Aktuelle Meldungen der GfBK

Aktuelle Meldungen

Dr. Ebo Rau, GfBK-Vorstand von 2006 bis 2016Mit einem besonderen Dankeschön wurde Dr. med. Ebo Rau aus der bisherigen aktiven Vorstandsarbeit verabschiedet.
Seit 2006 war er Vorstandsmitglied und hat sich in dieser Funktion in besonderem Maße um die Belange der GfBK gekümmert. Die vielfältigen Benefizprodukte der GfBK sind unter seiner Federführung und durch sein großes Engagement entstanden. Sein Wunsch war und ist es immer noch, dass es eine noch intensivere Zusammenarbeit zwischen der Schulmedizin und der biologischen Medizin bzw. der GfBK gibt, die geprägt ist durch gegenseitigen Respekt und der Anerkennung der ergänzenden Heilmethoden zum Wohle des Patienten.
Seinen außergewöhnlichen Weg (vom früher praktizierenden Allgemeinmediziner zum Bauchspeicheldrüsenkrebspatienten) und seinen nachfolgenden Gesundungsweg beschreibt er immer wieder eindrucksvoll in seinen Vorträgen und Seminaren. Unterstützende Methoden, die er für sich dabei gefunden hat, möchte er an andere Betroffene weitergeben. Sein Weg steht in besonderem Maße dafür, Hoffnung zu geben auch in einer vermeintlich aussichtslosen Situation mit schwerer Erkrankung oder schlechter Prognose.
GfBK-Vorstand, Mitarbeiter/-innen und die Mitgliederversammlung wünschen Dr. Ebo Rau alles Gute und tägliche Freude in seinem weiteren „Un-Ruhestand”.

GfBK-Mitgliederzeitschrift momentum-gesund leben bei Krebsmomentum will Impulse für ein gesundes Leben geben. Selbstheilung ist Schwerpunkt des ersten Heftes.
Mit ihrer neuen Mitgliederzeitschrift momentum – gesund leben bei Krebs will die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) noch stärker Gewicht auf die Salutogenese legen. „Gesundheit ist dabei kein Zustand, sondern eine Richtung in die Menschen sich bewegen”, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK. Sinnvolle Etappenziele seien mehr Lebensqualität, ein mehr entspannter Umgang mit der Erkrankung Krebs und eine ausgewogene seelische Balance. momentum will wissenschaftliche und spirituelle Anregungen geben, wie Patienten ihren Weg meistern können.

Die Diagnose Brustkrebs kann posttraumatische Belastungssymptome auslösen. Dies ist das Ergebnis der Studie Cognicares um Dr. Kerstin Hermelink vom Brustzentrum der Frauenklinik der Universität München. Bei einer Mehrheit der Frauen sind diese noch ein Jahr nach der Diagnose messbar. Laut Studie zeigten vier von fünf Frauen vor Beginn der Behandlung posttraumatische Belastungssymptome wie zum Beispiel ständige, unabweisbare Gedanken an die Erkrankung, das Gefühl emotionaler Taubheit, große Reizbarkeit mit Wutausbrüchen und übermäßige Schreckhaftigkeit, so die Meldung der Universitätsklinik München. Ein Jahr später litten demnach noch mehr als die Hälfte der Frauen unter posttraumatischen Symptomen. Bei zwei Prozent der Patientinnen hatte sich eine voll ausgeprägte Posttraumatische Belastungsstörung entwickelt.

Kommentar der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V.:
Die Belastungssysmptome können die Widerstandskräfte des Körpers schwächen und den Gesundungsprozess behindern. Deshalb empfiehlt die GfBK, dass Patientinnen selbst etwas für Ihre psychische Stabilisierung tun – oder professioneller Unterstützung suchen. Nach zu lesen unter "Was kann ich selbst tun?", wie Sie Ihre gesunden Anteile und Ressourcen stärken können. Die Daten von Cognicares wurden mithilfe eines diagnostischen Interviews von Psychologen erhoben. Untersucht wurden nur Patientinnen ohne Metastasen. Zudem wurden Frauen mit psychischen Vorerkrankungen und fehlenden Deutschkenntnissen ausgeschlossen. Mehr zur Studie