Die Erkrankung Krebs wird zumindest zeitweise viele negative Gefühle bei Ihnen auslösen. Verzweiflung, Panik, Depression, Wut, Sorgen, Teilnahme- oder Interesselosigkeit sind Gefühle, mit denen Krebskranke häufig zu kämpfen haben. Die wichtigste und schwierigste Emotion ist wohl die Angst: Angst vor dem Tod, aber auch Angst vor dem, was diese Erkrankung an Unwägbarem mit sich bringt. Machen Sie sich klar, dass jeder Mensch auf eine solche existenzielle Bedrohung mit Angst reagiert.

  • Stellen Sie sich ehrlich der Angst, denn sie ist eine normale seelische Reaktion.
  • Versuchen Sie Ihre Ängste zu konkretisieren. Wovor genau haben Sie Angst? Indem Sie Ihre Ängste benennen und sie beispielsweise aufschreiben, können Sie zwischen ihren persönlichen Ängsten, den Ängsten der familiären Umgebung und den subjektiven Ängsten der behandelnden Ärzte unterscheiden. 
  • Aktivität nicht Aktionismus vermindert Angst. Indem Sie sich über Ihre Krankheit informieren, tragen Sie schon viel dazu bei, aktiv Ihrer Angst zu begegnen. 
  • Sinnvolle Aktivitäten, wie Gespräche, Entspannungsverfahren, Einnahme pflanzlicher Präparate oder Entspannungsübungen, können Sie ebenfalls unterstützen.
  • Holen Sie sich Hilfe. Ehepartner, Freunde und vertraute Menschen möchten Ihnen helfen, wissen aber oft nicht, wie. Formulieren Sie genau Ihre Bedürfnisse, damit die anderen wissen, wie Sie Ihnen helfen können.