Neuer Name – bewährte Haltung
Namensänderung nach 44 Jahren Beratung im Dienst der Patientinnen und Patienten
Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. hat sich zu einem Namenswechsel entschlossen und trägt seit dem 16.02.2026 offiziell den Namen „Gesellschaft für Biologische Krebsheilkunde e. V.“. Damit wird der bisherige Name, der die Krebsabwehr betont hat, abgelöst. „Heilkunde beschreibt unseren integrativen Ansatz präziser: Im Mittelpunkt steht die umfassende Begleitung von Patientinnen und Patienten sowie die Förderung von Heilungsprozessen auf körperlicher, seelischer und sozialer Ebene,“ erläutert Dr. med. Nicole Weis, Vizepräsidentin der Gesellschaft, die Namensänderung.
Der Aufbau der Gesellschaft fällt in eine Zeit, in der die Vorstellung der Krebsabwehr allgegenwärtig war: Nationale und internationale Forschungsprogramme sind ausgerufen worden, um den Krebs zu besiegen. Dies spiegelt sich auch im Verhältnis von Arzt und Patient, beide steigen „in den Ring“, um einen tödlichen Gegner zu bekämpfen. Die Therapie hat das Ziel, den Krebs bis zur letzten Zelle zu eliminieren. Der persönliche Einsatz in Form von Therapiezeiten, Nebenwirkungen und dauerhafter Einbuße an Lebensqualität ist bekanntermaßen hoch.
„Im Verlauf einer Krebstherapie stellt sich die Aufgabe oft anders dar als zunächst angenommen: Patientinnen und Patienten müssen lernen, mit der Erkrankung zu leben. Die Sichtweise, im Kampf gegen die Krankheit zu stehen und womöglich zu scheitern, ist nicht förderlich, vor allem nicht gesundheitsförderlich,“ fasst Dr. med. György Irmey, der Ärztliche Direktor der Gesellschaft, zusammen.
Schon lange zeichnen sich in der Begleitung von Krebspatientinnen und -patienten entsprechende Bedürfnisse ab, denn nicht für alle steht der Kampf gegen die Krankheit an erster Stelle. Besonders in unklaren Situationen oder bei schlechter Prognose formulieren viele Betroffene, dass sie ihre vitalen Kräfte anders bündeln und ausrichten wollen, um auch bei schwerer Krankheit etwas für ihre Gesundheit, für sich selbst zu tun. Informierte Patientinnen und Patienten wissen, dass die Lebenszeitverlängerung – im Sinne der oben erwähnten Einschränkungen – mitunter teuer erkauft werden muss, und eine verantwortliche Abwägung einer Therapieentscheidung ist nur möglich, wenn Optionen klar benannt werden und Betroffene im Entscheidungsprozess ernst genommen werden.
Dem Vorstand und auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist wichtig: Menschlichkeit, Ganzheitlichkeit und Unabhängigkeit haben sich bewährt und sind wie zur Gründungszeit 1982 zentrale Werte in der täglichen Arbeit und Begleitung der Betroffenen, die sich in Zukunft an die „Gesellschaft für Biologische Krebsheilkunde e. V.“ wenden.
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Gesundheit zum Download:
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Pressekontakt
Gesellschaft für Biologische Krebsheilkunde. V. (GfBK)
Julia Malcherek, Pressereferentin
Mobil 0152 29 443122
www.biokrebs.de
Presseinformation: Neuer Name − bewährte Haltung
Die Gesellschaft für Biologische Krebsheilkunde e. V. (GfBK) ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein, der seit über 40 Jahren Krebspatienten, Angehörige und Therapeuten unterstützt. Mit über 13.000 Mitgliedern, Förderern und Spendern ist sie die größte Beratungsorganisation für ganzheitliche Medizin gegen Krebs im deutschsprachigen Raum.
Die GfBK setzt sich ein für eine individuelle, menschliche Krebstherapie, in der naturheilkundliche Methoden besonders berücksichtigt werden. Sie fördert die Selbstbestimmung und Eigenverantwortung der Patientinnen und Patienten. Die Gesellschaft berät kostenfrei und unabhängig über biologische Therapie-verfahren. Die GfBK besitzt eine hohe fachliche Expertise in der komplementären Krebstherapie und nimmt fachlich Stellung zu bewährten und neuen therapeutischen Verfahren.
Die Arbeit wird ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und private Spenden finanziert. Die GfBK hat die Selbstverpflichtungserklärung (SVE) der Initiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ) unterzeichnet.


