Presseinformationen

Hier finden Sie alle GfBK-Presseinformationen aus 2022.

Unsere Presseinformationen von 2006-2021 sind im Pressearchiv hinterlegt.

Die GfBK feiert 40-jähriges Bestehen
am Samstag, 15.10.2022, 10 Uhr bis 18 Uhr
im Schwetzinger Schloss, Mozartsaal, Schlossplatz, 68723 Schwetzingen

Programm (Auszug)
• Selbstbestimmung, Spiritualität und innere Heilprozesse in herausfordernden Zeiten Prof. Dr. Dr. Harald Walach
• TaKeTiNa® – Rhythmus als heilsame Kraft gemeinsam erleben Reinhard und Anna-Maria Flatischler
• Diskussionsrunden in verschiedenen Besetzungen
– mit Patient*innen aus vier Jahrzehnten
– mit dem Vorstand, Ärzten und Ärztinnen
– mit Beraterinnen der GfBK

40 Jahre im Dienst der Patientinnen und Patienten
1982 wurde die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) in Heidelberg gegründet. Als gemeinnütziger Verein sahen die Gründer*innen es als ihre Aufgabe an, die ergänzende Perspektive der Naturheilkunde in der Onkologie zu verankern. Schwerpunkt war und ist bis heute die Information und Beratung der Betroffenen. Doch schnell war klar, dass auch Kolleg*innen, Therapeut*innen aller Fachrichtungen sowie die breite Öffentlichkeit von dem breit gefächerten Informationsdienst profitieren können.

Weiterlesen: 40 Jahre GfBK - Festveranstaltung am Samstag, 15.10.2022

Genom, Epigenetik und Krebsmedizin
Im April 2022 sorgt die T2T-Forschungsgruppe, in der weltweit führende Universitäten zur Erforschung des menschlichen Genoms zusammenarbeiten, zuletzt für internationale Aufmerksamkeit: Neue Analyseverfahren haben der Forschung circa neun Prozent bisher nicht auslesbaren Genmaterials den Zellstoffwechsel betreffend zugänglich gemacht. Diese aktuell neu identifizierten Gene stehen zum allergrößten Teil mit dem Proteinhaushalt der Zellen in Verbindung, und es wird vermutet, dass sie Aufschluss über chronische Krankheiten wie auch die Krebserkrankung liefern können. Doch ob das für die Erforschung von Krebserkrankung und Therapie wirklich einen Meilenstein bedeutet, ist nicht sicher. „Obwohl das Gebäude der Onkologie mit der Entschlüsselung des menschlichen Genoms zu Beginn des 21. Jahrhunderts hätte zusammenbrechen müssen, hat sich das gängige Konzept der Krebserkrankung nicht grundlegend verändert. Und was noch erstaunlicher ist: Auch Therapieangebote werden mit einem schlichten „Weiter so!“ beibehalten. „Das ist im Rückblick mehr als verwunderlich,“ macht Prof. Dr. med. Jörg Spitz, Präsident der GfBK, 20 Jahre später deutlich.

Weiterlesen: 20 Jahre Epigenetik: (Keine) Wende in der Krebstherapie?

Zum Motto des Weltkrebstages am 04. Februar 2022
„Ich bin und ich werde“. Das Motto der Weltkrebsgesellschaft (UICC) steht für Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. in engem Zusammenhang mit dem eigenen Auftrag: „Wir möchten kranke Menschen dabei unterstützen, die ihnen innewohnenden Heil- und Regulationskräfte anzuregen. Eigenverantwortung und Selbstbestimmung sind für uns entscheidende Faktoren im Umgang mit einer Krebserkrankung.“ Das Sein und Werden nimmt einen Kerngedanken der Biologischen Medizin auf: Bis in die Körperzellen hinein vollziehen sich in jedem Organismus fortlaufend Auf- und Abbauprozesse, die sich im gesunden Ablauf selbst regulieren. Störungen führen zu Dysbalance und werden – gerade, wenn sie über längere Zeit fortbestehen – oft zur Grundlage für manifeste Erkrankungen. Die Biologische Medizin ist Regulationsmedizin, sie nimmt diese Prozesse in ihrer Komplexität in den Blick. Damit ist sie im Kern salutogenetisch orientiert.

Weiterlesen: Weltkrebstag 2022: Sein und werden