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Dr. Ursula Jacob: Soja und Isoflavone
Arzt-Patienten-Parallel-Programm - Ernährung, Nahrungsergänzung, sekundäre Pflanzenstoffe, Darmregulation / Der Vortrag fällt leider aus.
In den letzten zwei Jahren wurden zahlreiche neue klinische Daten publiziert. Die Arbeiten zeigen sowohl das Fehlen eines Risikos der Proliferation von hormonsensitivem Gewebe (Mamma, Ovar, Prostata) als auch die Reduktion des Erkrankungsrisikos für verschiedene Krebsarten. Ein weiteres Einsatzgebiet von Soja als Adjuvans bei Chemo- und Strahlentherapie,a ber auch zur Verhinderung der Kachexie hat sich bewährt. Mit Hilfe der heute möglichen molekularen Diagnostik konnte der Wirkmechanismus von Soja und der Isoflavone entschlüsselt werden, so z. B. die Bedeutung der beiden Estrogenrezeptoren (ER-alpha und ER-beta). Man kann heutezutage sowohl an Tumorgewebe als auch an zirkulierenden Tumorzellen aus dem Blut ein genetisches Profil des Tumors festlegen. Durch Bestimmung des genetischen Profils und durch eine Sensibilitätstestung für verschiedene Chemotherapeutika, natürliche Substanzen, Antikörper, wie auch Verfahren der Hyperthermie und Radiotherapie kann man einen umfassenden Überblick über das Tumorwachstum und die Tumoraggressivität erhalten, ebenso wie man den Tumor gezielt stoppen kann. Dadurch kann man eine individuelle, gezielte Therapie durchführen, die dem Patienten Nebenwirkungen erspart, die den Kassen Kosten erspart und dem Patienten eine bessere Lebensqualität sichert. Ebenso wird nochmals auf verschiedene natürliche Substanzen, die getestet werden können, eingegangen, z. B. im Rahmen von fermentieretem Sojaextrakt. Es werden Beispiele und aktuelle Studien vorgestellt.



