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2016 1 momentum Titel 200momentum will Impulse für ein gesundes Leben geben. Selbstheilung ist Schwerpunkt des ersten Heftes.
Mit ihrer neuen Mitgliederzeitschrift momentum – gesund leben bei Krebs will die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) noch stärker Gewicht auf die Salutogenese legen. „Gesundheit ist dabei kein Zustand, sondern eine Richtung in die Menschen sich bewegen”, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK. Sinnvolle Etappenziele seien mehr Lebensqualität, ein mehr entspannter Umgang mit der Erkrankung Krebs und eine ausgewogene seelische Balance. momentum will wissenschaftliche und spirituelle Anregungen geben, wie Patienten ihren Weg meistern können.

Am 16.04.2016, 9.30 bis 18.30 Uhr, Roncallihaus, Friedrichstraße 26–28, 65185 Wiesbaden

Unter dem Motto "Moderne integrative Krebstherapie - Mehr als 30 Jahre GfBK Wiesbaden - Gemeinsam gegen Krebs" und unter der Leitung von Dr. med. Heinz Mastall, Vizepräsident der GfBK, erwartet Sie ein vielfältiges Programm.
Hochkarätige Referenten werden zu folgenden Themen sprechen:
• Was kann ICH tun, um meine Krebserkrankung oder Metastasen mit den heutigen Möglichkeiten in den Griff zu bekommen?
• Was kann ICH tun, um einen Rückfall zu verhindern?
Die Vorträge betonen die integrative und immunbiologische Krebsmedizin.
Teilnahmegebühr: € 35,--; für GfBK-Mitglieder € 30,-- Bitte melden Sie sich rechtzeitig an:
GfBK-Beratungsstelle Wiesbaden, Tel.: 0611 376198, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
GfBK-Zentrale Beratungsstelle Heidelberg, Tel.: 06221 138020, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Diagnose Brustkrebs kann posttraumatische Belastungssymptome auslösen. Dies ist das Ergebnis der Studie Cognicares um Dr. Kerstin Hermelink vom Brustzentrum der Frauenklinik der Universität München. Bei einer Mehrheit der Frauen sind diese noch ein Jahr nach der Diagnose messbar. Laut Studie zeigten vier von fünf Frauen vor Beginn der Behandlung posttraumatische Belastungssymptome wie zum Beispiel ständige, unabweisbare Gedanken an die Erkrankung, das Gefühl emotionaler Taubheit, große Reizbarkeit mit Wutausbrüchen und übermäßige Schreckhaftigkeit, so die Meldung der Universitätsklinik München. Ein Jahr später litten demnach noch mehr als die Hälfte der Frauen unter posttraumatischen Symptomen. Bei zwei Prozent der Patientinnen hatte sich eine voll ausgeprägte Posttraumatische Belastungsstörung entwickelt.

Kommentar der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V.:
Die Belastungssysmptome können die Widerstandskräfte des Körpers schwächen und den Gesundungsprozess behindern. Deshalb empfiehlt die GfBK, dass Patientinnen selbst etwas für Ihre psychische Stabilisierung tun – oder professioneller Unterstützung suchen. Nach zu lesen unter "Was kann ich selbst tun?", wie Sie Ihre gesunden Anteile und Ressourcen stärken können. Die Daten von Cognicares wurden mithilfe eines diagnostischen Interviews von Psychologen erhoben. Untersucht wurden nur Patientinnen ohne Metastasen. Zudem wurden Frauen mit psychischen Vorerkrankungen und fehlenden Deutschkenntnissen ausgeschlossen. Mehr zur Studie