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Hier finden Sie die GfBK-Presseinformationen aus dem Jahr 2017 bis zurück ins Jahr 2006.

Viele Krebspatienten erleben nach einer Operation, Chemotherapie oder Bestrahlung belastende Nebenwirkungen. Naturheilkundliche Verfahren könne diese lindern oder vermeiden.

Haarausfall, Übelkeit, Durchfälle, Entzündungen der Schleimhäute, geschwächte Abwehrkräfte, Müdigkeit, Erschöpfung und anderes mehr. Klassische Chemo- und Strahlentherapien rufen zahlreiche, auch schwere Nebenwirkungen hervor. Viele Krebspatienten greifen deshalb zu Verfahren der komplementären und alternativen Medizin (Complementary and Alternative Medicine, CAM). Je nach Definition von CAM nutzen zwischen 30 und über 70 Prozent der Patienten ergänzende Therapien. In einer Patientenbefragung an der Universitätsklinik Regensburg von 2017 nannte ein Viertel der Befragten als Ziel, die Chemotherapie besser zu vertragen (Pfirstinger HM et al. / Oncology 2017).

„Unterstützende Therapien mit naturheilkundlichen Methoden sind wirksam, das ist durch Studien gut belegt”, sagt Dr. med. Nicole Weis von der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK). „Wichtig ist, dass die ergänzende Behandlung sich an den individuellen Beschwerden orientiert.” Selbst bei gleicher Chemotherapie können die Reaktionen darauf individuell sehr verschieden sein.

Laut Patientenbefragung in Regensburg informieren viele Patienten ihre Onkologen nicht über ihre ergänzenden Therapien. Das ist auch die Erfahrung der GfBK. „Patienten berichten uns häufig von Onkologen, die naturheilkundlichen Verfahren skeptisch oder ablehnend gegenüberstehen”, sagt Nicole Weis. Argumente seien fehlende Wirksamkeitsnachweise oder eine mögliche Unver-einbarkeit. Die GfBK sieht einen anderen Grund. „Wir erleben immer wieder, dass Onkologen das Wissen über naturheilkundliche Verfahren fehlt und sie keine oder wenig Erfahrungen mit der Anwendung haben”, sagt Dr. med. Weis.

Die GfBK empfiehlt Patientinnen und Patienten, ihre Chemo- oder Strahlenärzte zu informieren, bevor sie naturheilkundliche Verfahren anwenden und zusätzliche Präparate einnehmen. Falls diese ablehnend reagieren, „sollen sie am Ball bleiben und nicht die Nebenwirkungen einfach hinnehmen. Jede Patientin, jeder Patient hat selbst die Verantwortung für sich und ihren Weg”, meint Nicole Weis.

Cannabinoide, die Wirkstoffe der Hanfpflanze, können Schmerzen und Nebenwirkungen von Krebstherapien wie Übelkeit und Appetitlosigkeit lindern. Doch nur ein Teil der Patienten spricht auf die Medikation an.

Hierzulande ist Cannabis den meisten Menschen nur als Rauschgift bekannt, dabei hat die Hanfpflanze eine jahrtausendealte Tradition als Heilpflanze. Sie enthält mit Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) zwei Wirkstoffe, die Krebspatienten helfen können. Kein anderer Stoff habe „ein derart breites therapeutisches Potential wie das THC der Cannabispflanze”, so der Cannabis-Experte und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin, Dr. med Franjo Grotenhermen. THC lindert Schmerzen, regt den Appetit an, hemmt Entzündungen, löst Muskelkrämpfe und bekämpft Übelkeit. Bei Patienten mit posttraumatischen Belastungsstörungen werden Albträume reduziert.

In einer aktuellen Studie aus Israel wurde der Einsatz bei Krebspatienten im fortgeschrittenen Krankheitsstadium untersucht. Knapp 3.000 Patienten waren von 2015 bis 2017 mit medizinisch-em Cannabis behandelt worden, 1.200 beantworteten die Fragen der Forscher. Bei 96 Prozent hatte Cannabis ihren Zustand verbessert, vor allem Schlafprobleme, Schmerzen, Schwäche und Übelkeit wurden gemindert. Das Fazit der Wissenschaftler: Cannabis stellt als palliative Be-handlung von Krebspatienten eine gut verträgliche, wirksame und sichere Option dar, um Menschen zu helfen, durch bösartige Erkrankungen verursachte Symptome zu bewältigen.

Veranstaltung zum 30-jährigen Jubiläum der Beratungsstelle München der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V.

Mit inspirierenden Vorträgen, Musik und Pantomime feiert die Beratungsstelle München der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) am Samstag, den 20. Oktober 2018 im Literaturhaus ihr 30-jähriges Jubiläum.
Die GfBK setzt sich für eine individuelle, menschliche Krebstherapie ein, in der sich naturheilkundliche Methoden und schulmedizinische Behandlungswege sinnvoll ergänzen.

Mit der Jubiläumsveranstaltung will die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr Krebspatienten dabei unterstützen, die eigenen Kräfte zur Selbsthilfe und Krankheitsbewältigung zu entdecken und zu nutzen. „Eine auf den Tumor begrenzte Therapie reicht nicht aus”, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK. „Die Behandlung des ganzen Menschen als körperliche, seelische und geistige Einheit unterstützt langfristig den Genesungsprozess.”

„In jedem Menschen ist eine einzigartige Heilkraft. Heilung bedeutet, dazu wieder einen neuen Zugang zu finden”, sagt der Arzt für Innere u. Chinesische Medizin und Buchautor, Dr. med. Klaus-Dieter Platsch in seinem Vortrag. Medizinische Methoden können dabei hilfreich sein, den inneren Heilungsprozess zu unterstützen - die Heilung selbst jedoch komme aus dem Innersten des Menschen selbst.

„Waldmedizin – eine Chance für die Onkologie” lautet der Vortrag des Biologen Dipl.-Ing. Clemens Arvay. Was hierzulande exotisch klingt, ist in Japan staatlich anerkannt und wissenschaftlich erforscht. Die Krebssterblichkeit ist in bewaldeten Gebieten signifikant geringer als in unbewaldeten Gegenden. Verantwortlich dafür sind Stoffe aus der Gruppe der Terpene. „Waldluft stärkt unsere natürlichen Killerzellen und unterstützt so die körpereigenen Abwehrmechanismen”, so Clemens Arvay.

Umrahmt werden die Vorträge mit gemeinsamen Liedern, angeleitet durch Viviane Vadan Drube. Ein Auftritt von Wolfgang Fendt, dem bekannten Pantomimen „Il Mimo”, rundet die Jubiläumsveranstaltung ab.

Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr und vhs Heidelberg starten gemeinsame Veranstaltungsreihe

Krebspatienten und ihre Angehörige sind häufig unsicher, was die „richtige” Ernährung bei Krebs ist. Sie probieren verschiedene, teilweise einseitige Diäten aus. „So entstand die Idee, durch Vorträge und praxisnahe Kochkurse ganzheitliche Ernährung schmackhaft zu machen und Impulse für die alltägliche Ernährung zu Hause zu geben”, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) in Heidelberg.

Im Oktober 2018 starten die GfBK und die Volkshochschule Heidelberg nun die gemeinsame Veranstaltungsreihe „Gesundheitsfördernde Ernährung bei Krebs”. Die Vorträge und Kochkurse richten sich an Krebspatienten, deren Angehörige und an Ernährungsthemen Interessierte.

„Ziel der Kooperation ist, erkrankten wie auch gesunden Menschen in Theorie und Praxis aufzuzeigen, wie sich eine ‚Gesunde Küche’ leicht umsetzen lässt ohne vorgefertigte Convenience-Produkte. Die einfachen, leckeren Gerichte lassen sich leicht im Alltag nachkochen”, sagt Renate Geisler, Abteilungsleiterin Gesundheit der Volkshochschule.

Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr empfiehlt Krebspatienten eine vollwertige, abwechslungsreiche und fettarme Ernährung, die leicht verdaulich ist und schmeckt. Sie versorgt den Köper gut mit allen nötigen antikrebs-aktiven Nährstoffen und ausreichend Kalorien. Zudem ist die Ernährung je nach Tumorstadium individuell abzustimmen.

Den Auftakt macht am 19. Oktober der Vortrag „Gesundheitsaktiv schlemmen” von Dr. med. Susanne Bihlmaier. Die Ärztin und Autorin des Bestseller-Kochbuches Tomatenrot und Drachengrün gibt Schlemmertipps für ein starkes Immunsystem und kombiniert aktuelle Forschungsergebnisse mit Ernährungsweisheiten aus Ost und West.

Hoffnungsträger der Medizin, neue Ära der Krebstherapie: So werden die neuen Medikamente der Immunonkologie beschrieben. Doch ihre Wirksamkeit ist nicht gesichert, die Präparate sind sehr teuer und haben belastende Nebenwirkungen.

Die Immunonkologie ist heute der wichtigste Forschungsbereich der Krebsmedizin. Mit Hilfe von Immuntherapien soll das Immunsystem von Patienten Krebszellen erkennen und angreifen können. Das menschliche Immunsystem regelt durch hemmende und aktivierende Mechanismen die Immunreaktion des Körpers. Tumore bedienen sich dieser Immunkontroll-punkte oder auch Checkpoints und setzen so die Immunabwehr außer Kraft. So genannte Checkpoint-Inhibitoren sollen das Immunsystem dazu bringen, wieder aktiv zu werden und die Krebszellen zu bekämpfen. Doch leisten die neuen hochpreisigen Medikamente das, was sie versprechen?

Prof. Vinay Prasad von der Oregon Health & Sciences University publizierte im Oktober 2017 eine Studie im renommierten British Journal of Medicine. Untersucht wurden neue molekulargenetisch hergestellte Wirkstoffe, die zur Kategorie der molekularen Antikörper, Angiogenese-Hemmer oder Checkpoint-Inhibitoren zählen. Die Forscher bewerteten 48 Krebsmedikamente, die von 2010 bis 2013 für 68 Indikationen zugelassen worden sind. Lediglich bei sieben Medikamenten, also weniger als 10 Prozent der Indikationen, gab es Hinweise auf eine Verbesserung der Lebensqualität. Bei den 24 Indikationen mit Überlebens-vorteil betrug der Lebenszeitgewinn zwischen 1 und 5,8 Monaten (Medianwert: 2,7 Monate). „Den Beweis dafür, dass diese Medikamente die Überlebensrate verlängern oder die Lebensqualität der Patienten verbessern können, blieben sie schuldig“, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr in Heidelberg.

Der Bundestag soll Forschungsgelder für Studien zum Einsatz von D,L-Methadon in der Krebstherapie bereitstellen. Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr unterstützt mit Nachdruck eine Online-Petition eines Krebspatienten.

Seit mehr als einem Jahr wird öffentlich kontrovers über die Wirksamkeit von D,L-Methadon in der Krebstherapie gestritten. Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) unterstützt die Arbeit der renommierten Forscherin Dr. rer. nat. Claudia Friesen am Institut für Rechtsmedizin der Universität Ulm. Dr. Friesen hat erforscht, dass Methadon in der Kombination mit Chemotherapeutika das Wachstum von Krebszellen hemmt. Die Wissen-schaftlerin stellt auf Kongressen und Veranstaltungen individuelle Behandlungserfolge mit Methadon vor.

„Aus unserer Sicht sind endlich ernsthafte klinische Studien nötig, anstatt die langjährige Grundlagenforschung in Frage zu stellen und Dr. Friesen persönlich anzugreifen”, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK). Deshalb unterstütze die Gesellschaft die Online-Petition im Bundestag. Methadon wird seit Jahren erfolgreich zur Drogensubstitution genutzt, seine Patentrechte sind abgelaufen. Da sich der Wirkstoff nicht mehr als Neuentwicklung vermarkten lasse, ist das wirtschaftliche Interesse von Unternehmen gering, heißt es in der Petition. „Angesichts der großen Not vieler Krebspatienten in fortgeschrittenen Stadien ihrer Erkrankung halten wir es für unbedingt notwendig, dass jeder erfolgsversprechende therapeutische Ansatz gezielt wissenschaftlich erforscht wird. Umso mehr, wenn es kein wirtschaftliches Interesse von Unternehmen gibt, in die Forschung von Methadon zu investieren”, so Dr. Irmey weiter.

Selbsternannte Wunderheiler spielen mit den Ängsten und Hoffnungen von Krebskranken und machen illusorische Heilversprechen. Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. empfiehlt Patienten, Behandler kritisch zu prüfen.

Wundermittel gegen Krebs, Heilung in zehn Tagen: „Viele Erkrankte verwenden viel Zeit, Energie und Geld, um sogenannte Wundertherapien aufzuspüren und durchzuführen”, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK). Je mehr Angst und je weniger Hoffnung an Krebs Erkrankte haben, umso leichter lassen sich angebliche Wundermittel und Wunderheilungen verkaufen. Dies geschieht immer wieder innerhalb und außerhalb der Medizin. „Fixieren Sie sich nicht auf ein Wunder”, sagt Dr. Irmey. „Machen Sie sich nicht abhängig von geschäftstüchtigen Behandlern innerhalb und außerhalb der Medizin, sondern handeln sie als mündige, selbstverantwortliche Patienten.”

Die GfBK gibt im Informationsblatt „Hinweise zu einem guten Arzt-Patienten-Verhältnis” Patienten Kriterien an die Hand, um Therapeuten kritisch zu prüfen: Gibt er vor, er habe schon Viele geheilt. Nur er könne helfen, besser als andere. Bewertet er alle bisherigen Maßnahmen undifferenziert negativ und abwertend. Will er ein besonders wirksames, neues ‚Heilmittel′ anwenden und schließlich: Verordnet er besonders viel privat und gegen Vorauszahlung. Für einen geeigneten Therapeuten sprechen etwa, dass er sich genügend Zeit nimmt, auf die Probleme und Ängste einzugehen, auch das Befinden und die Lebensumstände wahrnimmt und das Selbstbewusstsein und die Selbstheilungskräfte der Patienten stärkt.

Mit Seminaren, Vorträgen und einer Expertenrunde informiert die Gesellschaft für Biolo-gische Krebsabwehr (GfBK) e. V. am 22. April 2018 in Heidelberg Krebspatienten über ganzheitliche biologische Krebstherapien.

Der Patiententag beginnt mit dem Seminar „Heilkraft in Dir - Aktivierung der Selbstheilungskräfte” mit Dr. med. Ebo Rau. Dr. Rau vermittelt mit zahlreichen Übungen seine Erfahrungen aus seinem über 20-jährigen Gesundungsweg vom Bauchspeicheldrüsenkrebs-Patienten zum eigenaktiven Menschen. Dabei lernte er zahlreiche natürliche, meditative und spirituelle Therapiearten kennen, die ergänzend zur Schulmedizin Chancen zur Bewältigung von Krebs bieten. Wie wichtig die innere Haltung bei der Gesundung ist, thematisiert auch der Psychoonkologe Josef Ulrich in seinem Vortrag am Nachmittag.

„Hinter Krebs verbirgt sich oft ein hochkomplexes Entstehungsmuster, entsprechend vielseitig und personalisiert muss die Behandlung sein”, sagt der Hämatologe und Onkologe Priv.-Doz. Dr. med. Nils Thoennissen. In Heidelberg spricht er über die Chancen einer individuellen und menschlichen Medizin in der Onkologie, bei der modernste Schulmedizin mit wirkungsvollen komplementären Methoden etwa aus der Naturheilkunde verbunden wird. Zum Abschluss des Tages können Krebspatienten ärztlichen Experten ihre Fragen zur ganzheitlichen biologischen Krebstherapie stellen.

Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein, der Krebspatienten, Angehörige und Therapeuten unterstützt. Die GfBK setzt sich ein für eine individuelle, menschliche Krebstherapie, in der naturheilkundliche Methoden besonders berücksichtigt werden.

Patiententag der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr in Heidelberg, 22. April 2018 von 09:00 Uhr - 18:00 Uhr, Altes Hallenbad Heidelberg, Poststr. 36/5, 69115 Heidelberg
Information und Anmeldung: GfBK Zentrale Beratungsstelle Heidelberg
Tel.: 06221 13802-11 oder -24, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!