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Hier finden Sie die GfBK-Presseinformationen aus dem Jahr 2020 bis zurück ins Jahr 2006.

Expert*innenrunde der Gesellschaft für Biologischen Krebsabwehr zur naturheilkundlichen Krebstherapie – 2022 feiert die Gesellschaft ihr 40-jähriges Jubiläum

Was kann ich tun, um Rezidiven vorzubeugen? Wie finde ich die richtige Therapie für mich? Wie ernähre ich mich am besten? Auf großes Interesse stieß die Expert*innenrunde zur naturheilkundlichen Krebstherapie mit beratenden Ärztinnen und Ärzte der Gesellschaft für Biologischen Krebsabwehr (GfBK). „Wir möchten Patientinnen und Patienten Zeit in den Mittelpunkt stellen und Ihnen Zeit für ihre Fragen geben“, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. (GfBK). Dies nutzten die 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alten Hallenband in Heidelberg reichlich. Von Hyperthermie, also der gezielten Überwärmung der Tumorzellen, der Dosierung von Curcumin, Vitamin D und Selen bis hin zur Misteltherapie reichten die Fragen: Wie lange wird Misteltherapie empfohlen, in welchen Intervallen?

Gleich sieben der beratenden Ärztinnen und Ärzte der GfBK beantworteten fachkundig die Fragen aus dem Publikum. Eine stabile Psyche, der Lebensstil, eine gesunde, obst- und gemüsehaltige Ernährung sowie Bewegung seien wichtige Wirkfaktoren auf dem Weg zur Gesundheit oder als Vorbeugung vor Krebserkrankungen, so die Ärztin und GfBK Vorständin Dr. med. Nicole Weis. Außerdem sei wichtig, den Fokus zu verändern: „Richten Sie den Blick auf die Gesundheit und was Ihnen guttut.“

Weiterlesen: Ganzheitliche Krebstherapie: Zeit zum Fragen

Die Diagnose Krebs ist ein Schockerlebnis: Unvermittelt sind Menschen mit den eigenen Ängsten, mit Hilflosigkeit, Schmerz sowie der eigenen Sterblichkeit konfrontiert. Auch wenn die Diagnose aufs Äußerste fordert: Bewährte Schritte helfen, den unbekannten Weg besonnen und selbstbestimmt weiterzugehen.

Durch Corona ist die Krankheit Krebs stark in den Hintergrund gerückt, obwohl jährlich etwa 230.000 Menschen daran sterben. Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) hat Sorge, dass den vitalen Interessen von Krebspatient*innen kaum mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Doch gerade in der Zeit nach der Diagnose brauchen Menschen besondere Unterstützung.

Wieso gerade ich? Wie soll ich mein Leben weiterführen? Welche Therapien muss ich über mich ergehen lassen? Menschen sind nach der Diagnose Krebs ängstlich und verunsichert. Sie haben viele Fragen und anfangs wenig Antworten darauf. „Leicht können Menschen in der Krise den Boden unter den Füßen verlieren“, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK). Mit einer Zehn-Schritte-Liste bietet die GfBK Patient*innen Unterstützung für die schwierige erste Zeit nach der Diagnose.

Weiterlesen: Diagnose Krebs - was nun?

Vitamin D wirkt antientzündlich und immunstabilisierend. Nach aktuellen Studien kann Vitamin D den Verlauf und den Schweregrad von COVID-19-Erkrankungen beeinflussen.

Bei einem Vitamin D-Mangel sind Menschen anfälliger für Infektionen der oberen Atemwege. Das ist aus Studien bekannt. Doch hat Vitamin D auch einen Effekt bei COVID-19-Erkrankungen? „Es gibt mittlerweile zahlreiche wissenschaftliche Hinweise für den Nutzen von Vitamin D bei COVID-19“, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK).

So untersuchten Kaufman, Holick et al. mehr als 190.000 US-Amerikaner, bei denen das Corona-Test-Ergebnis und der Vitamin-D-Spiegel bekannt waren. Die Wissenschaftler fanden bei den Menschen mit niedrigen Vitamin- D-Spiegeln 12-13 Prozent positiv Getestete, bei hohen Spiegeln lediglich 6-7 Prozent.

Weiterlesen: Studien zeigen Nutzen von Vitamin D bei COVID-19

Gute körpereigene Abwehrkräfte sind ein guter Schutz vor Krankheiten aktuell auch bei COVID-19. Angst schwächt das Immunsystem. Menschen brauchen Wissen um eigene Selbstwirksamkeit.

Abstandsregeln, Mund-Nasen-Schutz, Kontaktbegrenzungen: Seit Monaten werden der Bevölkerung diese Schutzmaßnahmen vor COVID-19 eingeimpft. Wenig Aufmerksamkeit wird den körpereigenen Schutzmaßnahmen gewidmet. Denn - ob sich jemand ansteckt und wie stark die Symptome der Erkrankung sind, hat stark mit den Abwehrkräften jedes Einzelnen zu tun. In der komplementären Krebstherapie gibt es langjährige Erfahrungen mit wirksamen immunstärkenden Maßnahmen. Mittlerweile geben erste Studien Hinweise auf eine Wirksamkeit bei COVID-19.

So sind Mikronährstoffe wie die Vitamine C und D, Mineralstoffe wie Zink, Eisen und Selen sowie Omega-Fettsäuren sind essentiell für das Abwehrsystem. Das ist das Fazit des Biochemikers Adrian F. Gombart von der Oregon State University, der Studien zum Einfluss von auf das menschliche Immunsystem ausgewertet hat.

Weiterlesen: Die Immunkräfte stärken

Professorin Ingrid Herr referiert am 25. November 2020 über bioaktive Substanzen, die das Immunsystem stärken - Veranstaltungsreihe der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. und der vhs Heidelberg

Eine gesunde Ernährung stärkt das Immunsystem, hemmt Entzündungsprozesse, senkt das Krebsrisiko und unterstützt eine Krebstherapie. Nach aktuellem Wissensstand könnte ein starkes Immunsystem der beste Schutz vor einer schwer verlaufenden Coronavirus-Infektion sein. In Ihrem Vortrag erläutert Professorin Dr. rer. nat. Ingrid Herr anhand aktueller Forschungsdaten, wie sich bioaktive Substanzen aus Obst- und Gemüsesorten sowie aus Kräutern und Gewürzen in der täglichen Ernährung nutzen lassen.

Professorin Dr. rer. nat. Ingrid Herr hat an der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg u. a. die Wirkung von sekundären Pflanzenstoffen aus Kreuzblütlerpflanzen wie Brokkoli, Kohlsorten, Rucola, Senf, Raps (-öl) & Co erforscht. Am besten untersucht ist Sulforaphan, das in hoher Konzen-tration in Brokkoli und seinen Sprossen steckt. Es wirkt entzündungshemmend, krebshemmend, unterstützt bei Chemotherapien und beeinflusst das Immunsystem positiv.

Weiterlesen: Entzündungshemmende Ernährung stärkt das Immunsystem

Vortragsveranstaltung der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. am 14. Oktober 2020 in Heidelberg – Vorträge online verfügbar

Mit Vorträgen und einer Expertenrunde bietet die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. anlässlich ihrer Jahresmitgliederversammlung am 14. Oktober 2020 in Heidelberg Krebspatient*innen und Angehörigen gesundheitsfördernde Impulse für den Umgang mit der Krankheit Krebs und einen gesunden Lebensstil.

Den Anfang macht Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK „ Für den Gesundungsprozess ist wichtig, dass Menschen Verantwortung für sich und ihre Behandlung übernehmen und gut für sich sorgen“, sagt Dr. Irmey. Was kann ich selbst für mich tun? Was stärkt mich? Was ist stimmig für mich? „Die Haltung zur Krankheit und zum Leben ist ein wichtiger Wirkfaktor“, so Dr. Irmey weiter.

Für eine neue Gesundheitskultur setzt sich Prof. Dr. med. Jörg Spitz, Präsident der GfBK ein. Menschen haben ihre natürliche Umwelt mit Schadstoffen verschmutzt. Die veränderte Lebensumwelt und ein drastisch veränderter Lebensstil fördern Zivilisationskrankheiten wie Krebs. Eine neue Gesundheitskultur biete die Chance, den „Natur-Defizit-Effekt“ auszugleichen. Dazu brauche es eine gezielte, gesamtgesellschaftliche Prävention mit den vier Säulen „gesunde Ernährung, Be-wegung, Sonnenlicht und guter mentaler Verfassung“, so Professor Spitz.

Weiterlesen: Veranstaltung - Krebs ganzheitlich begegnen

Virtuelle Weltpremiere des Dokumentarfilms THE FOOD CURE; Online Podiumsdiskussion mit Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e. V.

Sechs Krebspatienten, zum Teil in fortgeschrittenen Stadien der Krankheit, stellen ihren Lebensstil konsequent auf eine biologische, gemüsereiche Ernährung um. Fünf von ihnen entscheiden sich für eine radikale Ernährungstherapie. Die Filmemacherin Sarah Mabrouk begleitet die Patienten über den langen Zeitraum von sieben Jahren. Alle Patienten hatten sich bereit erklärt, ihre Erfahrungen ungeachtet des Ausgangs dokumentieren zu lassen.

Der bewegende Dokumentarfilm THE FOOD CURE feiert nun seine virtuelle Weltpremiere. Vom Freitag, 18. September 2020, 19:00 Uhr bis Montag 21. September 2020, 19:00 Uhr können sich Interessierte den Film für lediglich zwei Euro anschauen.
Der Link zum Film: https://www.thefoodcurefilm.com/weltpremiere.
In einem Live-Stream am 21. September 2020 um 19:00 Uhr werden die Regisseurin Sarah Ma-brouk, Verena Müller-Bernet - Protagonistin des Films und ehemalige Brustkrebspatientin, die ehemalige Krebspatientin und Ernährungsberaterin Merle Zirk sowie ausgewählte Experten sowie Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e. V., über den Film diskutieren.
„Wie wichtig Ernährung und Lebensstil bei chronischen Erkrankungen wie Krebs sind, ist längst empirisch belegt. Trotzdem werden die Möglichkeiten gesunder Ernährung in der Krebstherapie nicht ausreichend genutzt und erforscht, manchmal sogar immer noch verneint“, sagt Dr. Irmey.

Weiterlesen: Film THE FOOD CURE: Ernährung als Krebsmedizin

Alles fixiert sich auf den Virus. Das fördert Angst und dauernde Angst schwächt das Immunsystem. Dabei ist eine gute Immunkraft ein wirksamer Schutz.

Fast täglich Sondersendungen, Zeitungen kennen fast nur ein Thema: Wir alle werden seit Wochen überflutet mit Meldungen über die Ausbreitung des Virus und erleben einschneidende Maßnahmen in unserem Alltag. „Alles fixiert sich auf den Virus – und er bekommt ein riesiges Gewicht. Das erzeugt große Ängste, bei manchen Menschen auch Panik. Wir brauchen mehr angstmindernde Kommunikation“ sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V.

Es ist sehr verständlich, dass Menschen sich Sorgen machen wegen der Ausbreitung des Virus, Angst um ihre Gesundheit und die von nahestehenden Menschen haben, Angst, weil ihnen Einkünfte wegfallen usw. „Gefährlich wird Angst dann, wenn sie länger andauert und zur chronischen Belastung wird. Dann beginnt genau der Teil des Immunsystems seine Aktivität herunterzufahren, der uns vor einer Ansteckung schützt. Die Psychoneuroimmunologie hat dies in unzähligen Studien zeigen können“, so Univ.-Prof. Christian Schubert von der Universitätsklinik für Medizinische Psychologie in Innsbruck in einem Interview mit der Tiroler Tageszeitung.

Weiterlesen: Angst mindern, Immunkräfte stärken