Presseinformationen

Hier finden Sie alle GfBK-Presseinformationen aus 2019.

Unsere Presseinformationen von 2006-2018 sind im Pressearchiv hinterlegt.

Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr: Wichtiger Schritt hin zu wissenschaftlicher Studie.
Im Interesse der Krebspatienten ist jeder erfolgsversprechende therapeutische Ansatz wissenschaftlich zu erforschen.

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 4. Juli 2019 den parteiübergreifenden einstimmigen Beschluss gefasst, die Petition zur klinischen Erforschung des Einsatzes von D,L-Methadon in der Krebstherapie zu unterstützen. Dies hat der SPD-Bundestagsabgeordnete Timon Gremmels in einer Presseinformation mitgeteilt. „Mit der Überweisung als Material an das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) muss dieses dem Petitionsausschuss spätestens nach einem Jahr darlegen, was es in der Sache konkret vorgenommen hat“, so Timon Gremmels, Mitglied des Ausschusses.

„Das ist ein wichtiger Teilerfolg auf dem Weg zu ernsthaften klinischen Studien, die nicht einseitig interessengeleitet sind“, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) in Heidelberg. Die GfBK unterstützt die Arbeit der renommierten Forscherin Dr. rer. nat. Claudia Friesen am Institut für Rechtsmedizin der Universität Ulm. Dr. Friesen hat erforscht, dass Methadon in der Kombination mit Chemotherapeutika das Wachstum von Krebszellen hemmt. Die Wissenschaftlerin stellt auf Kongressen und Veranstal-tungen individuelle Behandlungserfolge mit Methadon bei verschiedenen Krebsarten vor. Ihre langjährige Grundlagenforschung wird von Medizinern in Frage gestellt bis hin zu persönlichen Angriffen auf Dr. Friesen.

Vielfältige Verfahren einer integrativen Krebstherapie auf dem 19. Patienten-Arzt-Kongress der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. in Heidelberg – Medizinethiker Professor Dr. Maio kritisiert „betriebliche Logik“ moderner Medizin

Ein großes Buffet versprach Kongressleiter Dr. med. György Irmey, der Ärztliche Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) bei der Eröffnung des Kongresses. Etwa 800 Patienten, Mediziner und Therapeuten haben sich zwei Tage in Vorträgen, Seminaren und Kursen zu biologischer, ganzheitlicher Krebstherapie informiert und ausgetauscht.

Selbstbestimmt entscheiden
Mit dem Motto „Selbstbestimmt entscheiden“ stellte die GfBK Patienten und ihre Selbst-verantwortung in den Mittelpunkt. „Übernehmen Sie die Verantwortung für sich und ihre Behandlung. Sie selbst tragen die Folgen und Konsequenzen“, appellierte die ehemalige Krebs-patientin Käthe Golücke. „Selbstbestimmt zu entscheiden ist nicht einfach angesichts einer schwerwiegenden Erkrankung“, sagt Dr. med. György Irmey. Jede Person sollte den für sie passenden persönlichen Weg zur Gesundung finden können. Einen Weg, der alle Ebene des Wesens anspricht: Körper, Geist und Seele. „Dazu gehört ein passendes Maß an konventionellen, naturheilkundlichen und persönlichkeitsentwickelnden Maßnahmen“, so Dr. med. Irmey weiter. Die Idee eines standardisierten Heilungsweges werde den Menschen nicht gerecht.

19. Kongress für Biologische Krebsabwehr am 18.-19. Mai 2019 in Heidelberg

Vielfältige Vorträge, Seminare und Kurse zu bewährten und innovativen Therapien einer integrativen biologischen Krebsmedizin

„Selbstbestimmt entscheiden“ ist das Leitthema des 19. Patienten-Arzt-Kongresses der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e.V. am 18. und 19. Mai 2019 in Heidelberg. Der Kongress zählt zu den größten Veranstaltungen der ganzheitlichen Krebstherapie im deutschsprachigen Raum. „Selbstbestimmt handeln heißt, die Verantwortung für die eigenen Entscheidungen, den Umgang mit der Erkrankung und für den Umgang mit sich selbst zu übernehmen“, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK. Diese Verantwortung ist angesichts einer schweren Erkrankung mit hoher Unsicherheit nicht leicht. „Deshalb möchten wir den Teilnehmern des Kongresses Impulse geben, wie sie den Krebs selbst meistern.“

Patienten unterstützen Patienten
Bei dem Kongress stehen Patientinnen und Patienten selbst im Mittelpunkt. Ein Höhepunkt ist der Vortrag der US-Amerikanerin Ivelisse Page. Bei ihr wurde 2008 eine Darmkrebserkrankung im Stadium IV mit Metastasen in der Leber diagnostiziert, mit geringer Überlebenswahrscheinlichkeit. Ivelisse Page begegnete der Krankheit mit einer Kombination von Operationen und Misteltherapie und ist bis heute krebsfrei. Gemeinsam mit ihrem Mann Jimmy gründete sie 2011 die Nonprofit-Organisation Believe Big (www.believebig.org), um eine Brücke zwischen konventioneller und komplementärer Medizin zu bauen. Sie sammelte Spenden für die erste klinische Studie in den USA zur Wirkung der intravenösen Misteltherapie.

Schwerpunkt „Selbstbestimmt entscheiden“ beim 19. Patienten-Arzt-Kongress der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. | Vielfältiges Programm zur integrativen Krebstherapie mit biologisch-naturheilkundlichen Methoden

„Selbstbestimmt entscheiden“ lautet das Motto des 19. Patienten-Arzt-Kongresses der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) am 18. und 19. Mai 2019 in Heidelberg. Der Kongress zählt zu den größten Veranstaltungen der ganzheitlichen Krebstherapie im deutschsprachigen Raum, dort begegnen sich Patienten, Ärzte, Heilpraktiker und Psychologen auf Augenhöhe.

„Selbstbestimmt handeln heißt, die Verantwortung für die eigenen Entscheidungen, den Umgang mit der Erkrankung und für den Umgang mit sich selbst zu übernehmen“, erläutert Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK, das Leitthema. Dies wollten viele Patienten und setzen sich eigene Therapieziele. Sie beschaffen sich eigenständig Informationen, bewerten Therapien und suchen nach Alternativen. „An Krebs Erkrankte sollen ein für sie passendes Maß an konventionellen, naturheilkundlichen und persönlichkeitsentwickelnden Therapien wählen können“, so Dr. Irmey weiter. Das Recht auf Selbstbestimmung sei verfassungsrechtlich garantiert. Patienten haben die Wahl, von welchem Arzt und mit welchen Therapien sie sich behandeln lassen.

Wer an Krebs erkrankt hat viele Entscheidungen zu treffen. Welche Therapien wähle ich? Was tue ich, was lasse ich? Zu welchen Entscheidungen kann ich stehen? Aus diesem Grund hat die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e. V. Selbstbestimmt entscheiden als Motto des 19. Patienten-Arzt-Kongresses am 18. und 19. Mai 2019 in Heidelberg gewählt. Der Kongress zählt zu den größten Veranstaltungen der ganzheitlichen Krebstherapie im deutschsprachigen Raum.

Zur Entscheidung bei einem so komplexen Geschehen wie der Krebserkrankung gehört die Wahl. „Krebspatientinnen und -patienten sollten ein für sie passendes Maß an konventionellen, naturheilkundlichen und persönlichkeitsentwickelnden Maßnahmen wählen können“, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK.

Um gut entscheiden zu können, ist Information wichtig. Deshalb bietet der Kongress Vorträge zu bewährten Therapien und innovativen Verfahren einer integrativen biologischen Krebsmedizin. Im Vortragsprogramm am Sonntag sind z. B. die Themen Ernährung, Nahrungsergänzung, Stoffwechselregulation und Stärkung des Immunsystems im Fokus. Morgens geht es um Resilienz und Ressourcen bei Krebserkrankungen. Der renommierte Medizinethiker Prof. Dr. med. Giovanni Maio referiert über das Thema „Vertrauen in Arzt und Therapie aufbauen“. Medizin habe die Aufgabe, eine Antwort auf die Not der kranken Menschen zu finden. Diese Antwort erfordere einen verständigungsorientierten Ansatz von Medizin.

Kurzzeitfasten kann Chemotherapie wirksamer machen und Lebensqualität verbessern/Forschungsergebnisse zur Wirkung des Fastens bei Krebspatienten

Kurzzeitfasten verbessert offenbar die Lebensqualität von Frauen während der Chemotherapie und lässt sie die Therapie besser vertragen. Das ist das Ergebnis einer Pilotstudie eines Berliner Ärzte-teams um Stephan P. Bauersfeld und Professor Dr. med. Andreas Michalsen mit 50 Patient-innen mit Brust- oder Eierstockkrebs. (BMC Cancer 2018, 18: 476). Die Frauen begannen 36 Stunden vor Beginn der Chemotherapie und beendeten das Fasten 24 Stunden nach Ende der Chemotherapie, bestehend aus sechs Behandlungszyklen. Während des Fastens durften die Patientinnen jeden Tag Wasser, Kräutertee sowie Gemüsesaft und Gemüsebrühe mit höchstens 350 Kilokalorien (kcal) zu sich nehmen. Laut Studie vertrugen die Frauen das Kurzzeitfasten gut, die Lebensqualität war weniger stark beeinträchtigt als in der Vergleichsgruppe ohne Fasten. Zudem sei während der ersten Woche nach der Chemotherapie eine Fatigue vermindert worden.

Schon 2015 war eine Pilotstudie aus Berlin zu dem Ergebnis gekommen, dass kurzzeitiges Fasten sicher ist und Nebenwirkungen am Blutbild abschwächen kann. Bei den fastenden Frauen hatten sich z. B. die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) schneller erholt. (de Groot S et al./BMC Cancer 2015). Nach den positiven Ergebnissen der Pilotstudie läuft derzeit eine randomisierte Folge-studie „Neue Ernährungsformen begleitend zur Chemotherapie bei gynäkologischen Krebserkrankungen“.

„Ich bin und ich werde“ – „I am and I will“, so lautet das Motto des Weltkrebstages am 4. Februar 2019.

„Wer auch immer Sie sind, Sie haben die Macht, die Auswirkungen von Krebs für sich selbst, die Menschen, die Sie lieben, und für die Welt zu reduzieren.“ So ruft die Welt-Krebsorganisation (UICC) zum diesjährigen Weltkrebstag auf.
Selbstverantwortung und Selbstwirksamkeit können Patienten die Auswirkungen der Krankheit wirkungsvoll beeinflussen, betont die Gesellschaft für Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e. V. Die GfBK ist die größte Beratungsorganisation für ganzheitliche Medizin gegen Krebs im deutschsprachigen Raum.

Ich bin…für mich selbstverantwortlich
Schock, Stress und Angst. Eine Krebserkrankung ruft starke Gefühle hervor, viele Betroffene fühlen sich anfangs schwach, hilflos oder mutlos. „Die Krankheit Krebs bringt Menschen schnell in eine passive Opferrolle“, sagt Dr. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) in Heidelberg. Doch Angst und Stress fördern die Krankheit. Opfergefühle versperren den Zugang zu Ressourcen. „Für die Gesundung ist wichtig, dass Menschen Verant-wortung für sich und ihre Behandlung übernehmen und gut für sich sorgen. Ich bin Gestalter meines eigenen Lebens und nicht Opfer meiner Krankheit", so Dr. Irmey weiter.

Gemeinsame Veranstaltungsreihe der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. und der vhs Heidelberg startet mit Thema Fasten

Mit Vorträgen und praxisnahen Kochkursen ganzheitliche Ernährung schmackhaft machen: Das ist die Idee der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „Gesundheitsfördernde Ernährung bei Krebs“ der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e. V. und der Volkshochschule Heidelberg. „Der Ernährungszustand von Krebspatienten und chronisch Kranken hat große Bedeutung für ihr Wohl-befunden und kann den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen“, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. in Heidelberg.

„Eine gesunde, vielfältige Ernährung lässt sich leicht im Alltag umsetzen. Das wollen wir er-krankten wie gesunden Menschen vermitteln“. sagt Renate Geisler, Abteilungsleiterin Gesundheit der Volkshochschule Heidelberg. „Beim Auftakt der Reihe im Wintersemester war die Resonanz sehr hoch. Die Kochkurse haben wir zum Beispiel mehrfach angeboten“.

Den Beginn macht am 27. Februar Dr. med. György Irmey mit einem Vortrag über Fasten. Er gibt spannende Einblicke in den Fastenstoffwechsel und das darin verborgene Gesundheitspotential. Die Ernährungsberaterin Anke Weishaupt bietet anschauliche Beispiele für eine gelungene Fastenwoche. Fasten wird immer beliebter, auch die Medizin forscht derzeit an seiner Wirkung. Laut einer Pilotstudie an der Charité in Berlin macht kurzzeitiges Fasten Chemotherapie effektiver und verträglicher.