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Professor Dr. med. Jörg Spitz wurde im Juli 2015 zum Präsident der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. berufen. Er folgt Prof. Dr. med. Karl-Friedrich Klippel, der dem Verein seit 1991 vorstand.

Prof. Dr. med. Jörg Spitz hat in Marburg, Innsbruck und Bonn Medizin studiert und sich in Mainz habilitiert. Er arbeitete 35 Jahre als Nuklearmediziner, u. a. als Chefarzt des Instituts für Nuklearmedizin am Städtischen Klinikum Wiesbaden. Seit 2004 hat er aufgrund seines Verständnisses für molekulare Zusammenhänge, gerade auch bei chronischen Erkrankungen wie z. B. Krebs, sein Interesse zunehmend auf die Entwicklung praktikabler, ganzheitlicher Konzepte der Gesundheitsvorsorge gerichtet.

2008 gründete er die „Deutsche Stiftung für Gesundheitsinformation und Prävention” und 2014 die „Akademie für menschliche Medizin und evolutionäre Gesundheit”. In den letzten Jahren hat er in Vorträgen und Publikationen über die antientzündliche und immunstabilisierende Bedeutung des „Sonnenhormons” Vitamin D aufgeklärt. Zusammen mit weiteren Faktoren wirkt Vitamin D als Schutzschild des Körpers – auch gegen Krebs.

Für den neuen Präsidenten Prof. Dr. med. Spitz ist die GfBK eine traditionsreiche Gesellschaft in einer heutzutage nur noch selten gefundenen Unabhängigkeit von der Pharmaindustrie. Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr habe sich der Lebensqualität der Patienten verschrieben, die sich ihr anvertrauen. Sie handle nach dem ärztlichen Grundsatz „cui bono” - wem dient die vorgeschlagene Behandlung? Die Antwort müsse klar und eindeutig lauten: dem betroffenen Patienten. „In der Onkologie wird derzeit zwar evidenzbasiert und leitlinienorientiert therapiert, jedoch bei weitem nicht immer artgerecht mit harten Drogen (Zytostatika), Stahl (Chirurgie) und Strahl (Radiologie) umgegangen”, kritisierte er die unbefriedigende tägliche Praxis in der Medizin. Immer mehr Menschen forderten ein Umdenken und schätzten die Lebensqualität höher ein als die Quantität (gewonnene Zeit ohne Lebensqualität). Vor dem Hintergrund der steigenden Lebenserwartung sei dies eine große Herausforderung für die Medizin.