GfBK-Patientenberichte; Krebspatienten, die ihren Heilungsweg schildern

Patientenberichte

Es gibt gewisse Tore, die nur die Krankheit öffnen kann. André Gide

Berichte von anderen Patienten machen Mut, den eigenen Weg zu suchen und zu finden. Die Geschichten, die wir Ihnen hier vorstellen sind individuelle Einzelfälle. Jeder der hier vorgestellten Patienten hat einen für sich stimmigen und richtigen Weg gefunden, mit seiner Erkrankung umzugehen. Die Heilungswege beruhen auf individuellen Voraussetzungen und sind nicht übertragbar. Unsere Patienten wollen Ihnen Mut machen, den eigenen Weg zu finden. Die vorgestellten Heilungswege machen klar, dass viele unterschiedliche Ansätze zur Heilung führen können.

Möchten auch Sie anderen Patienten mit Ihrem Bericht Mut machen, mailen Sie uns unbedingt Ihre Geschichte. Senden Sie Ihre Mail an Astrid Willige (Zentrale Beratungsstelle Heidelberg): Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Vor der Veröffentlichung nehmen wir Kontakt mit Ihnen auf.

GfBK Patientenberichte – Annette Rexrodt von Fircks schildert ihren Weg im Beitrag: Gemeinsam gesund werden Annette Rexrodt von Fircks erhielt 1998 die Diagnose Brustkrebs. Sie war damals 35, stand mitten im Leben und hatte viele Pläne. Ihre Kinder waren drei, fünf und sieben Jahre alt. Aus schmerzhafter Erfahrung kennt sie die Herausforderung, in der eigenen existenziellen Krise das Wohl der Kleinen im Auge zu behalten. Mit ihrer Stiftung hilft sie Familien, die Ähnliches durchleben müssen.

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GfBK Patientenberichte – Andrea Sixt schildert ihren Weg im Beitrag: 14 Jahre danachSo denkt die GfBK-Botschafterin heute - Interview mit Andrea Sixt

Andrea Sixt erhielt 1995 nach einer Routineuntersuchung die Diagnose Brustkrebs. Sie fand ihren eigenen Weg zwischen Schulmedizin, anthroposophischer Medizin und Homöopathie. Ihre bewegenden Erfahrungen teilt sie heute durch verschiedene Veröffentlichungen und Vorträge mit anderen Betroffenen.

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GfBK Patientenberichte – Lutz Wesel schildert seinen Weg im Beitrag: Das Leben ist zerbrechlich und kostbar Das Thema Krebs beschäftigt mich seit dem 6. Lebensjahr, als meine Mutter mir sagte, dass mein Vater Krebs hat. Ab da war ich immer wieder mit der Erkrankung konfrontiert. Das scheint so etwas wir ein Lebensthema für mich zu sein. Mein Vater ist gestorben als ich 10 Jahre alt war, dann starb meine Mutter ebenfalls an Krebs. So habe ich mich schon sehr früh mit der Thematik auseinander setzen müssen. Ende der 90er-, Anfang 2000er-Jahre hatte ich eine Zeit, die geprägt war von unentrinnbarem Mega-Dauerstress. Mein schwer kranker Bruder starb damals qualvoll über drei Jahre hinweg, meine gut gehende Praxis nahm mich in Anspruch, ich hielt sehr viele Vorträge und Seminare. Mein Bild von der Situation war das eines Tellerjongleurs, der immer von Stäbchen zu Stäbchen rennt und die Teller am Drehen hält.

weiterlesen: Signal 3/2009: Lutz Wesel, Das Leben ist zerbrechlich und kostbar 

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GfBK Patientenberichte – Martina Erlemann schildert ihren Weg im Beitrag: Mein Leben ist schön!....dass ich das heute sagen kann, daran hätte ich vor drei Jahren nicht geglaubt. Ich kann mich noch genau an den Blick aus dem Fenster des Wartezimmers erinnern an diesem Tag Anfang Oktober 2005. Der kleine Platz war gefüllt mit geschäftig hin und her hastenden Menschen. Die Dämmerung hatte bereits eingesetzt und die Geschäfte waren beleuchtet. Wie dicke Fische in einem riesigen Aquarium wirkten die Kunden des Sportgeschäfts, dessen große Fensterflächen zum Platz hin lagen. Hier oben war es still, kein Laut des Treibens drang durch die gut isolierten Fenster des Altbaus. Zuschauerin war ich, nicht dazugehörig fühlte ich mich, vorübergehend in der Warteschleife, bis nach den Untersuchungen grünes Licht für das Leben gegeben würde, wie jedes Jahr. 

weiterlesen: Signal 1/2009: Martina Erlemann, Mein Leben ist schön

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GfBK Patientenberichte – Ruth Pillat schildert ihren Weg im Beitrag: Mein Krebs - mein Lehrmeister Dienstag, 25. März 1986, die Woche vor Ostern. Schon lange fühle ich mich schlecht, quäle mich schon mit dem dritten Infekt in diesem Jahr. Warum nur habe ich mich im letzten Sommerurlaub nicht erholt? Wir hatten ihn auf sechs Wochen ausgedehnt, doch ich fühle mich genauso zerschlagen wie zuvor. Was ist los? Gut, seit über fünf Jahren habe ich Dauerstress. Als Ärztin bin ich die rechte Hand meines Mannes in seiner Kinderarzt-Praxis. Wenn ich dort nicht bin, bereite ich die Proben und Auftritte mit unseren historischen Instrumenten vor.

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GfBK Patientenberichte – Dr. Gabriele Röhn schildert ihren Weg im Beitrag: Der Tanz ins Leben"Für mich gehören Tumore ins Labor und nun steht mein eigener Name auf dem Befund!", so Dr. Gabriele Röhn, promovierte Biologin, die in Köln in einem onkologischen Labor der Neurochirurgie arbeitet. Arbeitsschwerpunkt Hirntumore. 2001 erwischt es sie selbst. Die Diagnose: Brustkrebs. Ein halbes Jahr lang wiegt sie sich in Sicherheit. Sie tastet einen Knoten in der Brust, ihre Frauenärztin winkt ab: "Nur verhärtetes Bindegewebe, kein Grund zur Sorge".

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GfBK Patientenberichte – Mechthild Thöne schildert ihren Weg im Beitrag: Mein Krankheitsweg ist auch mein Heilungsweg - oder Ich lebe HEUTE - heute LEBE ich "Nein, nicht schon wieder!" Ich bin entsetzt! Zum zweiten Mal taste ich einen Knoten in meiner Brust. Wie gut, das sich damals - Ende 1994 - nicht ahnte, dass noch 11 weitere Operationen folgen sollten!

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GfBK Patientenberichte – Hanns-Jörg Fiebrandt schildert seinen Weg im Beitrag: Ich tue nichts gegen meine Krankheit, ich tue etwas für meine GesundheitWozu braucht man eine Prostata? Was ist Prostatakrebs? Wozu eine Vorsorgeuntersuchung? Alles Fragen, die ich bis zum 56. Lebensjahr nur notdürftig beantworten konnte. Es war anno 2001. Ich dachte bei mir: Da soll es so eine Vorsorgeuntersuchung geben für ältere Herren. Bin ich denn schon ein älterer Herr? Eigentlich noch ganz fit – aber hingehen kann man ja mal. Der PSA-Wert lag bei ca. 16!

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GfBK Patientenberichte – Relia Wecker schildert ihren Weg im Beitrag: Achtsam nach innen lauschenAls mich 1991 die Diagnose Brustkrebs traf, konnte ich das nicht glauben. Ich war religiös, meditierte und ernährte mich gesundheitsbewusst, da ich schon immer mit verschiedenen körperlichen Beschwerden zu tun hatte. Nach der OP riet man mir dringend noch zu Chemotherapie und Bestrahlung. Mir war klar, dass es vom schulmedizinischen Standpunkt her keine andere Alternative gab und es fahrlässig wäre, den Rat der Ärzte nicht zu befolgen.

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GfBK Patientenberichte – Armin Schütz schildert seinen Weg im Beitrag: Wenn ihr Krebszellen so weiterwachst, werdet auch ihr sterben!Beruflich stand ich damals, im Januar 1991, unter starkem Stress. Ich bin Elektrotechniker von Beruf und die Arbeit war nicht immer befriedigend. Auch im Privatleben war nicht alles so, wie ich es mir wünschte. Ich war in einer Lebenskrise.

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GfBK Patientenberichte – Irmhild Harbach-Dietz schildert ihren Weg im Beitrag: Ich bin sehr dankbar für mein Leben1994 bekam ich an meinem 46sten Geburtstag einen Anruf von meiner Frauenärztin, in meiner Mammografie gäbe es einen unklaren Befund. Ich sollte sofort ins Krankenhaus gehen und mich operieren lassen. Meine Freundinnen, die gerade zum Feiern kamen, mussten mich erst einmal beruhigen. Zwei Wochen später ging ich zur Untersuchung. Man wollte an drei Stellen Gewebeproben entnehmen, doch ich wollte das nicht. Ich hatte das Gefühl, dass ich Zeit habe, fuhr erst einmal in den Urlaub und ließ mich anschließend beraten.

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GfBK Patientenberichte – Britta Wessel schildert ihren Weg im Beitrag: Krebs - vereiteltes kreatives Feuer Ich komme aus einem sehr autoritären, intellektuellen und leistungsbezogenen Elternhaus, in dem Gefühle wenig zählten. Als pflichtbewusste Tochter meiner Eltern studierte ich Sprachen und Jura, heiratete und baute zusammen mit meinem heutigen Ex-Ehemann eine Anwaltspraxis auf. Als Abiturientin hatte ich mir allerdings gewünscht, Theaterwissenschaften zu studieren. Die Theater- und Tanzaufführungen unserer Laienschauspielgruppe während der Schulzeit begeisterten mich. Diese Begeisterung nahm ich damals noch nicht ernst. Mein Leben bestand aus Studium, später aus dem Aufbau der Praxis und meiner Familie.

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GfBK Patientenberichte – Petra Isermann schildert ihren Weg im Beitrag: Entweder den Kopf in den Sand stecken oder durchgehenIch war erst 26 als ich im Januar 1989 erfuhr, ich habe Morbus Hodgkin, Lymphknotenkrebs. Ich wusste zwar, dass mit meinem Körper etwas nicht stimmt, aber an Krebs hatte ich nicht im Traum gedacht. Ich spielte damals leistungsmäßig Handball. Mein Trainer sagte „Mensch Petra, im Training machst du die Tore und im Spiel bringst du keinen Ball ins Netz″.  Ich hatte ständig Infekte, aber weder der Internist, bei dem ich in Behandlung war, noch der Heilpraktiker erkannten die Warnsignale.

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GfBK Patientenberichte – Ebo Rau schildert seinen Weg im Beitrag: Heilen kann sich nur der Patient selbst. Der Arzt kann durch die Behandlung helfen   Ebo Rau erkrankte 1998 an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Von einer Sekunde auf die andere wechselte er die Fronten. Vom Arzt zum wirklich hilflosen Patienten, wie jeder andere auch. Zusammen mit Dr. Irmey hat Dr. Ebo Rau eine Reihe von Benefizprodukten herausgegeben, die Sie bei uns bestellen können, auch das Tagebuch "Krebs! Was nun Ebo". Hier können Sie einzelne Audiodateien aus den CDs hören und die Einleitung aus der DVD kostenfrei anschauen.

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RauDr. med. Ebo Rau, ehemaliger Patient, heute Vorstandsmitglied der GfBK, berichtet von seiner Heilung und der Bedeutung der Eigenaktivität des Patienten für den Gesundungsprozess.
Mit einem Klick auf das Foto gelangen Sie zum Video-Interview, das anlässlich des GfBK-Kongresses im Mai 2017 aufgenommen wurde.

 GfBK Patientenberichte – Ulrich Kasparick schildert seinen Weg im Beitrag: Die GfBK erstaunlich schnell gefunden„Sie haben da einen bösartigen Tumor an der Niere. Das muss alles raus″. Zufällig entdeckt. Ohne den Schmerz niemals gefunden. Nun fällst Du. Fällst und fällst und fällst und fällst. Ins Bodenlose. Wenn du Glück hast, laufen Tränen. Wenn du Glück hast, sitzt nachts zwischen eins und vier jemand an deinem Bett und hört dir zu. Nachts, zwischen eins und vier, wenn die Silbernacht mondhell ins Zimmer scheint, wenn die Einsamkeit den Flur der Station entlang schleicht. Alles fällt von dir ab wie eine alte Haut: der Beruf, die Karriere, Familie, Freunde und Bekannte. Zuletzt gibt’s nur noch dich und den Krebs.

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 GfBK Patientenberichte – Georg Jasper schildert seinen Weg im Beitrag: Leben nach dem Magenkrebs - ein ganz eigener Weg aus dem KrebsIm Alter von 60 Jahren musste Georg Jasper der Magen vollständig entfernt werden. Viele Jahre nach dieser Diagnose fühlt er sich ganz ausgezeichnet.


weiterlesen: Signal 4/2003: Georg Jasper, Leben nach dem Magenkrebs

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GfBK Patientenberichte – Anette Frischkorn-Vorwald schildert ihren Weg im Beitrag: Kreativ sein - um ein neues Bewusstsein zu entwickelnAls ich am 24.09.2002 die Diagnose „Brustkrebs“ erfuhr, habe ich gleich mit mir kooperiert. Ich nahm Tonerde in die Hände und formte damit meine Brust. Ich schnitt den TONTUMOR heraus und warf ihn in einer Geste der Befreiung weit, weit weg ins Grüne. Dieser Augenblick hat mich total aufatmen lassen und zu neuen Ufern getragen.

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GfBK Patientenberichte – Anja Forbriger schildert ihren Weg im Beitrag: Ich spreche mit der Angst - Du kriegst mich nicht unter Zunächst ist es nur eine lästige Beule am Hals, die Anja Forbinger bewegt den Arzt aufzusuchen: Der 27-jährigen Studentin wird mitgeteilt, dass sie an Krebs erkrankt ist - Morbus Hodgkin. Das war 1994. Für sie beginnt ein Leidensweg, der dem vieler Krebspatienten gleicht: Der Schock bei der Diagnose, massive Chemo- und Strahlentherapie, das eigene Unwissen über medizinische Zusammenhänge und damit das Gefühl des Ausgeliefertseins.

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