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Dr. Elke Schulz: Curcuma und seine Bedeutung in der Tumorprävention
Arzt-Patienten-Parallel-Programm - Ernährung, Nahrungsergänzung, sekundäre Pflanzenstoffe, Darmregulation
15:15-15:45 Uhr
Curcuma (auch Turmerik oder Gelbwurz genannt) ist wahrlich eines der großartigsten medizinischen Gewürze in der Welt. Er wurde seit Jahrhunderten extensiv genutzt, als Gewürz zum Kochen. Die Hauptwirkstoffe in Curcuma sind die gelben Pigmente (Curcuminoide), die ihnen die leuchtende Farbe schenken. Die medizinische Wirkung von Curcuma hat in den letzten Jahrzehnten in der westlichen Medizin an Bedeutung gewonnen. Zahlreiche medizinische Studien konnten belegen, dass Curcumin ein vor Krebs schützendes Potenzial besitzt. Es ist stark chemopräventiv und krebshemmend. Curcumin wirkt wachstumsregulierend, antimutagen, fördert die Entgiftung gentoxischer Substanzen und steigert die Krebsschutzwirkung von Vitamin D. Die antientzündliche, krebspräventive und -hemmende Wirkung von Curcumin beruht vor allem auf der spezifischen Blockade des stark proentzündlichen, krebsfördernden Enzyms Cyclooxygenase 2 (COX2). Für die Aufnahme von einer für den Körper signifikanten täglichen Verzehrmenge ist es hilfreich, Curcuma mit schwarzem Pfeffer zu kombinieren. Dadurch kann die Bioverfügbarkeit von Curcuma deutlich erhöht werden. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von Naturprodukten für die Prävention von Krebs.



