des Patienten für den Gesundungsprozess.

Sabine Hötzel war schon öfters mit der Diagnose Krebs konfrontiert und hat in der Krankheit gelernt zu spüren, was ihr gut tut und was nicht.

Gisela Söfftge ist vor über 30 Jahren an Krebs erkrankt. Sie erzählt, wie sie die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr kennengelernt hat und ermutigt heutige Patienten, ihren eigenen Weg zu suchen.

Gerda Breustedt, ehemalige Leiterin der GfBK-Beratungsstelle Wiesbaden, hat die GfBK nach ihrer Brustkrebserkrankung in der Zeit der Nachsorge kennengelernt.