Presseinformationen

Hier finden Sie alle GfBK-Presseinformationen aus 2018.

Unsere Presseinformationen von 2006-2017 sind im Pressearchiv hinterlegt.

Mit Seminaren, Vorträgen und einer Expertenrunde informiert die Gesellschaft für Biolo-gische Krebsabwehr (GfBK) e. V. am 22. April 2018 in Heidelberg Krebspatienten über ganzheitliche biologische Krebstherapien.

Der Patiententag beginnt mit dem Seminar „Heilkraft in Dir - Aktivierung der Selbstheilungskräfte” mit Dr. med. Ebo Rau. Dr. Rau vermittelt mit zahlreichen Übungen seine Erfahrungen aus seinem über 20-jährigen Gesundungsweg vom Bauchspeicheldrüsenkrebs-Patienten zum eigenaktiven Menschen. Dabei lernte er zahlreiche natürliche, meditative und spirituelle Therapiearten kennen, die ergänzend zur Schulmedizin Chancen zur Bewältigung von Krebs bieten. Wie wichtig die innere Haltung bei der Gesundung ist, thematisiert auch der Psychoonkologe Josef Ulrich in seinem Vortrag am Nachmittag.

„Hinter Krebs verbirgt sich oft ein hochkomplexes Entstehungsmuster, entsprechend vielseitig und personalisiert muss die Behandlung sein”, sagt der Hämatologe und Onkologe Priv.-Doz. Dr. med. Nils Thoennissen. In Heidelberg spricht er über die Chancen einer individuellen und menschlichen Medizin in der Onkologie, bei der modernste Schulmedizin mit wirkungsvollen komplementären Methoden etwa aus der Naturheilkunde verbunden wird. Zum Abschluss des Tages können Krebspatienten ärztlichen Experten ihre Fragen zur ganzheitlichen biologischen Krebstherapie stellen.

Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein, der Krebspatienten, Angehörige und Therapeuten unterstützt. Die GfBK setzt sich ein für eine individuelle, menschliche Krebstherapie, in der naturheilkundliche Methoden besonders berücksichtigt werden.

Patiententag der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr in Heidelberg, 22. April 2018 von 09:00 Uhr - 18:00 Uhr, Altes Hallenbad Heidelberg, Poststr. 36/5, 69115 Heidelberg
Information und Anmeldung: GfBK Zentrale Beratungsstelle Heidelberg
Tel.: 06221 13802-11 oder -24, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Endokrine Disruptoren sind Stoffe, die den natürlichen Hormonstoffwechsel stören und den Menschen gesundheitlich schaden. Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr rät Konsumenten, diese Umwelthormone zu meiden.
Sie finden sich in Kunststoffverpackungen, Fertignahrung, Kosmetika und Pflanzenschutz-mitteln. Die sogenannten endokrinen Disruptoren beschäftigen seit längerem die Wissen-schaftler. Sie stören das Hormonsystem im Organismus, beeinflussen die Fortpflanzung negativ, schädigen irreversibel die Entwicklung von Organismen, können bestimmte hormonal bedingte Krebsarten beim Menschen fördern. „Das krebserregende Potenzial dieser Umweltschadstoffe ist viel zu wenig im Bewusstsein der Öffentlichkeit”, sagt Dr. med. Nicole Weis, ärztliche Beraterin der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V.
Die Liste der Substanzen ist lang. Pestizide gehören dazu, Schwermetalle wie Cadmium, Blei und Quecksilber oder Weichmacher wie Triclosan, das in Zahnpasta und Seifen verwendet wird. Bisphenol A, das aus Kunststoffen (z. B. Plastikflaschen und Dosen) an die Nahrung abgegeben wird, gehört ebenso dazu wie Parabene, die als Konservierungsmittel in Kosmetika verwendet werden.

Endokrine Disruptoren wirken ganz unterschiedlich. „Manche der chemischen Substanzen wirken wie Hormone und binden im Körper an einen Hormonrezeptor. Andere wiederum blockieren Hormonrezeptoren und verhindern so, dass körpereigene Hormone andocken und wirksam werden können. Wieder andere Substanzen stören die Produktion oder die Umwandlung körpereigener Hormone.” sagt Professor Dr. rer. nat. Josef Köhrle, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie. Köhrle und seine Kollegen nennen als gesundheitsschädigende Wirkungen der hormonaktiven Substanzen eine wachsende Beeinträchtigung der männlichen und weiblichen Fruchtbarkeit, mehr hormonabhängige Tumoren, also mehr Prostata-, Hoden- und Brustkrebs. Es bestehe kein Zweifel daran, „dass bestimmte endokrine Disruptoren wie Bisphenole oder Phthalate daran beteiligt sind”, so Köhrle weiter.

„Wir können. Ich kann.”, so lautet das Motto des Weltkrebstages 2018. „Ja, ich kann…gesund werden.” In persönlichen Berichten und Interviews erzählen Krebspatienten von ihrem Weg zur Heilung.

Traudel Beickler lebt seit vielen Jahren mit Krebs, 2007 hatte sie die erste Krebserkrankung, ein Sarkom. „Durch die Sarkome war die Auseinandersetzung mit dem Sterben da, den Boden verloren zu haben und nicht mehr zu wissen, werde wieder ich am Boden ankommen oder werde ich sterben”, sagt Traudel Beickler. „Es war die größte Motivation zu merken. Ich will aber leben. Und das Leben ist so schön.”

Patientinnen und Patienten berichten über die Erkrankung, ihre Ängste und vor allem über ihren ganz persönlichen und für sie stimmigen Weg zur Gesundung. Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) hat zahlreiche Patientenberichte und -videos auf ihr Informationsportal www.biokrebs.de gestellt. „Berichte von Patienten können an Krebs Erkrankten Mut machen”, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK). Das zeigen auch die Kommentare auf der Website: „Ihr positiver Bericht gibt mir große Hoffnung, dass ich mit derselben Erkrankung wieder gesund werden kann.” – „Es hat so gut getan, Ihren Artikel zu lesen! Besonnenheit - Ruhe und Gelassenheit konnte ich finden”. Natürlich seien diese persönlichen Erfahrungen nicht direkt übertragbar, meint Dr Irmey. „ Doch zwei Aspekte sind allen Berichten gemeinsam. Wie wichtig es ist, den eigenen Weg zu finden wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen für den Umgang mit der Erkrankung und vor allem für den Umgang mit sich selbst.”

Viele Menschen haben im Winter einen gesundheitsgefährdenden Vitamin-D-Mangel, ohne es zu wissen. Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V . empfiehlt, den Vitamin-D-Spiegel zu messen.

Fachleute sprechen vom „Vitamin-D-Winter”. Zwischen Oktober und April reicht die UV-B-Strahlung der Sonne nicht mehr aus, damit wir das lebenswichtige Vitamin D bilden. So sinkt der Spiegel im Blut im Winter auf einen gesundheitsgefährdenden Wert. Rund ein Drittel der deutschen Bevölkerung ist mangelhaft mit Vitamin D versorgt, stellte die bundesweite „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland” (DEGS) im Sommer 2017 fest. Sie haben eine Serumkonzentrationen von < 30 nmol/l 25-Hydroxyvitamin-D (= weniger als 12 ng/l). Nur knapp 40 Prozent sind ausreichend versorgt, heißt es im 13. DGE-Ernährungs-
bericht der Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. weiter. Als idealer Wert gelten unter Experten Werte von 30 ng bis 50 ng Vitamin D pro ml Blut.