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Aktuelle Meldungen
Kongress Integrative Therapie des Mammakarzinoms Februar 2012 in Berlin
Mittwoch, den 08. Februar 2012 um 00:00 Uhr
Knapp 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren aus ganz Deutschland nach Berlin gekommen, um sich auf dem Ärztekongress am 4. Februar 2012 sowie auf dem Patientinnentag am 5. Februar über die Möglichkeiten und Herausforderungen der Integrativen Onkologie zu informieren. Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) war Mitveranstalterin des Patientinnentages. Die Leiterin der Berliner Geschäftsstelle der GfFBK, Irmhild Harbach-Dietz, sprach vielen Teilnehmern aus dem Herzen: „Ich bin sehr froh über diesen Kongress – die Zeit ist reif dafür, aus Patientinnensicht sogar überreif.″ Während die Integrative Onkologie in den USA in allen renommierten Tumorzentren selbstverständlich zum Therapieangebot gehört, hat Deutschland hier noch erheblichen Nachholbedarf. Gut 90 Prozent der Brustkrebspatientinnen wenden Komplementärmedizin an, allerdings meist ohne mit ihren behandelnden Onkologen darüber zu sprechen. Dr. Marion Debus, Leitende Ärztin am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe, Berlin, sagte zu Recht: „Integrieren heißt Wiederherstellung eines Ganzen, und wir müssen uns fragen, ob nicht auch die Medizin einer neuen Ganzheit bedarf.″ Dass sich Komplementär- und Schulmedizin heute auf Augenhöhe begegnen, bestätigte auch Dr. Thomas Breitkreuz, Geschäftsführender Vorstand der Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland: „Wir sind dabei, eine neue Gesprächskultur zu entwickeln. Nicht mehr das Entweder-Oder steht im Vordergrund, sondern der Dialog, das macht Mut!″
Dr. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK betonte in einer Podiumsdiskussion, wie wichtig und notwendig intensivere Wege des Miteinander von Arzt und Patient sind und dass hier im klinischen Alltag noch viel Veränderung zum Wohle der Patienten nötig ist.
Die Kongress-Seite finden Sie hier: www.kongress-integrative-therapie.de
Protestaktion Misteltherapie
Dienstag, den 24. Januar 2012 um 00:00 Uhr
Vergangenes Jahr gab es ein Gerichtsurteil, das dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) erlaubte, die Arzneimittelrichtlinie so zu ändern, dass Mistelpräparate nur noch in der Palliativmedizin von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden. Der G-BA hat am 15.12.2011 die Arzneimittelrichtlinie nun auch tatsächlich geändert: In der adjuvanten Therapie darf die Misteltherapie von Ihrem Arzt nicht mehr auf Kassenrezept verschrieben werden. Diese Änderung tritt mit ihrer Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft, was bis zum Erscheinen dieses Artikels (24.01.2012) noch nicht geschehen war.
Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. hat daher eine konzertierte Protestaktion ins Leben gerufen. Zum einen werden wir für Arztpraxen Unterschriftenlisten zur Verfügung stellen. Zum anderen unterstützen wir unsere Mitglieder dabei, sich als mündige Patienten selbst gegen diesen unsinnigen Beschluss zur Wehr zu setzen. Drucken Sie das Protestschreiben aus, fügen Sie oben Ihre eigene Adresse ein, ergänzen Sie das Datum und unterschreiben Sie den Brief. Natürlich dürfen Sie auch einen ähnlich lautenden Brief verfassen. Schicken Sie das Schreiben dann direkt an Herrn Dr. Rainer Hess, den Vorsitzenden des G-BA in Berlin. Gerne können Sie weitere Exemplare von Familie und Freunden versenden lassen.
Weihnachtsgruss 2011
Dienstag, den 20. Dezember 2011 um 00:00 Uhr
Dank regelmäßiger Unterstützung mit Mitgliedsbeiträgen und Spenden konnten wir in diesem Jahr wieder 20.000 Ratsuchende mit Informationsmaterial versorgen oder Ihnen persönlich und telefonisch beistehen.
Eine individuelle Beratung durch unser Ärzteteam nahmen 7.000 Betroffene dankbar in Anspruch.
Über 1.200 Besucher waren von unserem Kongress im Mai begeistert. Bei dieser einzigartigen Veranstaltung gab es zahlreiche Anregungen zur Hilfe und Selbsthilfe.
Im nächsten Jahr können wir auf 30 Jahre Engagement für eine integrative biologische Krebsmedizin zurückblicken. Auch in Zukunft wollen wir Patienten und Ärzte in einem fruchtbaren Dialog zusammenführen und den Weg zu einer menschlicheren Krebsmedizin mitgestalten.
Bitte sichern auch Sie mit Ihrer Spende, einem Beitritt in den Freundeskreis oder einer Mitgliedschaft unsere unabhängige Arbeit. Danke.
Wir wünschen Ihnen friedvolle Weihnachtstage und Erlebnisse, die Spuren in Ihrem Herzen hinterlassen. Möge Ihnen diese Zeit Mut und Zuversicht für das kommende Jahr geben.
Herzlichst
Ihr
Dr. med. György Irmey
Ärztlicher Direktor
Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V.
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