Pressearchiv

Hier finden Sie die GfBK-Presseinformationen aus dem Jahr 2014 bis zurück ins Jahr 2006.

Die Diagnose ist ein Schock. Wie Patienten die erste Zeit danach bewältigen und wieder Sicherheit gewinnen, beschreibt das neue GfBK-Info der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V.

Wieso gerade ich? Wie soll ich mein Leben weiter führen? Welche Schmerzen kommen auf mich zu? Menschen sind nach der Diagnose Krebs ängstlich, verunsichert. Sie haben viele Fragen – und anfangs wenig Antworten darauf. „In der ersten Zeit stürzt sehr viel auf einen ein und man hat keine Idee, wie es weitergehen soll“, sagt die Mitautorin Sabine Hötzel, die selbst an Krebs erkrankt war.

Mit der neuen GfBK-Info „Zehn Schritte für die erste Zeit nach der Diagnose“ will die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) Patienten Unterstützung für die schwierige erste Zeit bieten. Die GfBK ist die größte Beratungsorganisation für ganzheitliche Medizin gegen Krebs im deutschsprachigen Raum.

Sich Zeit nehmen

„Die Zeit drängt“ ist anfangs oft das Gefühl, manchmal wird es auch von Ärzten gefördert. Doch meistens wächst ein Tumor nicht in wenigen Tagen. „Nehmen Sie sich Zeit“, rät die GfBK deshalb. Zeit, um die Diagnose anzunehmen. Zeit, um sich zu stabilisieren. Zeit, um sich zu informieren und zu orientieren.

Dazu gehört der Arzt des Vertrauens. „Hören Sie in sich hinein, ob Sie mit der ärztlichen Situation zufrieden sind“, sagt Sabine Hötzel. „Können Sie sich ihm anvertrauen? Würdigt er Ihre eigenen Vorstellungen, geht er auf Ihre Fragen ein?“ Sich Zweitmeinungen einzuholen, wenn man nicht sicher ist, sei das gute Recht jedes Patienten.

Metastasen entstehen durch Verschleppung von Tumorzellen, meistens über die Blutbahn oder die Lymphabflusswege. Der genaue Mechanismus ist noch nicht vollständig geklärt. Welche Therapien empfehlenswert sind, dafür gibt es keine pauschalen Antworten. Ziel der Behandlung bei metastasiertem Brustkrebs ist, das Wachstum des Tumors einzugrenzen, das weitere Fortschreiten der Erkrankung zu verzögern und Beschwerden zu lindern. „Wenn nach zunächst erfolgreicher Behandlung nach Jahren Metastasen auftreten, ist der Schock groß”, sagt Dr. med. Nicole Weis, beratende Ärztin der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK). Die erkrankten Frauen sollten erst einmal Ruhe bewahren und sich genügend Zeit für eine Entscheidung nehmen, welche Therapien sie wählen.

„Biologisch-ganzheitliche Therapien können als begleitende Behandlung zur Strahlen- oder Chemotherapie und auch in der Zeit danach die Lebensqualität und Lebensfreude der Patientinnen erheblich verbessern”, sagt Dr. med. Nicole Weis. „Sie können auch zur Verhinderung von Rückfällen und Metastasen beitragen.” Ob sich Metastasen bilden, ist von vielen Faktoren abhängig: von den Tumorzellen selbst, vom Immunsystem und der Tumorumgebung.

Prof. Dr. med. Jörg Spitz wird neuer Präsident der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) – Großer Dank an den langjährigen Präsidenten Prof. Dr. med. Karl-Friedrich Klippel.

Der Vorstand der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) in Heidelberg hat gestern Prof. Dr. med. Jörg Spitz zum neuen Präsidenten berufen. Jörg Spitz folgt Prof. Dr. med. Karl-Friedrich Klippel, der seit 1991 dem Verein vorstand.
Professor Spitz hält einen paradigmatischen Wechsel in der Medizin für überfällig. „Die Erkenntnisse der komplexen Systemtheorie und Systembiologie müssen in die Arzt-Patienten-Beziehung integriert werden”, so Spitz. „Unser Organismus ist ein sich selbst steuerndes und erneuerndes, ganzheitliches System, dessen Eigenschaften wir durch ärztliche Maßnahmen nur unterstützen können.” Jegliche Heilung ermögliche erst der Patient.
Prof. Dr. med. Jörg Spitz hat in Marburg, Innsbruck und Bonn Medizin studiert und sich in Mainz habilitiert. Er arbeitete 35 Jahre als Nuklearmediziner, u. a. als Chefarzt des Instituts für Nuklearmedizin am Städtischen Klinikum Wiesbaden. Seit 2004 hat er aufgrund seines Verständnisses für molekulare Zusammenhänge, gerade auch bei chronischen Erkrankungen wie z. B. Krebs, sein Interesse zunehmend auf die Entwicklung praktikabler, ganzheitlicher Konzepte der Gesundheitsvorsorge gerichtet. „Weltweit zeigen interdisziplinäre Forschungsergebnisse die elementare Bedeutung der Umwelt und des Lebensstils für die Gesundheit der Menschen”, sagt Prof. Dr. med. Spitz. „Vorbeugen ist besser als Heilen”, so sein Credo. 2008 gründete er die „Deutsche Stiftung für Gesundheitsinformation und Prävention” und 2014 die „Akademie für menschliche Medizin und evolutionäre Gesundheit”. In den letzten Jahren hat er in Vorträgen und Publikationen über die antientzündliche und immunstabilisierende Bedeutung des „Sonnenhormons” Vitamin D aufgeklärt. Zusammen mit weiteren Faktoren wirkt Vitamin D als Schutzschild des Körpers – auch gegen Krebs.

17. Kongress für Biologische Krebsabwehr
9. und 10. Mai 2015 in Heidelberg

Was können Patienten selbst zu Ihrer Heilung tun? Diese Frage zog sich wie ein roter Faden durch den 17. Patienten-Arzt-Kongress der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr in Heidelberg - Über 900 Teilnehmer aus ganz Deutschland

Kompetente Krebskranke, die selbstbestimmt und in Würde ihrer Krankheit begegnen. Mit diesem Bild eröffnete Kongressleiter Dr. med. György Irmey am Samstag den 17. Patienten-Arzt-Kongress der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK). Über 900 Patientinnen und Patienten, Mediziner und Therapeuten informierten sich zwei Tage lang intensiv in Vorträgen und Seminaren über ganzheitliche Krebstherapie.

2015 Mai GfBK Kongress Patientenkompetenz im Fokus

Patientenkompetenz hatte die GfBK zum Motto des diesjährigen Kongresses gemacht, das große Potential an eigenen Kräften, die Patienten für ihre Gesundung nutzen können. „Zur ärztlichen Aufgabe gehört nicht nur die ‘Bekämpfung des Krebses‘, sondern die Förderung der Selbstwirksamkeit”, heißt es in einer Stellungnahme der Gesellschaft anlässlich des Kongresses. „Da haben wir in der noch Medizin viel Entwicklungspotenzial”, kommentierte Dr. Irmey. „Die Medizin von innen wird an den Hochschulen nicht gelehrt”, kritisierte auch der bekannte Onkologe Dr. med. Walter Weber im Eröffnungsvortrag über Spontanremissionen bei Krebs.

Schwerpunkt Selbstheilungskräfte – Seminare und Kurse zu komplementärer Krebstherapie – 1000 Teilnehmer erwartet

Welche Kräfte Patienten selbst aktivieren können, um eine Krebserkrankung zu meistern, ist Schwerpunkt des 17. Patienten-Arzt-Kongresses der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) am 9. und 10. Mai 2015 in Heidelberg.

Auf dem Kongress können sich Patienten und ihre Angehörige in Vorträgen und Seminaren über bewährte und neue Methoden einer integrativen Krebsmedizin informiert. Themen der Seminare sind u. a. die Stärkung der Immunkräfte, Ernährung und Stoffwechselregulation. Speziell an Männer richtet sich ein Seminar zu ganzheitlichen Ansätzen bei Prostatakrebs in Diagnostik und Therapie. Im Seminar für Brustkrebspatientinnen geht es um verschiedene medizinische und biologische Heilansätze bei Brusttumoren.

In den mehr als 30 praxisorientierten Kursen können an Krebs Erkrankte vielfältige Möglichkeiten zur Unterstützung kennenlernen und erproben. Sprechstunden, individuelle Rechts- und Ernährungsberatung sowie Heil- und Entspannungsangebote runden das Programm ab. „Wir möchten Krebspatienten Mut machen, ihren eigenen, persönlichen Weg in der Bewältigung ihrer Erkrankung zu finden”, so Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK).

Patientenkompetenz steht im Fokus des 17. Kongress für Biologische Krebsabwehr am 9. und 10. Mai 2015 in Heidelberg

Der kompetente Patient als Mitverantwortlicher von Gesundheit setzt sich nach Ansicht der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e. V. in Heidelberg nur langsam im Gesundheitswesen durch. „Der Anspruch der gemeinsamen Entscheidungsfindung von Ärzten und Patienten über die Therapie und Gesundung, wie im Nationalen Krebsplan formuliert, und die Praxis klaffen weit auseinander”, heißt es in einer Stellungnahme der Gesellschaft anlässlich des 17. Patienten-Arzt-Kongresses der GfBK am 9. und 10. Mai 2015 in Heidelberg.

Mündige Patienten sind nach Erfahrung der GfBK in der Klinikroutine oft unerwünscht. Patienten berichteten in der Beratung häufig von großem Druck, der auf sie ausgeübt würde, schnell Behandlungen zuzustimmen. Ihre Fragen, ihre Bedürfnisse nach Information würden zu wenig berücksichtigt. Laut aktueller PIAT-Studie hätten sich zwischen 42 und 58 Prozent der befragten Patientinnen direkt nach der Operation von ihrem Brustkrebszentrum mehr Informationen gewünscht: 52 Prozent über ergänzende Naturheilverfahren, 58 Prozent zu gesundheitsfördernden Mitteln, die Hälfte über körperliche Belastung im Alltag.

Was Patienten selbst zu ihrer Gesundung tun können, ist jedoch noch nicht Therapiestandard. „Es ist endlich an der Zeit, in der Krebstherapie das Bild von mündigen, selbstbestimmt handelnden Personen in der Praxis zu etablieren”, so Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK). Zur ärztlichen Aufgabe gehöre nicht nur die „Bekämpfung des Krebses”, sondern die Förderung der Selbstwirksamkeit.

Laut einer aktuellen Studie aus den USA haben Vegetarier ein geringeres Darmkrebsrisiko als Menschen, die Fleisch essen. Die Ernährungsweise ist die beste Prophylaxe, meint auch die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK). Ernährung ist Schwerpunkt auf dem 17. Patienten-Arzt-Kongress der GfBK im Mai.

Wissenschaftler der Loma Linda University in Kalifornien analysierten über durchschnittlich 7,5 Jahre die Daten von mehr als 77.000 Erwachsenen aus den USA und Kanada. Knapp die Hälfte der Teilnehmer ernährte sich vegetarisch. Bei den Vegetariern zählten die Forscher 22 Prozent weniger Krebsfälle als bei Fleisch essenden Menschen. Ein noch geringeres Risiko hatten Personen, die fleischlos aßen, jedoch mindestens einmal monatlich Fisch verspeisten. Ihr Krebsrisiko lag um 43 Prozent niedriger als bei Fleischessern.

Darmkrebs wird mehr als andere Tumorerkrankungen durch eine falsche Kost gefördert. „Deshalb ist eine gute Ernährung die beste Vorsorge”, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK. „Das heißt, ausreichend Ballaststoffe zu sich zu nehmen, auf eine gesunde Darmflora zu achten und eine Ernährungsweise zu vermeiden, die das Krebsrisiko erhöht.”

Als krebsfördernd gelten zu viel Fett, tierisches Eiweiß (Fleischwaren) und Zucker. Fett und Fleisch brauchen für die Verdauung viel Gallensäure. Ein Teil der Gallensäure wird dabei im Darm in eine „sekundäre” Form umgewandelt, die Krebs auslösen kann. Dieser Prozess kann durch Phytohormone aus Sojaprodukten, Getreide oder Kohl sowie Ballaststoffe gestoppt werden. Ballaststoffe sind Nahrungsbestandteile, meist Polysaccharide, die der Körper nicht vollständig verwerten kann. Sie kommen vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vor wie Getreide, Obst, Gemüse, Nüssen und Hülsenfrüchten.

Dr. Petra Barron stärkt ärztliches Team der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK). Zahl der ärztlichen Beratungen ist 2014 um knapp sechs Prozent gestiegen. Am 9. und 10. Mai 2015 veranstaltet die GfBK ihren 17. Kongress.

Seit Anfang 2015 unterstützt Dr. med. Petra Barron das ärztliche Beratungstermin der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) in Heidelberg. Der ganzheitliche Ansatz in der Krebstherapie ist ihr wichtig. „Es geht um viel mehr, als um die Bekämpfung von entarteten Zellen oder kranken Körperteilen. Es ist wichtig, den Menschen als Ganzes zu sehen und seine Gesundheit auf jeder Ebene zu fördern.”

Die Ärztin hat nach ihrem Studium in verschiedenen Krankenhäusern gearbeitet, mit den Schwerpunkten Gynäkologie, Innere Medizin und Geriatrie. Mit ihrem Mann lebte sie mehrere Jahre in Australien und bekam dort auch ihre drei Kinder. In dieser Zeit hat sie ihre Ausbildung in ayurvedischer Medizin forciert und auch in Indien gearbeitet. Nach ihrer Rückkehr 2012 absolvierte sie eine Fortbildung in integrativer Krebstherapie.

„Ich denke, ich kann die Menschen da abholen, wo sie gerade stehen”, beschreibt sie eine ihrer Stärken als ärztliche Beraterin. Es gehe nicht darum, die Patienten von bestimmten Therapien zu überzeugen. Ihre Aufgabe sieht sie darin, fachlich auf Fragen zu antworten, Informationen – schulmedizinisch wie naturheilkundlich – zu Behandlungen zu geben, eventuell Alternativen anzubieten. „Das Wichtigste ist, den Menschen wieder das Gefühl zu geben, dass sie selbst etwas tun können.“ Das stärke die Patienten und sei ein wichtiger Faktor bei der Heilung.