Forschung / Studien

Eine Metaanalyse von Studien aus den USA und Europa zeigt, dass der regelmäßige Verzehr von Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler, z.B. von Brokkoli, Blumenkohl und Rosenkohl das Risiko für Blasenkrebs senkt. Dabei wurden von den chinesischen Forschern für die Auswertung insgesamt zehn Studien berücksichtigt, fünf davon Fallkontrollstudien und fünf Kohortenstudien (Liu B/World J Urol 2012). Allerdings kommt der schützende Effekt nach Auswertung der zehn Studien vor allem dann zum Tragen, wenn sehr viel Kohlgemüse verzehrt wird, im Durchschnitt vier Mal pro Woche.

GfBK-Kommentar: Schon länger ist bekannt, dass der Verzehr von Kohlgemüse eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung von Krebserkrankungen spielt. Grund für den schützenden Effekt soll vor allem der hohe Gehalt an Glucosinolaten sein, der in Kohlgemüse und vor allem in Brokkoli enthalten ist. Die Studie zeigt aber auch, dass vor allem größere Mengen einen schützenden Effekt bewirken. Damit die Wirkstoffe besser im Darm aufgenommen werden können, sollte man bei der Zubereitung darauf achten, Brokkoli-Sprossen, Senf, Meerrettich, Rucola oder Brunnenkresse dazuzugeben (Cramer JM/Br J Nutr 2011).