Pressearchiv

Hier finden Sie die GfBK-Presseinformationen aus dem Jahr 2017 bis zurück ins Jahr 2006.

Bei lokal begrenztem Prostatakarzinom ist die Entscheidung nicht einfach: Schnell operieren oder aktiv überwachen? Sinnvolle Ernährung und ein gesunder Lebensstil können das Fortschreiten der Erkrankung verzögern.

Männer, die an Prostatakrebs erkrankt sind, stehen meist vor der schwierigen Entscheidung, welche Therapie sie wählen. Wird das Karzinom früh erkannt, gelten die Heilungschancen als gut. Bei einer Operation befürchten Betroffene, impotent oder inkontinent zu werden. „Es ist für Pat-ienten und Therapeuten nicht leicht, den schmalen Weg zwischen radikaler oder abwartender Behandlung und der Erhaltung einer guten Lebensqualität zu finden“, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. Gerade bei älteren Männern seien die aktive Überwachung und die langfristige Beobachtung - das Watchful Waiting - Alter-nativen zu invasiven Maßnahmen wie der Operation, da die Tumore in der Regel nur langsam wachsen.

Wörter erzeugen Wirklichkeit. Mit ihren Worten können Ärzte die Gesundheit fördern oder negativ beeinflussen. Sprache kann zum Therapeutikum werden.

„Sie sind austherapiert.“ - „Vor zehn Jahren wären Sie ein hoffnungsloser Fall gewesen.“ – „Für Sie können wir nichts mehr tun.“ Schlechte Nachrichten rufen körperliche Reaktionen hervor, können den Gesundheitszustand verschlechtern und zur sich selbsterfüllenden Prognose werden. Das hat die Nocebo-Forschung herausgefunden, die die Wirkung negativer Sätze, Gefühle und Vor-stellungen auf Erkrankungen untersucht.

Umgekehrt kann gelungene „Kommunikation zu einem komplementären Wirkmittel für die Behandlung werden“, sagt Prof. Dr. Hartmut Schröder, der an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) einen Lehrstuhl zu Sprachgebrauch und therapeutische Kommunikation innehat. Er beruft sich auf Erkenntnisse der Psychoneuroimmunologie. Traut der Arzt oder Heilpraktiker dem Patienten die Gesundung und Heilung zu, vermittelt er Zuversicht und Vertrauen in dessen Selbstwirksamkeit. Dabei ist wichtig, dass der Inhalt des Gesprochenen zur nonverbalen Kommunikation passt.

Gemeinsame Veranstaltungsreihe Gesundheitsfördernde Ernährung bei Krebs der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. und der vhs Heidelberg im Herbst

Wie ernähren wir uns „richtig“ bei Krebs? Krebspatienten und ihre Angehörige sind häufig unsicher, was sie essen können. Mit der Veranstaltungsreihe Gesundheitsfördernde Ernährung bei Krebs wollen die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) und die vhs Heidelberg mit Vorträgen und praxisnahen Kochkursen Impulse für die alltägliche Ernährung geben.

„Gesunde Ernährung liefert wichtige Schutzstoffe, die den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen und die körpereigenen Abwehrkräfte stärken. Sie vermindert das persönliche Krebsrisiko“, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK in Heidelberg. So stellten Wissenschaftler fest, dass Brustkrebspatientinnen eine bessere Prognose haben, wenn sie weniger Fett zu sich nehmen und sich qualitativ hochwertig und gesund ernähren, mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und zum Beispiel Fisch.

„Eine gesunde, vielfältige Ernährung lässt sich leicht umsetzen. Gerade das gemeinsame Kochen unter Anleitung ausgebildeter Fachkräfte macht Spaß und motiviert, die Rezepte zu Hause nach zu kochen“, sagt Renate Geisler, Abteilungsleiterin Gesundheit der Volkshochschule.

Mehr Lebensqualität, Linderung der Nebenwirkung aggressiver Therapien: Was Misteltherapie bewirkt, ist gut belegt. Eine aktuelle Studie gibt Hinweise auf eine verlängerte Lebenszeit bei fortgeschrittenem Lungenkrebs.

Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom leben länger, wenn sie ergänzend zur konventionellen Therapie eine Misteltherapie bekommen haben. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Beobachtungsstudie. Von einem bemerkenswerten Ergebnis spricht Dr. med. Friede-mann Schad, Erstautor der Studie und Leiter des Onkologischen Zentrums am anthroposophischen Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe, auch angesichts der schlechten Prognose für ein fortge-schrittenes Bronchialkarzinom. Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom, das rund 85 Prozent der Lungenkrebsfälle ausmacht, gilt als besonders aggressiv.

Für die Studie waren die Daten von 158 Patienten im Stadium IV (mit Metastasen) ausgewertet worden. 108 Betroffene bekamen ausschließlich eine konventionelle Therapie (Chemotherapie, gegebenenfalls zusätzlich Bestrahlung), 50 Patienten wurden zusätzlich mit der weißbeerigen Mistel (Viscum album L.) behandelt. Das durchschnittliche Überleben in der kombinierten Be-handlungsgruppe betrug 17 Monate, in der Vergleichsgruppe ohne Mistel lediglich acht Monate. Die Drei-Jahres-Überlebensrate lag bei den mit Mistel behandelten Patienten bei 25,7 Prozent gegenüber 14,2 Prozent in der Kontrollgruppe. Die Forscher weisen einschränkend darauf hin, dass die Studie lediglich eine Korrelation zeige, sehen aber ein positives Signal für weitere Forschung.

Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr: Wichtiger Schritt hin zu wissenschaftlicher Studie.
Im Interesse der Krebspatienten ist jeder erfolgsversprechende therapeutische Ansatz wissenschaftlich zu erforschen.

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 4. Juli 2019 den parteiübergreifenden einstimmigen Beschluss gefasst, die Petition zur klinischen Erforschung des Einsatzes von D,L-Methadon in der Krebstherapie zu unterstützen. Dies hat der SPD-Bundestagsabgeordnete Timon Gremmels in einer Presseinformation mitgeteilt. „Mit der Überweisung als Material an das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) muss dieses dem Petitionsausschuss spätestens nach einem Jahr darlegen, was es in der Sache konkret vorgenommen hat“, so Timon Gremmels, Mitglied des Ausschusses.

„Das ist ein wichtiger Teilerfolg auf dem Weg zu ernsthaften klinischen Studien, die nicht einseitig interessengeleitet sind“, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) in Heidelberg. Die GfBK unterstützt die Arbeit der renommierten Forscherin Dr. rer. nat. Claudia Friesen am Institut für Rechtsmedizin der Universität Ulm. Dr. Friesen hat erforscht, dass Methadon in der Kombination mit Chemotherapeutika das Wachstum von Krebszellen hemmt. Die Wissenschaftlerin stellt auf Kongressen und Veranstal-tungen individuelle Behandlungserfolge mit Methadon bei verschiedenen Krebsarten vor. Ihre langjährige Grundlagenforschung wird von Medizinern in Frage gestellt bis hin zu persönlichen Angriffen auf Dr. Friesen.

Vielfältige Verfahren einer integrativen Krebstherapie auf dem 19. Patienten-Arzt-Kongress der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. in Heidelberg – Medizinethiker Professor Dr. Maio kritisiert „betriebliche Logik“ moderner Medizin

Ein großes Buffet versprach Kongressleiter Dr. med. György Irmey, der Ärztliche Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) bei der Eröffnung des Kongresses. Etwa 800 Patienten, Mediziner und Therapeuten haben sich zwei Tage in Vorträgen, Seminaren und Kursen zu biologischer, ganzheitlicher Krebstherapie informiert und ausgetauscht.

Selbstbestimmt entscheiden
Mit dem Motto „Selbstbestimmt entscheiden“ stellte die GfBK Patienten und ihre Selbst-verantwortung in den Mittelpunkt. „Übernehmen Sie die Verantwortung für sich und ihre Behandlung. Sie selbst tragen die Folgen und Konsequenzen“, appellierte die ehemalige Krebs-patientin Käthe Golücke. „Selbstbestimmt zu entscheiden ist nicht einfach angesichts einer schwerwiegenden Erkrankung“, sagt Dr. med. György Irmey. Jede Person sollte den für sie passenden persönlichen Weg zur Gesundung finden können. Einen Weg, der alle Ebene des Wesens anspricht: Körper, Geist und Seele. „Dazu gehört ein passendes Maß an konventionellen, naturheilkundlichen und persönlichkeitsentwickelnden Maßnahmen“, so Dr. med. Irmey weiter. Die Idee eines standardisierten Heilungsweges werde den Menschen nicht gerecht.

19. Kongress für Biologische Krebsabwehr am 18.-19. Mai 2019 in Heidelberg

Vielfältige Vorträge, Seminare und Kurse zu bewährten und innovativen Therapien einer integrativen biologischen Krebsmedizin

„Selbstbestimmt entscheiden“ ist das Leitthema des 19. Patienten-Arzt-Kongresses der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e.V. am 18. und 19. Mai 2019 in Heidelberg. Der Kongress zählt zu den größten Veranstaltungen der ganzheitlichen Krebstherapie im deutschsprachigen Raum. „Selbstbestimmt handeln heißt, die Verantwortung für die eigenen Entscheidungen, den Umgang mit der Erkrankung und für den Umgang mit sich selbst zu übernehmen“, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK. Diese Verantwortung ist angesichts einer schweren Erkrankung mit hoher Unsicherheit nicht leicht. „Deshalb möchten wir den Teilnehmern des Kongresses Impulse geben, wie sie den Krebs selbst meistern.“

Patienten unterstützen Patienten
Bei dem Kongress stehen Patientinnen und Patienten selbst im Mittelpunkt. Ein Höhepunkt ist der Vortrag der US-Amerikanerin Ivelisse Page. Bei ihr wurde 2008 eine Darmkrebserkrankung im Stadium IV mit Metastasen in der Leber diagnostiziert, mit geringer Überlebenswahrscheinlichkeit. Ivelisse Page begegnete der Krankheit mit einer Kombination von Operationen und Misteltherapie und ist bis heute krebsfrei. Gemeinsam mit ihrem Mann Jimmy gründete sie 2011 die Nonprofit-Organisation Believe Big (www.believebig.org), um eine Brücke zwischen konventioneller und komplementärer Medizin zu bauen. Sie sammelte Spenden für die erste klinische Studie in den USA zur Wirkung der intravenösen Misteltherapie.

Schwerpunkt „Selbstbestimmt entscheiden“ beim 19. Patienten-Arzt-Kongress der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. | Vielfältiges Programm zur integrativen Krebstherapie mit biologisch-naturheilkundlichen Methoden

„Selbstbestimmt entscheiden“ lautet das Motto des 19. Patienten-Arzt-Kongresses der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) am 18. und 19. Mai 2019 in Heidelberg. Der Kongress zählt zu den größten Veranstaltungen der ganzheitlichen Krebstherapie im deutschsprachigen Raum, dort begegnen sich Patienten, Ärzte, Heilpraktiker und Psychologen auf Augenhöhe.

„Selbstbestimmt handeln heißt, die Verantwortung für die eigenen Entscheidungen, den Umgang mit der Erkrankung und für den Umgang mit sich selbst zu übernehmen“, erläutert Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK, das Leitthema. Dies wollten viele Patienten und setzen sich eigene Therapieziele. Sie beschaffen sich eigenständig Informationen, bewerten Therapien und suchen nach Alternativen. „An Krebs Erkrankte sollen ein für sie passendes Maß an konventionellen, naturheilkundlichen und persönlichkeitsentwickelnden Therapien wählen können“, so Dr. Irmey weiter. Das Recht auf Selbstbestimmung sei verfassungsrechtlich garantiert. Patienten haben die Wahl, von welchem Arzt und mit welchen Therapien sie sich behandeln lassen.