Etwa eine bis zwei von 100 Frauen in Deutschland erkrankt in ihrem Leben an Eierstockkrebs. In den meisten Fällen tritt Eierstockkrebs bei Frauen jenseits des 50. Lebensjahres auf. Meistens handelt es sich bei Eier­stockkrebs um ein so genanntes Epithelkarzinom, das von der Auskleidung des Eierstocks ausgeht. Andere Formen von Eierstockkrebs wie Borderline- oder Keimzelltumore treten eher selten auf.

Die genauen Ursachen der Entstehung sind noch weitgehend unbekannt. Neben einer seltenen familiären Häufung scheinen insbesondere hormonelle Faktoren eine Rolle zu spielen. So erkranken Frauen, die eine oder mehrere Schwangerschaften hinter sich haben, und Frauen, die die “Pille” angewandt haben, seltener an Eierstockkrebs. In Bezug auf die Ernährung hat eine gemüsereiche Ernährung mit Knoblauch, Zwiebeln und grünem Tee eine leicht schützende Wirkung. Außerdem scheinen übergewichtige Frauen eher an Eierstockkrebs zu erkranken.

Fast immer wird im Anschluss an die Operation eine Chemotherapie mit den Wirkstoffen Carboplatin und Paclitaxel empfohlen, deren Ziel es ist, im Körper verbliebene Tumorzellen abzutöten. Kritiker bemerken, dass bisher noch unklar ist, inwieweit Frauen in Frühstadien tatsächlich von einer Chemotherapie profitieren. Da die klinischen Therapien vor allem das Immunsystem schwächen, ist es sinnvoll, eine ergänzende biologische Therapie möglichst früh zu beginnen, vor allem auch um die Chemotherapie verträglicher und wirksamer zu machen. In ihrer Wirksamkeit bewährt hat sich die Behandlung mit Mistel oder Organextrakten (Thymus u.a.), Enzymen sowie hoch dosierten Vitaminen und Selen.

GfBK-Info: Eierstockkrebs

GfBK-Info: Chemotherapie - Eine Entscheidungshilfe