Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr: Wichtiger Schritt hin zu wissenschaftlicher Studie.
Im Interesse der Krebspatienten ist jeder erfolgsversprechende therapeutische Ansatz wissenschaftlich zu erforschen.

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 4. Juli 2019 den parteiübergreifenden einstimmigen Beschluss gefasst, die Petition zur klinischen Erforschung des Einsatzes von D,L-Methadon in der Krebstherapie zu unterstützen. Dies hat der SPD-Bundestagsabgeordnete Timon Gremmels in einer Presseinformation mitgeteilt. „Mit der Überweisung als Material an das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) muss dieses dem Petitionsausschuss spätestens nach einem Jahr darlegen, was es in der Sache konkret vorgenommen hat“, so Timon Gremmels, Mitglied des Ausschusses.

„Das ist ein wichtiger Teilerfolg auf dem Weg zu ernsthaften klinischen Studien, die nicht einseitig interessengeleitet sind“, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) in Heidelberg. Die GfBK unterstützt die Arbeit der renommierten Forscherin Dr. rer. nat. Claudia Friesen am Institut für Rechtsmedizin der Universität Ulm. Dr. Friesen hat erforscht, dass Methadon in der Kombination mit Chemotherapeutika das Wachstum von Krebszellen hemmt. Die Wissenschaftlerin stellt auf Kongressen und Veranstal-tungen individuelle Behandlungserfolge mit Methadon bei verschiedenen Krebsarten vor. Ihre langjährige Grundlagenforschung wird von Medizinern in Frage gestellt bis hin zu persönlichen Angriffen auf Dr. Friesen.

Die öffentliche Petition hatte im letzten Jahr die gezielte staatliche Förderung von klinischen Studien zum Einsatz von Methadon bei der Behandlung von Krebspatienten gefordert und über 50.000 UnterstützerInnen gefunden. Damit war das notwendige Quorum erreicht für die öffentlich Beratung im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. hat mit Nachdruck die Petition unterstützt. 

„Im Interesse vieler Patienten mit einer fortgeschritten Krebserkrankung, halten wir es für unbedingt notwendig, dass jeder erfolgsversprechende therapeutische Ansatz gezielt wissenschaftlich erforscht wird. Umso mehr, wenn es kein wirtschaftliches Interesse von Unternehmen gibt, in die Forschung von Methadon zu investieren”, so Dr. Irmey.

 

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Presseinformation (PDF zum Download) | Bundestag: Petitionsausschuss unterstützt Forderungen nach Forschung bei Methadon in der Krebstherapie

 

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