Bei der Strahlentherapie wird der Tumor mit energiereicher Strahlung bombardiert. Obwohl mit hohem technischen Aufwand versucht wird, nur die Krebsgeschwulst zu treffen, lässt es sich nicht vermeiden, dass auch gesundes Gewebe angegriffen wird. Die Strahlen erzeugen Unmengen von chemisch aggressiven Partikeln. Diese zerstören die Molekülbindungen in der Zelle und führen zu deren Absterben. Im Tumor ist das nötig und gewollt. Im mitbestrahlten gesunden Gewebe kann das zu Beschwerden führen. Hiervon besonders betroffen sind die empfindlichen Schleimhäute, mit denen alle inneren Organe ausgekleidet sind.

Mögliche Nebenwirkungen können sein:

  • Schädigung der bestrahlten Schleimhäute, Entzündungen
  • Schädigung des Blutbildes
  • Funktionsstörungen der Organe im Bestrahlungsbereich, wie zum Beispiel Durchfälle, Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Atemnot, Schluckbeschwerden oder gynäkologische Beschwerden.
  • Bleibende Schäden an Organen im Bestrahlungsbereich, Hautschäden
  • Erschöpfung, Müdigkeit

Mit biologischen Therapien, wie einer Misteltherapie, der zusätzlichen Gabe von Vitaminen und Spurenelementen, sowie Präparaten, zur Unterstützung der Darmflora können Sie die unerwünschten Nebenwirkungen abmildern.

GfBK-Broschüre: Nebenwirkungen aggressiver Therapien