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Hier finden Sie die GfBK-Presseinformationen aus dem Jahr 2017 bis zurück ins Jahr 2006.

momentum will Impulse für ein gesundes Leben geben. Selbstheilung ist Schwerpunkt des ersten Heftes.


2016 1 momentum Titel 200Mit ihrer neuen Mitgliederzeitschrift momentum – gesund leben bei Krebs will die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) noch stärker Gewicht auf die Salutogenese legen. „Gesundheit ist dabei kein Zustand, sondern eine Richtung in die Menschen sich bewegen”, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK. Sinnvolle Etappenziele seien mehr Lebensqualität, ein mehr entspannter Umgang mit der Erkrankung Krebs und eine ausgewogene seelische Balance. momentum will wissenschaftliche und spirituelle Anregungen geben, wie Patienten ihren Weg meistern können.

„Mit momentum wollen wir zum Innehalten aufrufen”, so Dr. Irmey weiter. Oft werde bei der Diagnose Krebs ein Angst getriebener Aktionismus praktiziert. Und Angst ist natürlich kein guter Ratgeber. Innehalten bedeute, sich zu besinnen und mit innerer Überzeugung die individuell stimmigen Schritte einzuleiten. Programmatisch passend ist Selbstheilung der Schwerpunkt ersten Ausgabe. Prof. Dr. Dr. Harald Walach beschreibt im Leitartikel Selbstheilung als Denkmodell, das den Organismus als aktives, eigentätiges System betrachtet. „Unser Organismus ist in der Lage, alle Prozesse bereit zu stellen, die er braucht, um sich gesund zu erhalten und um zu genesen, wenn er krank geworden ist”, schreibt der Professor für Forschungsmethodik komplementärer Medizin und Heilkunde in Frankfurt/Oder. Therapeutische Interventionen sollten das Ziel haben, diese Fähigkeiten zu fördern.

Krebspatienten und ihre Angehörigen können sich am 27. Februar bei einem Informationstag in München über biologisch-naturheilkundliche Krebstherapie informieren.

In Vorträgen und einem interaktiven Forum können sich Krebspatienten und ihre Angehörigen am Samstag, 27. Februar 2016 fundiert über die vielfältigen Möglichkeiten der naturheil-kundlichen Behandlung bei Krebs informieren. Veranstalter des Patienteninformationstages sind die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) in Kooperation mit dem Krankenhaus für Naturheilweisen und Quellen des Lebens e. V.

Die Mehrzahl der an Krebs erkrankten Menschen nutzt sowohl schulmedizinische als auch naturheilkundliche Verfahren. Oft sind sie sich nicht sicher, was wann sinnvoll und wirkungsvoll ist. Über die Möglichkeiten der Naturheilkunde in der Krebstherapie referiert Dr. med. Artur Wölfel, Chefarzt im Krankenhaus für Naturheilweisen in München und Facharzt für Innere Medizin, Naturheilverfahren und Homöopathie.

Krebs hat viele verschiedene Ursachen. Eine örtliche Therapie des betroffenen Organs reicht nach ganzheitlicher Auffassung nicht aus. Die Behandlung des ganzen Menschen als körperliche, seelische und geistige Einheit unterstützt langfristig den Genesungsprozess. Hier können sich biologische und schulmedizinische Behandlungswege sinnvoll ergänzen. Dazu gehört auch die psychoonkologische Begleitung von an Krebs Erkrankten, über die Dr. med. Hansjörg Ebell, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, berichtet.

„Wir können. Ich kann.” Unter diesem Motto steht der Weltkrebstag 2016. Selbstverantwortung, Vertrauen und Zuversicht unterstützen Krebspatienten beim Heilungsprozess, so die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V.

„Ja, ich kann”. Dieses Motto überrascht, wenn es um Krebs geht. Sind doch mit der Erkrankung Ängste und tiefe Verunsicherungen verbunden. Doch stellen sich alle Krebspatienten auch die Frage: Was kann ich selbst tun, um wieder gesund zu werden?

Ich kann meinen persönlichen Weg finden und gehen
Krebs wird in der Onkologie meist standardmäßig behandelt. Doch jeder Krebs ist anders, die Verläufe sind völlig unterschiedlich und die an Krebs Erkrankten sind ganz unterschiedlich. „Die Idee einer Standardbehandlung nur auf der Grundlage medizinischer Befunde ist nicht hilfreich. Für jeden Menschen gibt es einen eigenen, persönlichen Weg zur Gesundung”, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e. V. „Zentral ist die Frage: Muss ich – als passives Opfer – mein Schicksal ertragen – oder verfüge ich über eigene Kräfte und kann diese sinnvoll mobilisieren?”

Patienten setzen sich eigene Therapieziele wie Stärkung der Abwehr, Lebensqualität verbessern. Sie ändern Belastungen, achten stärker auf sich, verändern ihren Lebensstil, um einen stimmigen Weg zu finden, mit der Erkrankung umzugehen.

Die Diagnose ist ein Schock. Wie Patienten die erste Zeit danach bewältigen und wieder Sicherheit gewinnen, beschreibt das neue GfBK-Info der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V.

Wieso gerade ich? Wie soll ich mein Leben weiter führen? Welche Schmerzen kommen auf mich zu? Menschen sind nach der Diagnose Krebs ängstlich, verunsichert. Sie haben viele Fragen – und anfangs wenig Antworten darauf. „In der ersten Zeit stürzt sehr viel auf einen ein und man hat keine Idee, wie es weitergehen soll“, sagt die Mitautorin Sabine Hötzel, die selbst an Krebs erkrankt war.

Mit der neuen GfBK-Info „Zehn Schritte für die erste Zeit nach der Diagnose“ will die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) Patienten Unterstützung für die schwierige erste Zeit bieten. Die GfBK ist die größte Beratungsorganisation für ganzheitliche Medizin gegen Krebs im deutschsprachigen Raum.

Sich Zeit nehmen

„Die Zeit drängt“ ist anfangs oft das Gefühl, manchmal wird es auch von Ärzten gefördert. Doch meistens wächst ein Tumor nicht in wenigen Tagen. „Nehmen Sie sich Zeit“, rät die GfBK deshalb. Zeit, um die Diagnose anzunehmen. Zeit, um sich zu stabilisieren. Zeit, um sich zu informieren und zu orientieren.

Dazu gehört der Arzt des Vertrauens. „Hören Sie in sich hinein, ob Sie mit der ärztlichen Situation zufrieden sind“, sagt Sabine Hötzel. „Können Sie sich ihm anvertrauen? Würdigt er Ihre eigenen Vorstellungen, geht er auf Ihre Fragen ein?“ Sich Zweitmeinungen einzuholen, wenn man nicht sicher ist, sei das gute Recht jedes Patienten.

Metastasen entstehen durch Verschleppung von Tumorzellen, meistens über die Blutbahn oder die Lymphabflusswege. Der genaue Mechanismus ist noch nicht vollständig geklärt. Welche Therapien empfehlenswert sind, dafür gibt es keine pauschalen Antworten. Ziel der Behandlung bei metastasiertem Brustkrebs ist, das Wachstum des Tumors einzugrenzen, das weitere Fortschreiten der Erkrankung zu verzögern und Beschwerden zu lindern. „Wenn nach zunächst erfolgreicher Behandlung nach Jahren Metastasen auftreten, ist der Schock groß”, sagt Dr. med. Nicole Weis, beratende Ärztin der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK). Die erkrankten Frauen sollten erst einmal Ruhe bewahren und sich genügend Zeit für eine Entscheidung nehmen, welche Therapien sie wählen.

„Biologisch-ganzheitliche Therapien können als begleitende Behandlung zur Strahlen- oder Chemotherapie und auch in der Zeit danach die Lebensqualität und Lebensfreude der Patientinnen erheblich verbessern”, sagt Dr. med. Nicole Weis. „Sie können auch zur Verhinderung von Rückfällen und Metastasen beitragen.” Ob sich Metastasen bilden, ist von vielen Faktoren abhängig: von den Tumorzellen selbst, vom Immunsystem und der Tumorumgebung.

Prof. Dr. med. Jörg Spitz wird neuer Präsident der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) – Großer Dank an den langjährigen Präsidenten Prof. Dr. med. Karl-Friedrich Klippel.

Der Vorstand der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) in Heidelberg hat gestern Prof. Dr. med. Jörg Spitz zum neuen Präsidenten berufen. Jörg Spitz folgt Prof. Dr. med. Karl-Friedrich Klippel, der seit 1991 dem Verein vorstand.
Professor Spitz hält einen paradigmatischen Wechsel in der Medizin für überfällig. „Die Erkenntnisse der komplexen Systemtheorie und Systembiologie müssen in die Arzt-Patienten-Beziehung integriert werden”, so Spitz. „Unser Organismus ist ein sich selbst steuerndes und erneuerndes, ganzheitliches System, dessen Eigenschaften wir durch ärztliche Maßnahmen nur unterstützen können.” Jegliche Heilung ermögliche erst der Patient.
Prof. Dr. med. Jörg Spitz hat in Marburg, Innsbruck und Bonn Medizin studiert und sich in Mainz habilitiert. Er arbeitete 35 Jahre als Nuklearmediziner, u. a. als Chefarzt des Instituts für Nuklearmedizin am Städtischen Klinikum Wiesbaden. Seit 2004 hat er aufgrund seines Verständnisses für molekulare Zusammenhänge, gerade auch bei chronischen Erkrankungen wie z. B. Krebs, sein Interesse zunehmend auf die Entwicklung praktikabler, ganzheitlicher Konzepte der Gesundheitsvorsorge gerichtet. „Weltweit zeigen interdisziplinäre Forschungsergebnisse die elementare Bedeutung der Umwelt und des Lebensstils für die Gesundheit der Menschen”, sagt Prof. Dr. med. Spitz. „Vorbeugen ist besser als Heilen”, so sein Credo. 2008 gründete er die „Deutsche Stiftung für Gesundheitsinformation und Prävention” und 2014 die „Akademie für menschliche Medizin und evolutionäre Gesundheit”. In den letzten Jahren hat er in Vorträgen und Publikationen über die antientzündliche und immunstabilisierende Bedeutung des „Sonnenhormons” Vitamin D aufgeklärt. Zusammen mit weiteren Faktoren wirkt Vitamin D als Schutzschild des Körpers – auch gegen Krebs.

17. Kongress für Biologische Krebsabwehr
9. und 10. Mai 2015 in Heidelberg

Was können Patienten selbst zu Ihrer Heilung tun? Diese Frage zog sich wie ein roter Faden durch den 17. Patienten-Arzt-Kongress der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr in Heidelberg - Über 900 Teilnehmer aus ganz Deutschland

Kompetente Krebskranke, die selbstbestimmt und in Würde ihrer Krankheit begegnen. Mit diesem Bild eröffnete Kongressleiter Dr. med. György Irmey am Samstag den 17. Patienten-Arzt-Kongress der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK). Über 900 Patientinnen und Patienten, Mediziner und Therapeuten informierten sich zwei Tage lang intensiv in Vorträgen und Seminaren über ganzheitliche Krebstherapie.

2015 Mai GfBK Kongress Patientenkompetenz im Fokus

Patientenkompetenz hatte die GfBK zum Motto des diesjährigen Kongresses gemacht, das große Potential an eigenen Kräften, die Patienten für ihre Gesundung nutzen können. „Zur ärztlichen Aufgabe gehört nicht nur die ‘Bekämpfung des Krebses‘, sondern die Förderung der Selbstwirksamkeit”, heißt es in einer Stellungnahme der Gesellschaft anlässlich des Kongresses. „Da haben wir in der noch Medizin viel Entwicklungspotenzial”, kommentierte Dr. Irmey. „Die Medizin von innen wird an den Hochschulen nicht gelehrt”, kritisierte auch der bekannte Onkologe Dr. med. Walter Weber im Eröffnungsvortrag über Spontanremissionen bei Krebs.

Schwerpunkt Selbstheilungskräfte – Seminare und Kurse zu komplementärer Krebstherapie – 1000 Teilnehmer erwartet

Welche Kräfte Patienten selbst aktivieren können, um eine Krebserkrankung zu meistern, ist Schwerpunkt des 17. Patienten-Arzt-Kongresses der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) am 9. und 10. Mai 2015 in Heidelberg.

Auf dem Kongress können sich Patienten und ihre Angehörige in Vorträgen und Seminaren über bewährte und neue Methoden einer integrativen Krebsmedizin informiert. Themen der Seminare sind u. a. die Stärkung der Immunkräfte, Ernährung und Stoffwechselregulation. Speziell an Männer richtet sich ein Seminar zu ganzheitlichen Ansätzen bei Prostatakrebs in Diagnostik und Therapie. Im Seminar für Brustkrebspatientinnen geht es um verschiedene medizinische und biologische Heilansätze bei Brusttumoren.

In den mehr als 30 praxisorientierten Kursen können an Krebs Erkrankte vielfältige Möglichkeiten zur Unterstützung kennenlernen und erproben. Sprechstunden, individuelle Rechts- und Ernährungsberatung sowie Heil- und Entspannungsangebote runden das Programm ab. „Wir möchten Krebspatienten Mut machen, ihren eigenen, persönlichen Weg in der Bewältigung ihrer Erkrankung zu finden”, so Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK).