Patienten fragen

Durch Selbsttasten habe ich vor etwa einer Woche einen Knoten in meiner linken Brust bemerkt. Das Nachtasten beim Frauenarzt bzw. die Mammographie bestätigen leider den hochgradigen Verdacht auf ein Mamma-Ca. Ich bin 28 Jahre alt. Mein Frauenarzt drängt mich zu einer baldigen operativen Entfernung des Tumors. Gibt es für mich Alternativen zur OP?

Wir empfehlen Ihnen, sich baldmöglichst den Brusttumor operativ entfernen zu lassen. Durch die Sicherung der Diagnose über den histologischen (=feingeweblichen) Befund wird die psychisch belastende Situation beendet. Die Entfernung des Tumors stärkt die Eigenregulation des Organismus, indem die belastende Tumormasse entfernt wird.  Ein über unsere zentrale Beratungsstelle erhältliches Operationsvor- und Nachbereitungsprogramm hilft, Wundheilungsstörungen und die Nachblutungsgefahr zu verringern. Zusammengefasst gibt es aus unserer gegenwärtigen Sicht und Erfahrung keinerlei Alternative zu einem operativen Eingriff. Auch wenn wir aus den genannten medizinischen Gründen den operativen Eingriff als sinnvollste Intervention sehen, würden wir eine anderslautende Entscheidung Ihrerseits natürlich auch akzeptieren und Ihren weiteren Weg soweit möglich unterstützen.

Zusätzliche begleitende Maßnahmen bei Brustkrebs sind neben psychologischer Unterstützung, vielseitiger Ernährung, Bewegung z.B. Nahrungsergänzung mit Vitaminen und Spurenelementen, abwehrstärkende Maßnahmen mit Mistel und/oder Thymus, die Gabe von Enzymen sowie Maßnahmen zur Säure-Basen-Regulation und Ausleitung. Weitere Informationen zur ganzheitlichen Therapie bei Brustkrebs finden Sie auch in unserer Broschüre, die Sie hier downloaden können: http://www.biokrebs.de/images/download/broschueren/Brustkrebs.pdf