Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V.

„Krebskranke Menschen sind angewiesen auf vielseitige Information und umfassende Orientierungshilfe, die unabhängig ist und sich nicht an kommerziellen Interessen orientiert."

„Bewegung, Ernährung, Entspannung, Visualisieren und der Einsatz immunologischer Substanzen in der Krebsbehandlung, diese Themen bringen wir als Gesellschaft seit nunmehr dreißig Jahren an die Öffentlichkeit. Was erst belächelt oder als esoterisches Gedankengut abgetan wurde, wird heute als Teil onkologischer Leitlinien diskutiert."

„Krebstherapie ist eine Therapie des ganzen Menschen, nicht die eines Organs. Deshalb setzt sich die GfBK für integrative Ansätze in der Onkologie ein: Eine auf den Einzelnen abgestimmte Kombination von medikamentösen Therapien und anderen medizinischen wie nichtärztlichen Methoden sowie die enge Zusammenarbeit der Ärzte mit ihren Patienten."

 

Dr. med. Heinz Mastall, Gründungsmitglied und Vizepräsident der GfBK

„Die positiven Einflüsse von Psyche, Ernährung und Sport sind inzwischen wissenschaftlich bestätigt. Komplementäronkologische Therapien wie etwa Thymus, Mistel, Selen oder die regionale Tiefenhyperthermie haben in den letzten Jahrzehnten bei tausenden von Patienten die Krebserkrankung positiv beeinflusst und die Rückfallhäufigkeit gesenkt. Die von der GfBK empfohlenen Maßnahmen werden auch in Zukunft notwendig sein, denn die meisten neueren Therapieverfahren beeinflussen das Immunsystem negativ."

„Die Beratung von Krebspatienten hat sich deutlich gewandelt. Sie ist zeitaufwendiger und für den beratenden Arzt auch spannender geworden. Denn die Patienten sind "aufgeklärter" und durch Medien wie das Internet mit Informationen und Heilsversprechen überflutet. Eine wichtige Aufgabe der GfBK ist, hier als Lotse zu fungieren, um mit den Patienten die für sie richtige individuelle Therapie zu finden."

 

Prof. Dr. med. Karl Friedrich Klippel, seit 1991 Präsident der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V.

„Die GfBK wird sowohl von den Betroffenen als auch in der Öffentlichkeit seit Jahrzehnten als wichtige und gemeinnützige Institution wahrgenommen. Das Engagement, die fachliche Kompetenz, die menschlichen Dimensionen haben das Bild der GfBK in der Öffentlichkeit geprägt."

„Die individuelle Beratung von Mensch zu Mensch ist Kernauftrag der Arbeit. Das beinhaltet die Fähigkeit Menschen in einer existentiellen Not anzunehmen, ihre Sorgen und ihre Ängste zu mindern. Dazu bedarf es hoher Fachkompetenz, ein gerüttelt Maß an Idealismus – und schlicht und einfach Nächstenliebe."

 

 

Dr. med. Ebo Rau erkrankte 1998 an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Seit 2006 ist er im Vorstand der GfBK.

„Schon ein ganz einfacher kinesiologischer Test zeigt, welchen Einfluss die Seele auf den Leib hat: Unsere Muskeln können mehr Kraft entfalten, wenn wir an etwas Glückliches denken, als wenn unser Geist um etwas Ärgerliches oder Trauriges kreist. Das heißt, wir können zu unserer Genesung selber Wesentliches beitragen. Zuversichtlich in eine aktive Rolle zu gehen, ist der erste wichtige Schritt in Richtung Gesundheit."

„Die Schulmedizin verfügt über Methoden, auf die ich als Krebspatient damals nicht hätte verzichten wollen und können. Es ist wichtig, alle ihre sinnvollen Möglichkeiten auszuschöpfen. Und zusätzlich lege ich jedem Patienten ans Herz, seinen eigenen Weg mit komplementären Verfahren zu bereichern. Es gibt so viele hilfreiche Impulse aus der Naturheilkunde und auch aus der Psychologie."

 

Dr. med. Nicole Weis initiierte im März 2002 die Gründung der Beratungsstelle in Stuttgart. Sie ist seit 2008 im Vorstand der GfBK und erarbeitete zahlreiche Therapieinformationen.

„Die Therapieinformationen sind eine Mischung aus kontinuierlicher Recherche, Lesen von viel Literatur und dem Verstehen von den medizinischen Hintergründen, warum eine Therapie wirksam ist. Quellen sind natürlich ist erster Linie veröffentlichte Fachartikel in medizinisch hoch angesehenen Zeitschriften. Zahlreiche Empfehlungen ergeben sich auch aus Erfahrungswerten von Therapeuten. Und letztlich helfen auch Hinweise von Patienten, neue interessante Ansätze zu finden."

 

Renate Christensen ist seit über 12 Jahren beratende Ärztin in der Berliner Beratungsstelle.

„Ein Leitmotiv der GfBK ist es, Patienten über die unterschiedlichsten Krebstherapien gut zu informieren und auch die Angehörigen von Krebspatienten zu unterstützen. Durch Krebs ist nicht nur der Patient selbst betroffen, sondern auch seine Angehörigen. Sie möchten dem Erkrankten helfen. Aber sie müssen oft mit ansehen, dass er ganz andere Wege geht, als sie selbst gewählt hätten. Wie ich aus eigener Erfahrung weiß, ist das schwer auszuhalten. Trauer und Verzweiflung sind häufige Reaktionen der Angehörigen. Wir beraten Angehörige persönlich und telefonisch ebenso kostenfrei in allen Fragen rund um die Erkrankung."

 

Prof. Dr. med. Ingrid Gerhard gehört seit 2004 dem wissenschaftlichen Beitrat der GfBK an, dessen Leitung sie im Jahr 2010 übernommen hat.

„Die Entwicklung in der Medizin ist nach wie vor rasant. Patienten und ihre Familien wollen genau wissen, was es für Alternativen gibt. Deshalb halte ich es für ganz wichtig, dass neben den durch die Pharmaindustrie gesponserten Seiten auch unabhängige Gesellschaften im Internet Aufklärung betreiben. Gerade bei der Krebstherapie wird eine Fülle qualitativ unterschiedlicher Methoden angeboten. Das verunsichert Patienten eher. Hier sehe ich eine wichtige, ordnende Aufgabe der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr."

„Den Patientinnen wünsche ich, dass sie selbstbewusst werden und sich trauen, ein Wörtchen mitzureden, wenn es um ihre Therapien geht. Ich wünsche ihnen, dass sie mutig bleiben in der Gewissheit, dass sie auch eine Krebserkrankung überwinden können. Und dass sie Therapeuten finden, die miteinander reden und mit der Patientin gemeinsam die für sie beste Behandlungslösung finden."

Kurzstatements von Vorstandsmitgliedern der GfBK zum 30-jährigen Jubiläum (PDF)