Patienten fragen

Ich habe Brustkrebs mit Knochenmetastasen und erhalte deswegen Bisphosphonate sowie eine lokale Bestrahlungsbehandlung Außerdem plagt mich eine schon seit längerem bestehende Osteoporose. Was kann ich tun, um einem weiteren Knochenschwund vorzubeugen?

Nachfolgende Empfehlungen können parallel zu einer Therapie mit Bisphosphonaten bzw. zu einer möglichen Strahlentherapie durchgeführt werden. Dies sind eine Säure-Basen-Regulationstherapie, eine homöopathische Behandlung z.B. mit Silicea D12 zusammen mit Calcium fluoratum D12 (je 3 x 2 Tabl.) oder Steirocall® (3 x 50 Tr.) sowie die Einnahme von mineralstoffreichen Präparaten, wie z.B. braune Wildhirse mit täglich 3 EL (erhältlich im Reformhaus/Naturkostladen) oder schwarzem Sesam-Ursamen mit täglich 2 TL. Ein sehr kalziumreiches Nahrungsmittel ist Sesam, das als Sesamsalz (Gomasio) sehr vielseitig in der Küche verwendet werden kann. Außerdem möchten wir Ihnen empfehlen, Ihren 25-OH-Vitamin-D-Spiegel im Blut bestimmen zu lassen und darauf abgestimmt zusätzlich Vitamin D einzunehmen. Alle genannten Empfehlungen können gleichzeitig oder parallel durchgeführt werden, um ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen, wobei die Einnahme von mineralstoffreichen Präparaten am wichtigsten ist.
Zusätzlich kann zur Schmerzerleichterung eine Magnetfeldtherapie mittels einer Magnetfeldmatte versuchsweise auf Leihbasis für zunächst 4 Wochen und täglicher Anwendung empfehlenswert sein. Bei multiplen sehr schmerzhaften Knochenmetastasen ist es ratsam, den behandelnden Arzt auf eine sog. Radionuklidtherapie anzusprechen, die von verschiedenen Strahlenkliniken durchgeführt wird.