Pressearchiv

Hier finden Sie die GfBK-Presseinformationen aus dem Jahr 2017 bis zurück ins Jahr 2006.

Andauernde psychische Belastungen wie die langjährige Pflege eines Angehörigen, ungelöste Konflikte oder chronischer Stress erhöhen das Krebsrisiko, sagt die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK). Auch die Diagnose Krebs selbst wirkt traumatisierend. Die GfBK empfiehlt deshalb psychotherapeutische Hilfe.

Lange psychische Belastungen sind ein Krebsrisiko, das die Medizin zu wenig im Blick hat, meint die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) in Heidelberg. Dieser Zusammenhang sei kaum erforscht. „Beim Entstehen einer Krebserkrankung wirken mehrere Faktoren zusammen", sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK. Schon allein deshalb tue sich die Wissenschaft mit Studien über seelische Einflüsse auf die Krebsentstehung schwer. Doch auch in der onkologischen Praxis werde viel zu wenig auf die psychischen Aspekte der Erkrankung geschaut. „Für die überwiegende Zahl der Erkrankten wirkt die Diagnose Krebs traumatisierend. Fast die Hälfte von ihnen braucht psychotherapeutische Hilfe, damit sie mit der Angst und dem massiven Stress umgehen können, den die Krankheit auslöst", sagt Dr. med. György Irmey. „Da Psychotherapeuten nicht immer in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen, halten wir eine psychoonkologische Schulung der Ärzte in der Krebsmedizin zwingend notwendig".

Risikofaktor Psychosomatischer Stress
Der Hamburger Onkologe Dr. Walter Weber verwendet in seinem Buch „Hoffnung bei Krebs" den alten Fachbegriff „cancer á deux" - Krebs zu zweit. Er berichtet aus seiner langjährigen Praxis, wie Menschen, die ihren krebskranken Partner aufopferungsvoll pflegen, kurz nach dessen Tod selbst an Krebs erkranken. „Psychosomatischer Stress kann ganz offensichtlich Risikofaktor für die Auslösung einer Krebserkrankung sein. Das ist meine Beobachtung in 40 Jahren Onkologie", sagt Weber. Diese Praxiserfahrung durch Zahlen zu erhärten, halt er für schwer. „Randomisierte prospektive Studien sind kaum möglich und der Ursachenbereich wird retrospektiv untersucht", sagt Dr. Weber. „Gesichert dürfte der Zusammenhang von Krebs und Psyche bzw. Stress/Stressverarbeitung sein, wenn in einem zeitlich gut dokumentierten Zusammenhang sowohl der Progress wie der Regress von Krebswachstum im Zusammenhang mit Konflikten und Konfliktlösung zu beobachten ist. Dies konnte ich häufiger beobachten." Der Arzt und Psychotherapeut Dr. Rüdiger Dahlke berichtete auf dem Kongress für Biologische Krebsabwehr 2011, dass nach dem Tod eines geliebten Partners bei Witwen und Witwern häufiger Krebs auftritt. Die Harvard Medical School in Boston untersuchte Ende der neunziger Jahre tief trauernde Menschen. Zwei Jahre nach dem Tod des Partners traten bei „chronisch Trauernden" häufiger Krebs, Bluthochdruck und Herzerkrankungen auf.

Über die Krankheit Krebs reden, zum Arzt oder zur Beratung gehen? Was mit dem eigenen Körper zu tun hat, machen Männer häufig mit sich aus.

Männer gehen anders mit der Krankheit Krebs um als Frauen. Frauen reden oft darüber, Männer machen die Erkrankung eher mit sich aus. Bei der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr in Heidelberg ist nur jeder Fünfte der Ratsuchenden ein Mann. „Ich darf keine Schwächen zeigen, muss stark sein. Nichts darf nach außen dringen. Das traditionelle Männerbild wirkt bis heute", beschreibt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) in Heidelberg die Haltung vieler Männer. Zudem betreffe Prostatakrebs, bei Männern die häufigste Krebsart, die Männlichkeit. Darüber zu reden sei immer noch ein Tabu.

Augen zu und durch
„Männer folgen eher Autoritäten – und bevorzugen die scheinbar schnellen Lösungen. Vor allem wenn die ärztliche Autoritäten mit festen Standpunkten und Fakten klare Vorgaben machen", sagt Dr. med. Ralf Oettmeier, Leitender Chefarzt der Klinik im LEBEN in Greiz im Vogtland, die sich auf Biologische Krebsmedizin spezialisiert hat.

Beispiel Prostatakrebs. Die Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft empfehlen bei Prostatakarzinom eine OP mit anschließender Hormonbehandlung. „Obwohl durch die Operation Inkontinenz und Impotenz drohen, ziehen wenige Männer andere, weniger radikale Therapieformen in Betracht", so Oettmeiers Erfahrung. An Krebs erkrankte Frauen hinterfragten viel häufiger Therapievorschläge und suchen nach Alternativen.

Für mehr individuelle Therapie und Verantwortung von Krebspatienten – 750 Teilnehmer beim Internationalen Kongress für Biologische Krebsabwehr am Wochenende in Heidelberg

Den Dschungel wählte Dr. György Irmey als Bild für die Situation von Krebskranken. „Sie werden mit zu vielen Therapien, zu vielen Methoden, zu vielen Ratschlägen traktiert", sagte der Ärztliche Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) in seinem Einführungsvortrag. Der 16. Internationale Kongress für Biologische Krebsabwehr am 4.und 5. Mai in Heidelberg setzte Information, Austausch und Orientierung dagegen. 750 Patientinnen und Patienten, Mediziner und Therapeuten informierten sich zwei Tage lang über ganzheitliche Krebsmedizin. In interaktiven Foren beantworteten Ärzte Fragen von Patienten, in persönlichen Sprechstunden konnten sich Betroffene beraten lassen. In Kursen erprobten Erkrankte biologische Methoden von der Visualisierung über heilsames Singen bis zur Aktivierung innerer Selbstheilungskräfte.

Krebstherapie muss individuell sein
Der einzelne Patient gerate aus dem Blick, wenn im Medizinbetrieb Patienten zu normierten Standardfällen würden, so Dr. Irmey. „Eine standardisierte Therapie von Krebs ist nicht wirkungsvoll, weil der einzelne Mensch nicht standardisierbar ist." Zudem gerieten Patienten unter hohen Druck, wenn sie den Standard-Leitlinien nicht folgten. „Die Krankheit ist nicht so schlimm, viel schlimmer ist der Druck der Ärzte", zitierte Irmey eine Patientin. So sei nicht nur die Krankheit Krebs angst- und stressbesetzt, sondern auch die sie behandelnde Medizin. Doch Angst und Stress förderten die Krankheit. Für die Gesundung sei wichtig, dass Menschen Verantwortung für sich und ihre Behandlung übernehmen. „Ich bin nicht Opfer meiner Krankheit, sondern bin Gestalter meines Lebens", so Dr. Irmey.

Integrativ, komplementär, individuell: Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr veranstaltet internationalen Kongress in Heidelberg.

Die Patienten stehen im Mittelpunkt des 16. Internationalen Kongresses für Biologische Krebsabwehr am 4. und 5. Mai 2013 in Heidelberg. Der Kongress zählt europaweit zu den größten Veranstaltungen zur ganzheitlichen Krebstherapie, „Bei unseren Kongressen begegnen sich Patienten, Ärzte und Therapeuten auf Augenhöhe", sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK). Mit über 20.000 Mitgliedern und Förderern ist die GfBK die größte Beratungsorganisation für ganzheitliche Medizin gegen Krebs im deutschsprachigen Raum

In Vorträgen, Seminaren und Kursen können sich an Krebs Erkrankte über bewährte und innovative ganzheitliche Krebstherapien informieren. In Sprechstunden und Gesprächsrunden ist Raum für Austausch und Beratung. Im Patientenforum „Die Krebserkrankung individuell bewältigen" berichten Patienten über ihre eigenen ungewöhnlichen Heilungsverläufe. „Wir möchten Patienten mit verschiedenen Impulsen darin unterstützen, ihren ganz persönlichen Weg im Umgang mit der Erkrankung zu gehen", sagt Dr. med. György Irmey. „Krebstherapie ist eine Therapie des ganzen Menschen, nicht die eines Organs." Eine sinnvolle Integration von konventionellen, innovativen Verfahren und komplementären Krebstherapien steigere die Heilungschancen, senke das Rückfallrisiko und verbessere die Lebensqualität von Krebskranken.

Viele Menschen wollen bei ihrer Krebsbehandlung mitentscheiden – und geraten unter Druck, wenn sie den Therapie-Leitlinien nicht folgen. 16. Internationaler Kongress für Biologische Krebsabwehr am 4. und 5. Mai in Heidelberg setzt sich für individuelle Krebstherapie ein.

Die eine Seite sind die Standards: Die Leitlinien in der Früherkennung, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen der Deutschen Krebsgesellschaft, nach denen sich die meisten Kliniken, Behandlungszentren und Onkologen in Deutschland richten. Die andere Seite sind die Patienten, die mitentscheiden wollen bei der Wahl der Therapie. Menschen, die zum Beispiel die Chemotherapie nach einer Brustkrebs-OP ablehnen. Menschen, die ergänzend biologische Therapien nutzen möchten.

„Dies ist in der Klinikroutine oft unerwünscht. Patienten erleben sehr großen Druck durch behandelnde Ärzte, wenn sie den klinischen Therapiestandards nicht folgen", sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) in Heidelberg. Natürlich seien Standards in der Behandlung von Krebs wichtig, doch sieht die GfBK einen Schwachpunkt der Leitlinien: Der einzelne Patient kommt zu kurz, weil nicht alle individuellen Merkmale erfasst werden können. „Patienten brauchen die Möglichkeit, frei über die Therapie ihrer Wahl zu entscheiden", so Irmey weiter. „eine Wahl, hinter der sie stehen und nicht eine, die nur unter Druck getroffen wird."

Wie Menschen selbst zu ihrer Heilung beitragen können; ist ein zentrales Thema des 16. Internationalen Kongresses für Biologische Krebsabwehr am 4. und 5. Mai in Heidelberg

Bei Ute Roy wird 2004 bei einer Vorsorgeuntersuchung ein kleiner Knoten in der linken Brust festgestellt. Brustkrebs, Operation, danach schlagen die Ärzte die Standardtherapie vor: sechswöchige Bestrahlung, monatliches Spritzen eines Depot-Hormon-Blockers und mehrjährige Behandlung mit einem Anti-Östrogen. Ute Roy spürt ihren Widerstand gegen die Therapie, informiert sich über Alternativen. „In den Tagen vor dem geplanten Beginn der Hormontherapie fühlte ich mich total überfordert in der Entscheidungsfindung". Schließlich sagt sie Nein zur Bestrahlung und zur Anti-Östrogen-Behandlung. „Sie spielen Russisch Roulette", kommentiert eine Gynäkologin ihre Entscheidung. Ute Roy geht ihren Weg, wählt die Lebensmittel bewusster aus, sorgt besser für ihren Körper, achtet auf ihr „Seelenheil". Ihr Fazit: Gezielte Veränderungen der Lebensumstände können entscheidend sein, um wieder die innere Balance zu erlangen.

„Der Individualität des Patienten wird von der Medizin heute viel zu wenig Rechnung getragen, sagt Dr. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) in Heidelberg. „Nur ein ganzheitliches, individuell geprägtes Vor-gehen kann an Krebs Erkrankten Wege zur Bewältigung ihrer Krankheit weisen." Wenn Patienten selbst die Verantwortung für ihre Gesundung in die Hand nehmen, erhöhe das die Wirksamkeit der Behandlung und verbessere die Chancen auf Genesung.

Beratungsstelle Wiesbaden der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. feiert 30-jähriges Jubiläum – Krebstherapie ist Therapie des ganzen Menschen

Mit einer Festveranstaltung und Vorträgen feiert die regionale Beratungsstelle der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) in Wiesbaden vom 22. bis 23. März 2013 ihr 30-jähriges Jubiläum. Schirmherr der Festveranstaltung unter dem Motto „Ganzheitlich gegen Krebs" ist der Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden.

Die Jubiläumsveranstaltung beginnt am 22. März um 18 Uhr mit einem Festvortrag im Rathaus Wiesbaden. Dr. Richard Kraßnigg spricht über „Quantenheilung – alles Unsinn?" Der Eintritt dafür ist frei.

Am Samstag, den 23. März, bietet die Gesellschaft von 9.30 Uhr bis 18.30 Uhr Ärzten, Patienten und Angehörigen Vorträge über integrativ-komplementäre Therapien bei Krebs. So spricht Professor Dr. med. Jörg Spitz über Vitamin D-Mangel und die Förderung chronischer Krankheiten und Krebs. Prof. Dr. Hartmut Heine referiert über die Hemmung der Tumorrandentzündung, ein neues Prinzip biologisch-medizinischer Tumortherapie.

16. Internationaler Kongress für Biologische Krebsabwehr am 4. und 5. Mai 2013 – Schwerpunkt Ernährung bei Krebs

Patienten stehen im Mittelpunkt des 16. Internationalen Kongresses der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) am 4. und 5. Mai 2013 in Heidelberg. Der Kongress zählt europaweit zu den größten Veranstaltungen zur ganzheitlichen Krebstherapie. „Bei unseren Kongressen begegnen sich Patienten, Ärzte und Therapeuten auf Augenhöhe", sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK. In Vorträgen, Seminaren und Kursen können sich an Krebs Erkrankte über bewährte und innovative ganzheitliche Krebstherapien informieren. In Gesprächsrunden und Sprechstunden ist Raum für Austausch und Beratung.

„Ernährung bei Krebs" ist ein Schwerpunkt der zweitägigen Veranstaltung. „Krebspatienten fühlen sich häufig verunsichert, welche Lebensmittel sinnvoll sind", sagt Dr. med. Nicole Weis, beratende Ärztin der GfBK. In einem halbtägigen Seminar am Samstag geben erfahrene Referenten Ernährungsempfehlungen, deren Wirksamkeit nach aktuellem Stand der Wissenschaft belegt ist. Prof. Dr. rer. nat. Ingrid Herr, Leiterin der AG Molekulare Onkochirurgie am Deutschen Krebs-forschungszentrum, referiert über ihre Forschungsergebnisse zu sekundären Pflanzenstoffen in der Krebstherapie.