Forschung / Studien

In einer kürzlich veröffentlichten Arbeit konnte an insgesamt 204 Probanden gezeigt werden, dass der Nachweis des Enzyms M2-PK, einem Parameter für vermehrte Zellteilung in Tumorzellen, in Stuhlproben verlässlichere Ergebnisse als der herkömmliche Hämoccult-Test liefert. So lag die Sensitivität der M2-PK-Bestimmung je nach Tumorstadium zwischen 60 und 90%. Im Vergleich dazu besitzt der Hämoccult-Test eine schlechtere Sensitivität von 24-50%.

GfBK-Kommentar: Der Nachteil, dass durch den bisher verwendeten Hämoccult-Test nur Tumoren entdeckt werden können, die bluten, besteht bei dem Nachweisverfahren von M2-PK nicht. Insofern ist dieser Test als ein viel versprechendes diagnostisches Kriterium einzustufen. Ob er sich tatsächlich als Screening-Methode eignet, muss abgewartet werden.