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„Wir können. Ich kann.” Unter diesem Motto steht der Weltkrebstag 2016. Selbstverantwortung, Vertrauen und Zuversicht unterstützen Krebspatienten beim Heilungsprozess, so die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V.

„Ja, ich kann”. Dieses Motto überrascht, wenn es um Krebs geht. Sind doch mit der Erkrankung Ängste und tiefe Verunsicherungen verbunden. Doch stellen sich alle Krebspatienten auch die Frage: Was kann ich selbst tun, um wieder gesund zu werden?

Ich kann meinen persönlichen Weg finden und gehen
Krebs wird in der Onkologie meist standardmäßig behandelt. Doch jeder Krebs ist anders, die Verläufe sind völlig unterschiedlich und die an Krebs Erkrankten sind ganz unterschiedlich. „Die Idee einer Standardbehandlung nur auf der Grundlage medizinischer Befunde ist nicht hilfreich. Für jeden Menschen gibt es einen eigenen, persönlichen Weg zur Gesundung”, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e. V. „Zentral ist die Frage: Muss ich – als passives Opfer – mein Schicksal ertragen – oder verfüge ich über eigene Kräfte und kann diese sinnvoll mobilisieren?”

Patienten setzen sich eigene Therapieziele wie Stärkung der Abwehr, Lebensqualität verbessern. Sie ändern Belastungen, achten stärker auf sich, verändern ihren Lebensstil, um einen stimmigen Weg zu finden, mit der Erkrankung umzugehen.

Die Bedeutung der Ernährung im Kontext von Krebserkrankungen kann heute aufgrund der epidemiologischen Forschung und auch der wissenschaftlichen Evidenz nicht mehr bestritten werden. Die Ernährung beeinflusst das Stoffwechselgeschehen und das Stoffwechselgeschehen wiederum den Verlauf einer Tumorerkrankung. Eine gesundheitsfördernde Ernährung vermindert das persönliche Krebsrisiko und kann nach überstandener Erkrankung einem Rückfall vorbeugen. Sie liefert wichtige Schutzstoffe, die den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen und stärkt die körpereigenen Regulations- und Heilkräfte.
Lesen Sie hier den Artikel von Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK e.V., erschienen in der Zeitschrift Erfahrungsheilkunde, 64/2015.

Für 70 Prozent der Krebspatienten ist das persönliche Gespräch mit dem Arzt die wichtigste Informationsquelle, besonders für Patienten über 60 Jahre. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Dr. Senckenbergischen Chronomedizinischen Instituts SCI an der Universität Frankfurt/Main. Knapp die Hälfte der Befragten wendet sich an Selbsthilfegruppen, knapp 30 Prozent suchen das direkte Gespräch in Krebsberatungsstellen. Fast die Hälfte der befragten Angehörigen von Krebs-patienten informiert sich im Internet.