Aktuelle Meldungen der GfBK

Aktuelle Meldungen

Für 70 Prozent der Krebspatienten ist das persönliche Gespräch mit dem Arzt die wichtigste Informationsquelle, besonders für Patienten über 60 Jahre. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Dr. Senckenbergischen Chronomedizinischen Instituts SCI an der Universität Frankfurt/Main. Knapp die Hälfte der Befragten wendet sich an Selbsthilfegruppen, knapp 30 Prozent suchen das direkte Gespräch in Krebsberatungsstellen. Fast die Hälfte der befragten Angehörigen von Krebs-patienten informiert sich im Internet.

Prof. Dr. Jörg Spitz im Frühjahr 2015 zum Präsident der GfBK berufenProf. Dr. med. Jörg Spitz wird neuer Präsident der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) – Großer Dank an den langjährigen Präsidenten Prof. Dr. med. Karl-Friedrich Klippel

Der Vorstand der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) in Heidelberg hat Anfang Juli Prof. Dr. med. Jörg Spitz zum neuen Präsidenten berufen. Jörg Spitz folgt Prof. Dr. med. Karl-Friedrich Klippel, der seit 1991 dem Verein vorstand.
Professor Spitz hält einen paradigmatischen Wechsel in der Medizin für überfällig. „Die Erkenntnisse der komplexen Systemtheorie und Systembiologie müssen in die Arzt-Patienten-Beziehung integriert werden”, so Spitz. „Unser Organismus ist ein sich selbst steuerndes und erneuerndes, ganzheitliches System, dessen Eigenschaften wir durch ärztliche Maßnahmen nur unterstützen können.” Jegliche Heilung ermögliche erst der Patient.

Neue Informationsfilme rund um das Themenfeld der biologischen Krebstherapien finden Sie hier.

Immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass für den Verlauf einer Krebserkrankung das sogenannte Tumormilieu bedeutsam ist.
Dabei spielen besonders Entzündungen in der Umgebung des Tumors eine wichtige Rolle. Sie erschweren die Heilung und stehen in Verdacht, die Bildung von Metastasen zu begünstigen. Daher werfen wir auf Substanzen, die zur Linderung von Entzündungen, hier einen wachen Blick.
Artikel: Omega 3: Fett ist nicht gleich Fett (aus „Signal”, 04/2014)

Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. kritisiert zum Weltkrebstag 2015 das Geschäft mit der Krebstherapie. Viele Wirksamkeitsstudien testen nur Arzneimittel, die Gewinn versprechen. Kostengünstige, erfolgversprechende Therapien werden vernachlässigt. Zur Presseinformation

Auf der Internetseite www.symptome.ch erschien heute der Artikel "Krebstherapie im Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmung und Leitliniendruck" von Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK)

Dank vielfältiger Diagnoseverfahren können wir heute in der konventionellen Medizin zahlreiche Werte bestimmen - wir finden Anhaltspunkte zum Krankheitsverlauf anhand von verschiedensten hochauflösenden bildgebenden Verfahren und mithilfe unzähliger Laborparameter. Auch die biologische Medizin stützt sich dabei auf verschiedene Werte wie z. B. einen ausgefeilten Immunstatus, diverse Vitamin- und Mineralstoffmangelzustände oder Befunde zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten, von der Fruktose-, der Gluten-, der Laktose- bis hin zur Histaminintoleranz. Doch was machen wir mit all den Daten? Was können wir überhaupt noch tolerieren? Letztendlich ist es entscheidend, welche Wertigkeit der Therapeut diesen Werten gibt und natürlich welche individuelle Bedeutung sie für den Patienten haben. Schon der griechische Philosoph Epiktet formulierte sehr treffend: »Nicht die Dinge sind gut oder schlecht, sondern die Meinung, die wir von den Dingen haben.«

Wir erleben in der Beratung immer wieder, dass es Menschen erst richtig schlecht geht, sobald sie mit ihren Testergebnissen konfrontiert werden. Darum ist es so wichtig, sich darüber klar zu sein, was diese Werte für den Einzelnen bedeuten können - am besten schon bevor eine Untersuchung veranlasst wird. Das gilt auch für die biologische Medizin. Möglicherweise sind manche Werte Ausdruck eines Geschehens und nicht die Ursache des Übels.

Unser Vorstandsmitglied, Frau Dr. med. Nicole Weis hat zu den bekannten Diagnoseverfahren und auch zu neueren Methoden gewissenhaft für Sie recherchiert.
Zum Artikel: Tumormarker und Co. - Überdiagnose oder Nutzen? (aus Signal 03/2014)

Ist Skepsis geboten? NetDoktor.de sprach mit dem Mediziner Dr. György Irmey von der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. (GfBK)

Zum Interview Krebs: "Naturheilverfahren werden unterschätzt"

Dr. György Irmey ist Ärztlicher Direktor der GfBK in Heidelberg und Vorsitzender des Förderkreises Ganzheit in der Medizin (Ganimed e.V.)

Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar 2014 informiert der Ärztliche Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) Dr. med. György Irmey im Gespräch mit der Mainpost/Volksblatt Würzburg, wie die GfBK eine Medizin für den ganzen Menschen fördert, in der sich biologische Heilverfahren und schulmedizinische Behandlungswege sinnvoll ergänzen: Interview zum Weltkrebstag Mainpost

Eine sinnvolle Kombination von konventionellen, innovativen Verfahren und komplementären Krebstherapien steigert die Heilungschancen von Krebskranken. Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e. V. plädiert zum Weltkrebstag 2014 für mehr Kooperation in der Krebstherapie.

Die fehlende Kooperation in der Krebsbehandlung führt nach Ansicht der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e. V. in Heidelberg dazu, dass die therapeutischen Möglichkeiten in der Krebsbehandlung nicht ausgeschöpft werden. „Oft reicht es nicht aus, den Tumor durch Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie zu behandeln", sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK. „Biologische und komplementäre Behandlungen bauen den geschwächten Organismus wieder auf, steigern seine Abwehrbereitschaft und mobilisieren seine Heilungskräfte." Für die Mehrzahl der Patienten sei die Kombination von schulmedizinischer Krebsbehandlung und biologischen Verfahren selbstverständlich. „Doch viele Ärzte sind wenig über die Wirkung und den Nutzen biologischer Krebstherapie informiert – oder stehen ihr pauschal ablehnend gegenüber", so Irmey.

Mythen widerlegen
Entsprechend des diesjährigen Mottos des Weltkrebstages am 4. Februar „Die Mythen widerlegen" („Debunk the myths") beschreibt die Gesellschaft drei Mythen zur komplementären Krebstherapie, die ihr immer wieder begegnen. Mit 25 000 Mitgliedern und Förderern ist die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. die größte Beratungsorganisation für ganzheitliche Medizin bei Krebserkrankungen im deutschsprachigen Raum. Mehr als 6.000 Personen suchen jedes Jahr bei der Gesellschaft telefonischen und persönlichen ärztlichen Rat.

Mythos 1: Komplementäre, biologische Therapien sind wirkungslos
Ob Hyperthermie, Misteltherapie, körperliche Bewegung, seelisch unterstützende Methoden wie das Visualisieren, Ernährungstherapie: Die Wirksamkeit zahlreicher komplementäronkologischer Therapien ist wissenschaftlich klar belegt. Die GfBK setzt in der ganzheitlichen biologischen Behandlung auf die vier Säulen: psychische Stabilisierung, körperliche Aktivierung, Ernährung und Stoffwechsel sowie Stärkung und Regulation des Immunsystems.

„Die Tumorimmuntherapie gilt heute als 4. Säule der Krebsbehandlung", sagt Dr. Irmey. Auch der Zusammenhang von Ernährung und Krebs sei heute wissenschaftlich unbestritten. Übergewicht und Stoffwechselstörungen gelten als entscheidende Risikofaktoren von Krebs. „Gesunde Ernährung mit frischen und vollwertigen Nahrungsmitteln stärkt die Abwehrkräfte, stabilisiert das Immunsystem und mindert Nebenwirkungen der Chemo- oder Strahlentherapie." Körperliche Aktivität schützt Tumorpatienten vor Rezidiven - das belegen wissenschaftliche Studien.

Mythos 2: Erst ausschließlich die schulmedizinische Behandlung, dann später (vielleicht) eine biologische Zusatztherapie
Viele Onkologen warnen Patienten davor, vor und während Operation, Chemotherapie oder Bestrahlung biologische Mittel oder Verfahren anzuwenden. Sie könnten nach Meinung der Onkologen die Wirksamkeit der konventionellen Therapie behindern.
„Biologisch und komplementär von Anfang an", ist hingegen das Credo der Gesellschaft für Biologischen Krebsabwehr. „Sehr wohl lassen sich biologische Verfahren und Chemotherapie oder Bestrahlung auch gleichzeitig einsetzen", erläutert der Ärztliche Direktor der GfBK, Dr. Irmey. So empfiehlt die GfBK zum Beispiel bei Prostatakrebs von Anfang an ergänzende Behandlungen mit Mistel- oder Thymusinjektionen zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte. Visualisierungen, also bildhafte Vorstellungsübungen der Gesundung, und ein positiver Zugang zur Krankheit können schon nach der Diagnose zum Heilungsprozess beitragen. Adäquate psychoonkologische Betreuung vom ersten Krankheitstag an verspricht viel bessere Erfolge bei jeder Form der Therapie.
Das Spurenelement Selen zum Beispiel stabilisiert und aktiviert das Immunsystem. Es bilden sich mehr Antikörper, Killerzellen und Abwehr-Lymphozyten. Selen erhöht sogar die Wirksamkeit einer Strahlentherapie und reduziert deren Nebenwirkungen.

Mythos 3: Die Medizin macht gesund, nicht der Patient
Neben einem äußeren Arzt, der vielleicht einen Tumor operiere und Medikamente verschreibe, brauche jeder Mensch auch einen inneren Arzt, sagt der emeritierte Onkologie-Professor Dr. Gerd Nagel zu Recht. „Einen inneren Arzt, der weiß, was das Richtige für mich ist." Krebspatienten selbst tragen wesentlich zur Heilung bei. „Wenn Patienten die Verantwortung für sich und ihre Behandlung in die Hand nehmen, erhöht das die Wirksamkeit der Behandlung und verbessert die Chancen auf Genesung", erklärt Dr. Irmey. Deshalb setzt sich die GfBK für die enge Zusammenarbeit der Ärzte mit ihren Patienten auf Augenhöhe ein und befürwortet eine wirklich auf den einzelnen Menschen abgestimmte Therapie.