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Hier finden Sie die GfBK-Presseinformationen aus dem Jahr 2017 bis zurück ins Jahr 2006.

Heidelberg, 15.05.2006

Die GfBK-Infoblätter informieren kurz über naturheilkundliche Therapien aber auch die Besonderheiten bei einzelnen Krebserkrankungen. Neu erstellt wurden die GfBK-Infoblätter: Bauchspeicheldrüsenkrebs und Eierstockkrebs.

Eine Misteltherapie verbessert die Lebensqualität und das Wohlbefinden von Patientinnen mit gynäkologischen Tumoren und Brustkrebserkrankungen. Außerdem verringert sie die Beschwerden durch die Tumorerkrankung sowie Chemo- oder Strahlentherapien. Zu diesem Ergebnis kommt eine Vergleichsstudie des Instituts für angewandte Erkenntnistheorie und medizinische Methodologie (IFAEMM) e. V. in Freiburg, die von der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) in Heidelberg gefördert wurde. Das Institut wertete insgesamt 46 Studien aus.

Wer körperlich aktiv ist, mobilisiert die Abwehrkräfte. Krebspatienten können so das Risiko senken, wieder an Krebs zu erkranken. Und sie gewinnen wieder Zutrauen zum eigenen Körper.

Sind an Krebs Erkrankte körperlich aktiv, verringern sie das Risiko eines Rückfalls und verbessern ihre Lebensqualität. So stellte beispielsweise eine Langzeitstudie an knapp 3000 Brustkrebspatientinnen in den USA ein um 50 Prozent reduziertes Risiko gegenüber dem Durchschnitt der Erkrankten fest. Den größten Gewinn hatten Frauen, die drei bis fünf Stunden pro Woche laufen. Die positiven Ergebnisse dieser Studie lassen sich ohne Zweifel auch auf andere Krebsarten übertragen.

Hessischer Finanzminister Weimar verleiht das Bundesverdienstkreuz am Bande an Dr. Heinz Mastall, Vizepräsident der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e. V. in Heidelberg

Dr. Heinz Mastall, Vizepräsident der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e. V., hat am vergangenen Freitag in Wiesbaden das Bundesverdienstkreuz am Bande erhalten. Bei der Feierstunde würdigte der Hessische Minister für Finanzen, Karlheinz Weimar, sein „herausragendes Engagement für die Gesundheit Ihrer Mitmenschen. Ihrem persönlichen Wirken und der von Ihnen und Ihren Mitstreitern geschaffenen Institution, der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e. V., verdanken viele Mitmenschen eine patientennahe individuelle Behandlung." Dr. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK, sagte anlässlich der Verleihung: „Wir sind dankbar, einen derart engagierten und hingebungsvollen Arzt in unseren Reihen zu wissen, der mit all seinem Können und Wissen betroffenen Krebskranken Motivation zur Hoffnung geben kann."

Diagnose Krebs. Der Druck ist enorm. Oft entscheiden Mediziner über die Köpfe der Patienten hinweg, was zu tun ist. Die Patienten fühlen sich ausgeliefert. Wenn sie selbst wieder die Verantwortung für ihre Behandlung in die Hand nehmen, verbessern sie ihre Heilungschancen.

Zwei Tumore im Unterleib, bei der Operation platzen die Zysten, Krebszellen gelangen in den Bauch. Die heute 72-jährige Gisela S. galt als „fast hoffnungsloser Fall". Sie bekommt Bestrahlung, nach der 7. Behandlung ist sie „fix und fertig". Sie bricht ab, und lehnt auch eine Chemotherapie ab. Die Frauenärztin droht ihr, das sei unverantwortlich. Gisela S. entscheidet sich für ihren Weg, eine biologische Krebstherapie mit Zelltherapie, Ozonanwendungen und Mistelbehandlung. Das ist 26 Jahre her.

In einer bewegenden Feierstunde haben Politiker, die Familie, Freunde, Kollegen und Patienten des international anerkannten Krebsmediziners Dr. Dr. Erich Dieter Hager gedacht. Bei der Veran-staltung in Bad Bergzabern am 15. Januar, Hagers 63. Geburtstag, hoben die Redner Hagers Bedeutung für die komplementäre Krebsmedizin hervor. Das Gründungsmitglied der GfBK war am 13. Dezember in der von ihm geleiteten BioMed-Klinik in Bad Bergzabern nach langer Krankheit gestorben.

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck nannte in seiner Rede den Mediziner und Physiker eine „integrative und visionär einzigartige Persönlichkeit". „Dieter Hager hat sich für die komplementäre Medizin und insbesondere für die integrative biologische Krebstherapie weltweit viele Verdienste erworben", betonte Beck.

In der kontrovers geführten Diskussion um die Impfung gegen die Schweinegrippe rät die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) zur Besonnenheit. Vor allem Krebspatienten sollten die Argumente für oder gegen die Impfung kritisch hinterfragen und abwiegen. Klar ist nur: Derzeit ist weder absehbar, wie sich die Schweinegrippe ausbreitet und ob der H1N1-Virus mutiert, noch welche Folgen eine Impfung haben kann.

Die Nachricht, an einer lebensbedrohlichen Krebserkrankung zu leiden, ist ein Schock. Oft geraten die Patienten in einen Strudel von Angst und Resignation. Sie fühlen sich hilflos gegenüber der Krankheit, oft auch ausgeliefert gegenüber den Ärzten und dem Gesundheitssystem. Doch gerade in dieser Situation ist die Autonomie des Patienten wichtig. Sie kann einen positiven Einfluss auf den Behandlungsverlauf nehmen. Der Patient soll selbst mitbestimmen, wie er mit seiner Situation umgeht, was ihm gut tut und welchen Weg er zu seiner Gesundung beschreitet.