Aktuelle Meldungen der GfBK

Aktuelle Meldungen

Das Anderson Cancer Center der Universität von Texas hat in einer Laborstudie nachgewiesen, dass homöopathische Mittel die Apoptose (programmierter Zelltod) von Brustkrebszellen hervorrufen können. Auch verzögerten oder stoppten sie die Vermehrung der Krebszellen im Test. Zwei der untersuchten Homöopathika (Carcinosin und Phytolacca) erreichten ähnliche Ergebnisse wie der bei Brustkrebs meist verwendete Wirkstoff in der Chemotherapie, Pacliataxel (Taxol). Auch Conium und Thuja zeigten sich als giftig für die Brustkrebszellen. Zum Einsatz kamen homöopathische Potenzen zwischen C3 und C200. Neben den amerikanischen Wissenschaftlern waren an der Studie auch indische Ärzte beteiligt. In Indien werden Krebspatientinnen mit diesen homöopathischen Mitteln bereits erfolgreich behandelt. Gerade angesichts der in Amerika weitverbreiteten Skepsis gegenüber der Homöopathie ist dieses Ergebnis erfreulich.

Quelle: MOSS Report A Tipping Point For Homeopathy? 21.02.2010

Studie in englischer Sprache 

Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK e.V.: Gedanken zur Verleihung des Bundesverdienstordes an Dr. Heinz Mastall, den Vizepräsidenten der GfBK

2010_Fortb_GfBK_1Im April 2010 nahmen die GfBK-Mitarbeiter/-innen aus allen Beratungsstellen an einer zweitägigen Fortbildung in Lobbach bei Heidelberg teil.

Neben der Besprechung von organisatorischen Punkten stand diesmal das Thema "Selbstfürsorge" im Vordergrund. Um die beraterische Kompetenz zu erhöhen, wurde hierzu in Form von kurzen Vorträgen, Übungen und Diskussionen gearbeitet.

Die ärztlichen Berater/-innen trafen sich in einer separaten Nachmittagsrunde, um neue Aspekte der komplementären Krebstherapien zu besprechen, fachliche Fragen zu klären und sich im Sinne einer einheitlichen Beratungspraxis auszutauschen.

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In einer bewegenden Feierstunde haben Politiker, die Familie, Freunde, Kollegen und Patienten des international anerkannten Krebsmediziners Dr. Dr. Erich Dieter Hager gedacht. Bei der Veranstaltung in Bad Bergzabern am 15. Januar, Hagers 63. Geburtstag, hoben die Redner Hagers Bedeutung für die komplementäre Krebsmedizin hervor.

Das Gründungsmitglied der GfBK war am 13. Dezember in der von ihm geleiteten BioMed-Klinik in Bad Bergzabern nach langer Krankheit gestorben. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck nannte in seiner Rede den Mediziner und Physiker eine „integrative und visionär einzigartige Persönlichkeit“.