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30 Jahre GfBK - Jubiläum 2012

Dienstag, den 15. Mai 2012 um 00:00 Uhr

Mehr als 300 Personen feierten am 6. Mai 2012 in Heidelberg das 30-jährige Jubiläum der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr. „Die Idee einer ganzheitlichen biologischen Behandlung mit den vier Säulen Psyche, Körper, Stoffwechsel und Immunsystem hat sich als zukunftsweisend gezeigt", sagte Dr. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr. Die Gesellschaft stehe seit ihrer Gründung vor 30 Jahren für ein erweitertes Denken in der Medizin, „weg von der verengten Perspektive auf das lokale Symptom des Krebses hin zu einem Blick auf den ganzen Menschen", so Irmey weiter. „Doch von einer wirklich auf den einzelnen Menschen abgestimmten Therapie sind wir in der Onkologie noch weit entfernt."

Der Gesellschaft geht es nicht um ein „entweder – oder" in der Krebstherapie, sondern um ein „sowohl als auch". „Eine sinnvolle Symbiose von konventionellen, innovativen Verfahren und komplementären Krebstherapien steigert die Heilungschancen, senkt das Rückfallrisiko und verbessert die Lebensqualität von Krebskranken", sagte Dr. med. Heinz Mastall, Gründungsmitglied und Vizepräsident der GfBK. „Können wir uns gegen die etablierte Onkologie durchsetzen", hätten sich die Gründer der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr vor 30 Jahren gefragt", so Gründungsmitglied Dr. Heinz Mastall weiter. „Wir haben uns durchgesetzt, können wir heute sagen. Wir werden gehört, wenn es um die integrative Krebstherapie geht."

Die Ideen der Wegbereiter einer ganzheitlichen, integrativen Krebstherapie finden mehr und mehr Ankerkennung, berichtete der Ärztliche Direktor Dr. med. György Irmey. Es gebe keine körpereigene Abwehr gegen Krebs, sei Anfang der 80er Jahre die Lehrmeinung gewesen. Heute gilt die Tumorimmuntherapie als 4. Säule der Krebsbehandlung. Heilweisen wie Achtsamkeitsmeditation seien lange als esoterisch abgetan worden, heute werden sie etwa in der Deutschen Gynäkologischen Gesellschaft als Teil onkologischer Leitlinien diskutiert.

Zu einer humorvollen „Reise in das unerforschte Land intuitiver Entscheidungen" lud Gastredner Prof. Dr. phil. Gerd Gigerenzer ein, Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Intuition ist für Gigerenzer „gefühltes Wissen, das rasch im Bewusstsein auftaucht und stark genug ist, um danach zu handeln, auch wenn dessen tiefere Gründe uns nicht bewusst sind." Bei wichtigen Entscheidungen greifen Menschen auf dieses gefühlte Wissen zurück. Man hat Angst in der Gesellschaft vor Bauchentscheidungen", konstatierte Gigerenzer. Das führe zum Beispiel zu defensiven Entscheidungen, wie das Institut etwa bei Managern und Ärzten untersuchte. Man schlägt gegen die eigene Intuition einen Weg vor, den man für schlechter hält, der aber rational begründbar sei. „Wir müssen das Vertrauen auf die gute Intuition ausbilden und den Mut haben das Leben selbst in die Hand zu nehmen", so Gigerenzers Plädoyer.

Für Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Rolf Verres ist Hoffnung einer der allerwichtigsten Ressourcen, um mit Bedrohungen umzugehen. „Menschen können Hoffnung nur dann zur tragenden Kraft werden lassen, wenn sie auch den Gegenpol zulassen, Hilflosigkeit und Angst", so der Ärztliche Direktor des Institutes für Medizinische Psychologie am Universitätsklinikum Heidelberg in seinem Festvortrag. Ärzte funktionierten im auf Effizienz getrimmten Medizinbetrieb kognitiv: analysieren, diagnostizieren, rational kalkulieren. Da sei es schwer, sich auf die Tiefendimension von Gefühlen einzulassen. „Nur wenn ich mich für den einzelnen Menschen interessiere, kann ich als Arzt wirksam sein", so Verres weiter. Da halte die Gesellschaft für Biologische Krebstherapie der Schulmedizin den Spiegel vor mit ihrer Idee einer individuellen, menschlichen Krebstherapie.

Mit über 20.000 Mitglieder und Förderern ist die GfBK heute die größte Beratungsorganisation für ganzheitliche, biologische Heilweisen gegen Krebs im deutschsprachigen Raum. Das sei ein Verdienst der Mitarbeiter mit ihrem Engagement, ihrer hohen Fachkompetenz und ihrem Idealismus", so Prof. Dr. med. Karl Friedrich Klippel, seit 1991 Präsident der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. „Sie haben das Bild der GfBK in der Öffentlichkeit geprägt." Besonders bedankte er sich beim Ärztlichen Direktor Dr. med. György Irmey. Er gratulierte ihm zu dessen persönlichen 25-jährigen Jubiläum in der GfBK und ernannte Dr. Irmey zum Ehrenmitglied der Gesellschaft.

 

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Internetseite wiederholt mit dem Gütesiegel "geprüfte Homepage" zertifiziert

Dienstag, den 08. Mai 2012 um 00:00 Uhr

Die Internetseite der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e.V. wurde von der renommierten Stiftung Gesundheit mit dem Gütesiegel „Geprüfte Homepage” ausgezeichnet. 

Nachdem wir unsere Interntseite Ende des Jahres 2010 neu gestalteten und neu strukturierten, prüfte die Stiftung Gesundheit intensiv und zertifizierte www.biokrebs.de erstmals im März 2011 mit großem Lob.

Erneut wurde im April 2012 klar bestätigt, dass die Internetseite in qualifizierter Weise über gesundheitsrelevante Themen und Zusammenhänge informiert, um Transparenz und Sicherheit für Patienten zu fördern.
Besonders hervorgehoben wurde die Ausgewogenheit, mit der unsere Informationen auf der Internetseite angeboten werden und dass die interessierten Leser umfangreich über das Tätigkeitsfeld der GfBK und die angebotenen Leistungen informiert werden. Weiterhin wird die sehr gute Qualität der Informationen über die Auswahl der Behandlungsoptionen festgestellt.

Uns freut das sehr gute Ergebnis bei der Bewertung der Präsentation der Informationen, die in sinnvollen Gruppierungen zusammengefasst präsentiert und gut strukturiert sind. Die Gutachter lobten, dass das Layout auf der ganzen Website ruhig und ansprechend gehalten ist. Eine gute Bewertung erhielt auch die Barrierefreiheit unserer Internetseite.

Das Gütesiegel der Stiftung Gesundheit gilt jeweils für ein Jahr. Die Website wird danach einer erneuten Prüfung unterzogen. Die Gutachter waren sich einig darüber, dass in unsere Seite sehr viel Mühe und Arbeit geflossen ist und dass sie viele übersichtliche und unabhängige Informationen rund um verschiedene alternative wie auch komplementäre Therapien bei Krebserkrankungen bietet.

Über dieses Ergebnis freuen wir uns sehr und sehen uns in unserer Arbeit bestärkt, umfangreich, qualifiziert und gut verständlich über Möglichkeiten komplementär­onkologischer Therapien zu informieren.

Die Stiftung Gesundheit www.stiftung-gesundheit.de ist unabhängig von Regierung, Parteien, Industrie, Verbänden und weltanschaulichen Gruppierungen. Ihre Aufgabe ist es, Transparenz im Gesundheitswesen zu schaffen und praktische Orientierungshilfe zu bieten. Die erfolgreiche Zertifizierung gesundheitsbezogener Websites zeigt jedem User: Diese Website ist gewissenhaft geprüft und verlässlich. Das Gütesiegel der Stiftung Gesundheit bedeutet, dass bei der Internetseite der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. rechtliche, technische und publizistische Güte, Userfreundlichkeit und Transparenz gewährleistet sind.

Heidelberg, im April 2012

Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor

 

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GfBK Jubiläumsveranstaltung 2012

Freitag, den 20. April 2012 um 00:00 Uhr

2012_BrueckeHier finden Sie das Veranstaltungsprogramm

In dreißig Jahren ist die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. (GfBK) zur wichtigsten bundesdeutschen Beratungsorganisation für Patienten und Ärzte bei Fragen zu biologischen Heilweisen bei Krebserkrankungen gewachsen.

Aus einer kleinen engagierten Gemeinschaft von 26 Wissenschaftlern und Ärzten zur Förderung wissenschaftlicher Studien auf dem Gebiet der komplementären Onkologie hat sich eine angesehene Gesellschaft mit über 20.000 Mitgliedern und Förderern entwickelt.

Sehr bald wurde erkannt, dass krebskranke Menschen angewiesen sind auf vielseitige Informationen und umfassende Orientierungshilfen, auch wenn nicht alles von der Wissenschaft abgesichert werden kann. Diese Unterstützung und Orientierungshilfe sollte nicht einseitig sein, musste unabhängig sein und durfte sich nicht an kommerziellen Interessen orientieren.

Die vielfältigen persönlichen und schriftlichen Informationen der GfBK gaben in drei Jahrzehnten Hunderttausenden von Krebskranken neue Motivation und Hoffnung im Umgang mit dieser schweren Erkrankung. Die Zentrale Beratungsstelle in Heidelberg wird im Jahre 2012 von sieben regionalen Beratungsstellen in ihrer Arbeit unterstützt.

Erst wird das Neue belächelt, dann bekämpft und schließlich ist man schon immer da gewesen. Diese ironisch selbstkritische Einschätzung über den Fortschritt in der Wissenschaft allgemein und in der Medizin im Besonderen scheint mir auch besonders für eine biologische komplementäre oder integrative Krebsmedizin zuzutreffen.

Heute werden Themen, die von uns vor dreißig Jahren zukunftsweisend angesprochen wurden, wie Entspannung und Visualisieren, Bewegung, Ernährung oder der Einsatz immunologischer Substanzen, sogar als Teil onkologischer Leitlinien diskutiert, galten sie bis vor kurzem noch als esoterisches Gedankengut. Wir freuen uns über alle, die am 6. Mai 2012 zu unserer Jubiläumsveranstaltung kommen und mit uns diesen Anlass mit ganz besonderen Referenten und in einem frohen Rahmen feiern wollen.

Ihr

Dr. med. György Irmey

Ärztlicher Direktor der GfBK

 

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