Pressearchiv

Hier finden Sie die GfBK-Presseinformationen aus dem Jahr 2020 bis zurück ins Jahr 2006.

Gute körpereigene Abwehrkräfte sind ein guter Schutz vor Krankheiten aktuell auch bei COVID-19. Angst schwächt das Immunsystem. Menschen brauchen Wissen um eigene Selbstwirksamkeit.

Abstandsregeln, Mund-Nasen-Schutz, Kontaktbegrenzungen: Seit Monaten werden der Bevölkerung diese Schutzmaßnahmen vor COVID-19 eingeimpft. Wenig Aufmerksamkeit wird den körpereigenen Schutzmaßnahmen gewidmet. Denn - ob sich jemand ansteckt und wie stark die Symptome der Erkrankung sind, hat stark mit den Abwehrkräften jedes Einzelnen zu tun. In der komplementären Krebstherapie gibt es langjährige Erfahrungen mit wirksamen immunstärkenden Maßnahmen. Mittlerweile geben erste Studien Hinweise auf eine Wirksamkeit bei COVID-19.

So sind Mikronährstoffe wie die Vitamine C und D, Mineralstoffe wie Zink, Eisen und Selen sowie Omega-Fettsäuren sind essentiell für das Abwehrsystem. Das ist das Fazit des Biochemikers Adrian F. Gombart von der Oregon State University, der Studien zum Einfluss von auf das menschliche Immunsystem ausgewertet hat.

Professorin Ingrid Herr referiert am 25. November 2020 über bioaktive Substanzen, die das Immunsystem stärken - Veranstaltungsreihe der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. und der vhs Heidelberg

Eine gesunde Ernährung stärkt das Immunsystem, hemmt Entzündungsprozesse, senkt das Krebsrisiko und unterstützt eine Krebstherapie. Nach aktuellem Wissensstand könnte ein starkes Immunsystem der beste Schutz vor einer schwer verlaufenden Coronavirus-Infektion sein. In Ihrem Vortrag erläutert Professorin Dr. rer. nat. Ingrid Herr anhand aktueller Forschungsdaten, wie sich bioaktive Substanzen aus Obst- und Gemüsesorten sowie aus Kräutern und Gewürzen in der täglichen Ernährung nutzen lassen.

Professorin Dr. rer. nat. Ingrid Herr hat an der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg u. a. die Wirkung von sekundären Pflanzenstoffen aus Kreuzblütlerpflanzen wie Brokkoli, Kohlsorten, Rucola, Senf, Raps (-öl) & Co erforscht. Am besten untersucht ist Sulforaphan, das in hoher Konzen-tration in Brokkoli und seinen Sprossen steckt. Es wirkt entzündungshemmend, krebshemmend, unterstützt bei Chemotherapien und beeinflusst das Immunsystem positiv.

Vortragsveranstaltung der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. am 14. Oktober 2020 in Heidelberg – Vorträge online verfügbar

Mit Vorträgen und einer Expertenrunde bietet die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. anlässlich ihrer Jahresmitgliederversammlung am 14. Oktober 2020 in Heidelberg Krebspatient*innen und Angehörigen gesundheitsfördernde Impulse für den Umgang mit der Krankheit Krebs und einen gesunden Lebensstil.

Den Anfang macht Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK „ Für den Gesundungsprozess ist wichtig, dass Menschen Verantwortung für sich und ihre Behandlung übernehmen und gut für sich sorgen“, sagt Dr. Irmey. Was kann ich selbst für mich tun? Was stärkt mich? Was ist stimmig für mich? „Die Haltung zur Krankheit und zum Leben ist ein wichtiger Wirkfaktor“, so Dr. Irmey weiter.

Für eine neue Gesundheitskultur setzt sich Prof. Dr. med. Jörg Spitz, Präsident der GfBK ein. Menschen haben ihre natürliche Umwelt mit Schadstoffen verschmutzt. Die veränderte Lebensumwelt und ein drastisch veränderter Lebensstil fördern Zivilisationskrankheiten wie Krebs. Eine neue Gesundheitskultur biete die Chance, den „Natur-Defizit-Effekt“ auszugleichen. Dazu brauche es eine gezielte, gesamtgesellschaftliche Prävention mit den vier Säulen „gesunde Ernährung, Be-wegung, Sonnenlicht und guter mentaler Verfassung“, so Professor Spitz.

Virtuelle Weltpremiere des Dokumentarfilms THE FOOD CURE; Online Podiumsdiskussion mit Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e. V.

Sechs Krebspatienten, zum Teil in fortgeschrittenen Stadien der Krankheit, stellen ihren Lebensstil konsequent auf eine biologische, gemüsereiche Ernährung um. Fünf von ihnen entscheiden sich für eine radikale Ernährungstherapie. Die Filmemacherin Sarah Mabrouk begleitet die Patienten über den langen Zeitraum von sieben Jahren. Alle Patienten hatten sich bereit erklärt, ihre Erfahrungen ungeachtet des Ausgangs dokumentieren zu lassen.

Der bewegende Dokumentarfilm THE FOOD CURE feiert nun seine virtuelle Weltpremiere. Vom Freitag, 18. September 2020, 19:00 Uhr bis Montag 21. September 2020, 19:00 Uhr können sich Interessierte den Film für lediglich zwei Euro anschauen.
Der Link zum Film: https://www.thefoodcurefilm.com/weltpremiere.
In einem Live-Stream am 21. September 2020 um 19:00 Uhr werden die Regisseurin Sarah Ma-brouk, Verena Müller-Bernet - Protagonistin des Films und ehemalige Brustkrebspatientin, die ehemalige Krebspatientin und Ernährungsberaterin Merle Zirk sowie ausgewählte Experten sowie Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e. V., über den Film diskutieren.
„Wie wichtig Ernährung und Lebensstil bei chronischen Erkrankungen wie Krebs sind, ist längst empirisch belegt. Trotzdem werden die Möglichkeiten gesunder Ernährung in der Krebstherapie nicht ausreichend genutzt und erforscht, manchmal sogar immer noch verneint“, sagt Dr. Irmey.

Alles fixiert sich auf den Virus. Das fördert Angst und dauernde Angst schwächt das Immunsystem. Dabei ist eine gute Immunkraft ein wirksamer Schutz.

Fast täglich Sondersendungen, Zeitungen kennen fast nur ein Thema: Wir alle werden seit Wochen überflutet mit Meldungen über die Ausbreitung des Virus und erleben einschneidende Maßnahmen in unserem Alltag. „Alles fixiert sich auf den Virus – und er bekommt ein riesiges Gewicht. Das erzeugt große Ängste, bei manchen Menschen auch Panik. Wir brauchen mehr angstmindernde Kommunikation“ sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V.

Es ist sehr verständlich, dass Menschen sich Sorgen machen wegen der Ausbreitung des Virus, Angst um ihre Gesundheit und die von nahestehenden Menschen haben, Angst, weil ihnen Einkünfte wegfallen usw. „Gefährlich wird Angst dann, wenn sie länger andauert und zur chronischen Belastung wird. Dann beginnt genau der Teil des Immunsystems seine Aktivität herunterzufahren, der uns vor einer Ansteckung schützt. Die Psychoneuroimmunologie hat dies in unzähligen Studien zeigen können“, so Univ.-Prof. Christian Schubert von der Universitätsklinik für Medizinische Psychologie in Innsbruck in einem Interview mit der Tiroler Tageszeitung.

Eine Kombination von konventionellen Therapien und ganzheitlicher Behandlung ist die beste Wahl bei Darmkrebs. Misteltherapie, vollwertige Ernährung, Darmsanierung, Yoga u. a. unterstützen den Heilungsprozess.

Die US-Amerikanerin Ivelisse Page ist eine Überlebende. Im Alter von 37 Jahren bekam die junge Mutter von vier Kindern die Diagnose Darmkrebs im fortgeschrittenen Stadium IV mit Metastasen in der Leber. Das war 2008. „Ich war völlig schockiert. Ich hatte immer auf den Rat meiner Ärzte gehört und alle fünf Jahre eine Darmspiegelung durchführen lassen. Ich kannte die Symptome, auf die ich achten musste, und hatte keines davon.“ Ivelisse Page gehörte zu den drei Prozent Patienten mit dem sogenannten Lynch-Syndrom, bei dem der Krebs in kurzer Zeit wachsen und streuen kann. „Ich musste eine Wahl treffen. Würde ich der Angst nachgeben oder auf Gott vertrauen und kämpfen. Ich entschied mich, zu glauben und zu kämpfen“, sagt sie im Interview in der Zeitschrift momentum der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK). Heute ist Ivelisse Page seit über zehn krebsfrei.

Operationen und komplementäre Therapien
Weil es die Überlebenschancen von weniger als 8 Prozent nicht verbessert hätte, entschied sich Ivelisse Page gegen Chemotherapie und Bestrahlung. Sie fand „auf der schulmedizinischen Seite wunderbare Chirurgen“, die die vorhandenen Tumore aus Darm und Leber vollständig entfernen konnten. „Auf der komplementären Seite empfahl mein Arzt für Naturheilverfahren mir eine pflanzenbasierte Ernährung und begleitete mich mit Homöopathie, Nahrungsergänzungsmitteln und Mistelinjektionen.“

„Die sogenannten Mistellektine haben zellzerstörende Eigenschaften. Viscotoxine, die in jungen Blättern und Trieben die höchste Konzentration haben, stimulieren das Immunsystem“, erläutert Dr.med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V., die Wirkkraft der in vielen Studien untersuchten Pflanze.
Eine Kombination von konventionellen Therapien wie Operationen und ganzheitlicher Behandlung ist die beste Wahl bei Darmkrebs“, so Dr.med. György Irmey weiter.

Impulse, die zusammenwirken - Patienteninformationstag der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. am 7. März 2020 in München

Krebs kennt viele Ursachen. Deshalb reicht eine auf den Tumor begrenzte Therapie nicht aus. Eine ganzheitliche Behandlung versteht den Menschen als körperliche, seelische und geistige Einheit und unterstützt alle diese Bereiche.

Impulse, die zusammenwirken ist deshalb das Motto des Patienteninformationstages am 7. März 2020, den die Beratungsstelle München der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) in Kooperation mit dem Krankenhaus für Naturheilweisen veranstaltet. Vier Referent*innen berichten über unterschiedliche Aspekte ganzheitlicher Krebsbehandlung.

Die Bergsportlerin und Journalistin Petra Thaller bekam im Januar 2015 die Diagnose Brustkrebs. Dank ihrer positiven Erfahrungen im Sport gelang es der Münchnerin, aus dieser Krise gestärkt hervorzugehen. Sport sei bei Krebserkrankungen so wichtig wie Medikamente, meint die Gründerin von Outdoor against Cancer (OaC). Besonders Bewegung im Freien aktiviert das Immunsystem, reguliert den Stoffwechsel und sorgt für gute Laune und ein besseres Körperbewusstsein.

Dr. med. Annette Jänsch hat an der Charité in Berlin zum Thema Fasten bei Krebs geforscht. Kurzzeitfasten die Lebensqualität von Frauen mit der Diagnose Brust- und Eierstockkrebs kann die Lebensqualität von Frauen während belastender Therapien verbessern und lässt sie die Therapie besser vertragen. Sie erläutert Formen des Fastens wie das Intervallfasten und neue Ernährungsstrategien während der Chemotherapie.
Dr. med. Artur Wölfel, Chefarzt des Krankenhauses für Naturheilweisen München-Harlaching erläutert die Möglichkeiten der Phytotherapie, um die Gesundung von Krebspatienten zu fördern und Therapiefolgen zu lindern.

Zum Motto des Weltkrebstages Ich bin und ich werde am 4. Februar 2020 berichten Patient*innen auf www.biokrebs.de über ihre persönlichen Erfahrungen im Umgang mit Krebs: „Such Dir Deinen Weg.

„Das schaffe ich nicht, so viel Kraft habe ich nicht“, denkt Silke Kugler, als sie mit 35 Jahren die Diagnose Brustkrebs erhält. Sie ist gerade schwanger. Zwei Monate zuvor ist ihre Schwester an Krebs gestorben. Die Ärzte empfehlen ihr vier Zyklen Chemotherapie, einen Kaiserschnitt und dann wieder Chemotherapie. Doch Silke Kugler will ihr Kind auf normalem Weg auf die Welt bringen und schafft es: „Da bin ich das erste Mal an meine ureigene Kraft gekommen und von da an ging es aufwärts“, erzählt sie.

Patient*innen unterstützen Patient*innen
Auf dem Internetportal www.biokrebs.de der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) teilen Patient*innen wie Silke Kugler und Sandra Dekorsy ihre persönlichen Erfahrungen im Umgang mit der Krankheit Krebs. „Betroffene können anderen Erkrankten Mut machen”, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK, der größten Beratungsorganisation für ganzheitliche Medizin gegen Krebs im deutschsprachigen Raum. Allen individuellen Erfahrungen gemeinsam sind die Themen Selbstwirksamkeit und Verantwortung: „Verantwortung für den Umgang mit der Erkrankung und für den Umgang mit sich selbst“, so Dr. Irmey weiter.

Die Krankheit Krebs ist mit Ängsten, Zweifeln und Fragen verbunden. Was ist die richtige Therapie? Schulmedizin oder naturheilkundliche Verfahren? Wie sieht ein sinnvolles sowohl als auch aus? Was kann ich selbst tun? Was unterstützt mich?