Mir ist von einer Freundin, die auch an Brustkrebs erkrankt ist, geraten worden, auf Geräuchertes zu verzichten. Nun gehört Fisch in meinen Speisenplan, der häufig geräuchert in. Was ist Ihre Empfehlung?
Geräucherte Lebensmittel enthalten Substanzen wie Nitrosamine oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die potenziell krebserregend sein können. Während diese Risiken bei stark verarbeiteten Fleischwaren wie Speck oder Salami besonders relevant sind, ist die Lage beim Fisch differenzierter zu betrachten.
Bei der heißen Räucherung, etwa bei Makrele oder Forelle, entstehen tendenziell mehr dieser problematischen Stoffe. Kalte Räucherung, wie sie bei Lachs oder Schillerlocken angewendet wird, ist schonender, aber auch nicht völlig frei von kritischen Inhaltsstoffen.
Dennoch liefert Fisch – insbesondere fettreiche Sorten wie Lachs, Makrele oder Hering – wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken und das Krebsrisiko möglicherweise sogar senken können.
Die Empfehlung lautet daher: Geräucherten Fisch in Maßen genießen, auf hochwertige, möglichst naturbelassene Produkte ohne Konservierungsstoffe wie Nitritsalze achten und regelmäßig zu frischen, gebackenen, gedünsteten oder gekochten Fischvarianten greifen.
So lässt sich ein gesundheitsbewusster Lebensstil gestalten, ohne vollständig auf bewährte Genüsse verzichten zu müssen.
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