Untersuchungen des Kölner Sportmediziners und Immunologen Prof. Gerhard Uhlenbruck haben gezeigt, dass leichte und regelmäßige sportliche Betätigung das Immunsystem stärkt. Außerdem erhöht jede körperliche Leistung das Selbstwertgefühl, Enttäuschungen und Spannungen werden abgebaut, die Sauerstoffversorgung des ganzen Körpers wird verbessert, die Verdauung und der Lymphfluss angeregt, das Herz und Kreislaufsystem aktiviert.

Neuere Untersuchungen zeigen sogar, dass durch moderate körperliche Bewegung das Rezidivrisiko gesenkt und die Überlebenschancen deutlich verbessert werden können. Dabei ist es wichtig, körperliche Aktivitäten regelmäßig in den Wochenablauf einzuplanen. Sie brauchen nicht zum Hochleistungssportler zu werden.

Schon ein täglicher halbstündiger Spaziergang an der frischen Luft kann zur Mobilisierung des Immunsystems beitragen. Hilfreich können auch Wechselduschen, Bürstenmassagen und
Morgengymnastik sein. Neben Ausdauersportarten wie Schwimmen, Wandern und Rad fahren, bieten sich auch entspannende Bewegungsübungen, wie Qi Gong, Tai Chi Chuan, Yoga, Eurythmie,
Feldenkrais und tänzerische Gymnastik an. Probieren Sie auch moderne Sportarten, wie Inline-Skaten oder Walking aus.

Aber Vorsicht, überfordern Sie sich nicht, erkennen und akzeptieren Sie Ihre Leistungsgrenzen, denn sonst entsteht zusätzlicher Stress.
Am wichtigsten ist der Spaß oder die Freude, die Sie beim Tun empfinden! Sie können sich auch einer speziellen Sportgruppe für Krebskranke anschließen, fragen Sie Ihren örtlichen Sportverein,
Ihre Selbsthilfegruppe oder die psychosoziale Nachsorgestelle Ihrer Klinik.

GfBK-Info: Bewegung und Sport