Primärer Leberkrebs ist relativ selten, dagegen kommt es häufig zu einem Befall der Leber mit Tochtergeschwülsten anderer Organtumoren. Metastasen bilden sich oft zuerst in der Leber, weil sie eine erste Filterstation für das Blut aus einem anderen von Krebs befallenem Organ ist. Da viele Tumoren schon vor der Diagnose oder während der Operation Tumorzellen abstoßen, können diese in der Leber hängen bleiben und sich dort festsetzen, besonders bei Darm- und Magenkrebs. Außerdem scheinen Leberzellen eine gewisse „Anziehungskraft" für Tumorzellen zu besitzen.

Erfolgreich angewandt bei Lebermetastasen wird insbesondere die Tumorüberwärmung auf etwa 42 Grad - meist in Form der regionalen Tiefenhyperthermie.

Da auch scheinbar gleiche Tumorerkrankungen oft sehr unterschiedlich verlaufen, sollte im Einzelfall nach den Befunden entschieden werden, welche Therapie Erfolg verspricht.

GfBK-Info: Leberkrebs und Lebermetastasen